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Tennis: Meya will den Heimvorteil nutzen - Nummer 280 der Welt am Start

WERNE Ein gutes Teilnehmerfeld verspricht bei der Westfalenmeisterschaft im Tennis in Werne vom heutigen Sonntag an hochklassigen Tennissport. Mit Justine Ozga ist die Nummer 280 der WTA-Weltrangliste am Start. Aus der Region sind bei den Herren Rickmer Meya und Marcel Börste dabei. Ob sie Chancen haben?

von Von Heinz Overmann

, 09.12.2007
Tennis: Meya will den Heimvorteil nutzen - Nummer 280 der Welt am Start

Meya Rickmer, Tenniscrack aus Werne, will auf der Anlage seinen Heimvorteil ausspielen.

Diese Titelkämpfe finden bereits zum achten Mal in der Sport-Alm an der Pagensstraße bei Ausrichter TC Blau-Weiß Werne statt. Sehr attraktiv ist das Damenfeld besetzt. Nummer 1 und Favoritin ist Justine Ozga, die Nummer 18 der deutschen und 280. der Weltrangliste. "Ich will endlich einmal die Westfalenmeisterschaft gewinnen", gibt sich die Bochumerin selbstbewusst.

Auch Verbandstrainer Jürgen Kania sieht Ozga als Nummer 1, allerdings gibt es noch vier weitere Spielerinnen, die seiner Ansicht nach zum Favoritenkreis zählen - so die Titelverteidigerin Nicole Seitenbecher, die sich gerade in Werne immer zu Topleistungen steigert.

Schinke fehlt

Bei den Herren hat Titelverteidiger Nico Schinke bislang noch nicht gemeldet. Favorit ist auf jeden Fall Christopher Koderisch (Halle). Interessant sind einige hochtalentierte Jugendliche der Jahrgänge 90/91 wie der an 4 gesetzte Patrick Pradella (Bielefeld).

Dabei sind auch zwei Talente aus der Region: Rickmer Meya aus Werne, der für Altlünen spielte, und der Herberner Marcel Börste. Auch bei den Damen sind Wildcards an heimische Talente vergeben worden: Ramona Bögge (WTC 75), sowie Pia Bultmann und Theresa Steinkuhl vom Ausrichter BW Werne sind am Start.

Immer erfreulicher sind die Teilnehmerzahlen bei den Seniorenmeisterschaften der verschiedenen Altersklassen zwischen AK 30 und 70. Insgesamt zeigen 104 Tennis-Oldies ihr Können, die Männer sind mit 87 in der Mehrzahl.

Rollstuhltennis

Am Sonntag (16. Dezember) gibt es zwischen den Endspielen eine Demonstration im Rollstuhltennis. Bundestrainer Christoph Kellermann (Lünen) wird mit einigen seiner Schützlinge zeigen, was im Behindertensport alles möglich ist.

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