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Tennis: RVR hat Westfalen-Finale vor Augen

CASTROP-RAUXEL Die Tennis-Herren des RV Rauxel stehen in der Hallen-Westfalenliga unmittelbar vor dem Gruppensieg - und dem damit verbundenen Einzug in das Endspiel um die Westfalenmeisterschaft. Die Europastädter setzten sich auf der Wartburtginsel gegen den bisher ebenfalls ungeschlagenen TSV Westfalia Westerkappeln unerwartet deutlich mit 6:0 durch.

von Von Carsten Loos

, 02.12.2007
Tennis: RVR hat Westfalen-Finale vor Augen

<p>Zu einem glatten Sieg im vermeintlichen Endspiel um den Gruppensieg kam der RV Rauxel mit Philipp Dresewski, Christoph Ambrozy, Ron Hinzmann und Christopher Bodemeier (v.l.) gegen das dezimierte Team aus Westerkappeln mit Dalo Krizanovic, Jan Unger und Hagen Henny (v.r.). RN-Foto Engel</p>

Das aber hatte seinen Grund. Westerkappelns Nummer vier, Oliver Eggers, habe sich beim Einschlagen einen Hexenschuss zugezogen, berichtete der RVR-Spieler Philipp Dresewski. Was den Europastädtern die Aufgabe recht leicht machte: Zunächst gewannen Dresewski (6:4, 6:3) und Ron Hinzmann (7:5, 6:4 nach einem Break und zwei Gegenbreaks im zweiten Satz) recht ungefährdet. Der Finne Tero Vilen machte dann mit seinem 6:2 und 6:1 den Rauxeler Sieg vorzeitig klar. Dem RVR fehlt nun noch ein abschließender Sieg beim "Schlusslicht" TG Hüls, um den ersten Platz nicht mehr zu gefährden. Für Rauxel, in der letzten Hallensaison Gruppenzweiter, im Sommer aber aus der Westfalenliga abgestiegen, wäre es die erste Endspiel-Teilnahme.

Vergiftete Atmosphäre

Der TC GW Frohlinde musste sich in der anderen Gruppe mit 0:6 beim TC BW Halle geschlagen geben. Die Niederlage kam für das "Schlusslicht" aus der Europastadt erwartet, nicht aber die Begleitumstände. So hätte sich rund um das 6:3, 2:6 und 4:6 von Adam Barnes eine "vergiftete Atmosphäre" aufgeschaukelt, beklagte sich GW-Sportwart Ulrich Viefhaus.

Für ihn völlig unverständlich. Schließlich sei Frohlinde quasi abgestiegen. "Da gibt es keine Spinnerei mehr", erklärte er, "die eine Saison in der Westfalenliga war eine wichtige Erfahrung für unsere jungen Spieler."

Der TuS Ickern hatte bereits während der Woche mit einem 5:1 gegen den Gütersloher TC RW einen großen Schritt in Richtung Klassenverbleib gemacht. Zum Saisonabschluss stehen sich Ickern und Frohlinde am Kattenstätter Busch gegenüber. Die Letzten der beiden Gruppen und der schlechteste Vorletzte steigen ab.

  

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