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Thyssenkrupp sieht sich von US-Stahlzöllen wenig betroffen

Essen. Der deutsche Stahlhersteller Thyssenkrupp sieht sich von den angekündigten US-Strafzöllen auf Stahl- und Aluminiumimporte direkt nur wenig betroffen. „Wir haben nur ein geringes Engagement in den USA“, sagte ein Unternehmenssprecher am Freitag zu dpa-AFX. Abzuwarten bleibe allerdings, ob es zu möglichen „Kaskadeneffekten“ kommen werde.

Thyssenkrupp sieht sich von US-Stahlzöllen wenig betroffen

Die Konzernzentrale von Thyssenkrupp in Essen. Foto: Marius Becker/Archiv

Diese negativen Folgen für den europäischen Stahlmarkt hatte bereits der Präsident des deutschen Stahlverbandes, Hans Jürgen Kerkhoff, benannt. Angesichts der geplanten Zölle in den USA würden Exporteure ihre Augen auf den offenen EU-Markt richten, der durch keine Importzölle oder andere Handelshemmnisse beschränkt sei, hatte Kerkhoff gewarnt, der daher eine neue „Stahlschwemme“ aus nicht EU-Ländern befürchtet.

Auch ein Sprecher von Salzgitter verwies auf die Aussagen Kerkhoffs. Für sein Unternehmen selbst erklärte er, zunächst die Details der Entscheidung abwarten zu wollen und dann prüfen, „welche konkreten Auswirkungen such für uns ergeben“.

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