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„Todes-Café“ soll an eigene Sterblichkeit erinnern

Bangkok. Der Tod gehört zum Leben dazu. Und manchmal auch zum Kaffee. Zumindest in Bangkok, wo man in einem Sarg einen Espresso schlürfen kann.

„Todes-Café“ soll an eigene Sterblichkeit erinnern

Im Sarg gibt es Rabatt. Foto: Christoph Sator

Ein Espresso am offenen Sarg? In Bangkoks neuestem Themen-Café lässt sich das jetzt verwirklichen. Im „Todes-Café“ Kid Mai (zu Deutsch: Denke neu) des Szeneviertels Ari kann man jetzt an einem weißen Sarg Pause machen.

Oder sogar innendrin: Manche, etwas morbid veranlagte Besucher, nutzten die Gelegenheit bereits, um sich hineinzulegen und den Kaffee bringen zu lassen. Dafür gibt es Rabatt.

Hintergedanke der Betreiber ist angeblich, die Leute an die eigene Sterblichkeit zu erinnern. Die meisten Leute machen im „Todes-Café“ allerdings, was sie auch in anderen Cafés von Thailands Hauptstadt derzeit bevorzugt machen: Sie schauen aufs Smartphone.

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