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Todlicher Unfall überschattet Mamerow-Sieg

Motorsport

CASTROP-RAUXEL Es war der erste Saison-Sieg des Castrop-Rauxeler Teams Mamerow-Racing in der VLN-Serie. Dennoch wurde der Erfolg auf dem Nürburgring überschattet. Denn der 43-jährige Aston-Martin-Pilot Carl Friedrich Prinz zu Löwenstein war in der 22. Runde im Streckenabschnitt Bergwerk tödlich verunglückt.

29.04.2010
Todlicher Unfall überschattet Mamerow-Sieg

Chris Mamerow konnte sich über diesen Sieg nicht wirklich freuen.

Nach Angaben des Veranstalters war Löwenstein während des Rennens in eine Lücke zwischen dem Lexus IS F - von Herwig Daenens und Owen Mildenhall - und dem Nissan 350 Z der Schulze-Brüder gefahren. Dabei sei Löwensteins Fahrzeug nach einer Kollision aufgestiegen und habe sich überschlagen. Beim Aufprall gegen die Leitplanke sei am Aston Martin Feuer ausgebrochen. Löwenstein, der sich nicht selbstständig habe befreien können, sei einer Rauchgasvergiftung erlegen.

Statt der schwarz-weiß karierten Flagge sah Chris Mamerow (Porsche 997 GT3 R), der das Rennen zusammen mit Wolf Henzler bestritt, die rote Flagge (Abbruch). An Position eins liegend wurde der Rennstall aus dem Erinpark zum Sieger des dritten VLN-Laufs erklärt. Erst kurz vor dem Abbruch des Rennens, nach knapp dreieinhalb Stunden (reguläre Renndistanz: vier Stunden), hatte Mamerow die Führung von Dirk Werner/Dirk Müller/Andy Priaulx (BMW M3, Rennversion mit Werksunterstützung/Boxenstop) übernommen. Gestartet war Mamerow von Platz vier.