Diese Website speichert Cookies auf Ihrem Computer. Diese Cookies werden verwendet, um Ihre Website zu optimieren und Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Service bereitstellen zu können, sowohl auf dieser Website als auch auf anderen Medienkanälen. Mehr Informationen finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie

Mann am Kiosk wegen einer Flasche Wodka erstocken

Tödlicher Streit in Witten, Zugausfälle, Gedenken an Germanwings-Opfer

NRW Wegen einer Flasche Wodka hat ein Mann einen 18-Jährigen in Witten erstochen, Münster trauert um die Opfer der tödlichen Amokfahrt. Der Absturz eines Segelflugzeuges am Niederrhein, Zugausfälle wegen einer erneuten Bahn-Mammutbaustelle, das Gedenken an die Opfer des Germanwings-Absturzes in Haltern - hier ist das Morgen-Update. 

Das Wetter:

In Ostwestfalen geht es nach dem Wochenende sonnig weiter, im Rheinland ziehen aber zwischendurch schon wieder dichte Wolkenfelder auf. Es wird wieder frühsommerlich warm mit Temperaturen zwischen 20 und 25 Grad.

Der Verkehr:

Für Bahn-Pendler beginnt eine anstrengende Zeit. Heute werden die Fernbahngleise zwischen Köln-Mülheim und Düsseldorf-Benrath für sechs Wochen komplett gesperrt. Betroffen sind aber auch Reisende und Pendler aus dem Ruhrgebiet. 

Bahn-Mammutbaustelle zwischen Köln und Düsseldorf

Bahnstrecke gesperrt - Pendler im Ruhrgebiet betroffen

DÜSSELDORF Bahnfahrer zwischen Köln und Düsseldorf brauchen jetzt sechs Wochen lang jede Menge Geduld.  Die Bahn hat hier am Montagmorgen mit einer Mammutbaustelle begonnen - betroffen sind aber wieder auch Reisende und Pendler im Ruhrgebiet. mehr...

 

Das ist gestern Abend und in der Nacht passiert

  • Hunderte von Menschen trauerten bei einem Gottesdienst im Paulusdom zu Münster um die Opfer der tödlichen Amokfahrt. Die rund 700 Sitzplätze im Dom waren voll besetzt, dicht gedrängt füllten weitere Besucher das Kirchenschiff. Inzwischen ist mehr über die Identität der Opfer bekannt. Einer der getöteten Menschen soll ein 65-jähriger Mann aus Ahaus sein. Die Ermittler der Polizei werten unterdessen weitere Spuren aus. 

Amokfahrer von Münster plante Suizid

Vater des Täters spricht von Verfolgungswahn

MÜNSTER Münster nach der tödlichen Amokfahrt: Während sich die Stadt vom Schock zu erholen versucht, werten die Ermittler Spuren aus, die der Täter hinterlassen hat - unter anderem auch eine Art Lebensbeichte. Nachdem Polizisten die Wohnungen des Amokfahrers durchsucht haben, ist klar: Er plante seinen anschließenden Suizid. Nun äußerte sich auch sein Vater zu dem Vorfall.mehr...

  • Bei einer Massenschlägerei in Essen sind zwei Polizisten leicht verletzt worden. Die Beamten waren wegen eines Familienstreits in den Stadtteil Essen-Altessen gerufen worden, wie ein Polizeisprecher sagte. Dort sei zwischen 15 Personen „verbal und mit Fäusten“ gekämpft worden. Insgesamt 14 Streifenwagen mussten nach Polizeiangaben in die Wickingstraße anrücken, um den Streit zu beenden. Zwei der Polizisten trugen Blessuren davon. Von den Beteiligten wurde einer festgenommen, ein anderer kam in Gewahrsam. 
  • Im Streit um eine Wodkaflasche ist ein 18 Jahre alter Mann an einem Kiosk auf der Annenstraße in Witten erstochen worden. Ein weiterer junger Mann wurde durch einen Stich leicht verletzt. Von Täter fehlte nach Polizeiangaben bis zum Abend jede Spur. Die jungen Männer sollen sich in der Nacht zum Sonntag um eine fehlende Flasche Wodka gestritten haben, bis einer von ihnen ein Messer zückte, zustach und seinem Opfer dabei die Halsschlagader durchtrennte. Details zum mutmaßlichen Täter nannten Polizei und Staatsanwaltschaft nicht.
  • Beim Absturz eines Segelflugzugs in Emmerich am Rhein ist eine Pilotin schwer verletzt worden. Kurz nach dem Start vom Flugplatz verlor ihr Segelflugzeug aus zunächst ungeklärter Ursache an Höhe, wie die Polizei mitteilte. Schließlich stürzte es auf dem Gelände eines landwirtschaftlichen Betriebs ab. Die 67-jährige Pilotin wurde nach Polizeiangaben im Wrack eingeklemmt und musste von den Rettungskräften befreit werden. Die Bundesstelle für Fluguntersuchung hat die Ermittlungen zur Absturzursache übernommen.
  • Die Polizei hat in Berlin sechs mutmaßlichen Islamisten festgenommen. Die Sicherheitsbehörden prüfen nun Hinweise auf mögliche Anschlagspläne. Konkrete Anhaltspunkte, dass der Berliner Halbmarathon gestern Ziel eines Terroranschlags gewesen sein könnte, hatte die Polizei nach eigenen Angaben aber zunächst nicht. Die beschlagnahmten Beweismittel - darunter Handys und Computer - sollen nun weiter ausgewertet werden. Im Laufe des heutigen Tages soll über den Erlass von Haftbefehlen entschieden werden.

Das wird heute spannend oder wichtig:

  • Schüler und Lehrer des Joseph-König-Gymnasiums in Haltern in Nordrhein-Westfalen gedenken heute der 18 Schulangehörigen, die vor drei Jahren beim Absturz der Germanwings-Maschine ums Leben kamen. Das Flugzeug war am 24. März 2015 mit 150 Passagieren und Besatzungsmitgliedern an Bord in den französischen Alpen an einem Berg zerschellt. Alle starben. Unter den Toten waren auch 16 Schüler und Schülerinnen sowie zwei Lehrerinnen des Halterner Gymnasiums.

mzGedenken am dritten Jahrestag der Flugzeugkatastrophe

Le Vernet: Eine goldene Kugel symbolisiert das Leben

HALTERN/LE VERNET Französische Alpen bei Le Vernet im März 2018: Die Bergwipfel präsentieren ihre erhabene Schönheit in einem weißen Kleid. An der Wand gegenüber blitzt es golden. Der Blick wird auf eine schimmernde Kugel aus 149 Elementen gelenkt – ein künstliches Symbol des Lebens inmitten rauer Natur. Exakt hier hat sich vor drei Jahren bei der Katastrophe des Germanwings-Fluges 4U9525 die Spitze der Maschine ins Massiv gebohrt. 150 Menschen verloren ihr Leben, nur einer suchte den Tod.mehr...

  • Bei Lösch- und Aufräumarbeiten nach einem Wohnungsbrand machte die Feuerwehr in Lünen im Oktober 2012 eine grausige Entdeckung. In der Wohnung lagen zwei tote Babys. Und offenbar waren die Kinder nicht bei dem Feuer, sondern schon längere Zeit zuvor gestorben. Heute muss sich die Mutter vor dem Dortmunder Schwurgericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft hat die heute 35-jährige Frau wegen Aussetzung und Verletzung der Fürsorgepflicht angeklagt. Das Gericht hält aber auch eine vorsätzliche Tötung für möglich.
  • Zwei Brüder aus Nordrhein-Westfalen stehen in Düsseldorf als mutmaßliche islamistische Terroristen vor Gericht. Die 26 und 35 Jahre alten Syrien-Rückkehrer sollen sich den islamistischen Terrorgruppen Al-Nusra-Front und Islamischer Staat angeschlossen haben.

Hier geht es zum täglichen Update von Borussia Dortmund und Schalke 04.


Heute vor....

... 50 Jahren hat die DDR eine neue Verfassung in Kraft gesetzt, in der die Führungsrolle der SED festgeschrieben wurde.

Das ist in den sozialen Netzwerken los:

Nach der tödlichen Amokfahrt in Münster setzten im Netz direkt nach der Tat bereits Spekulationen ein - rechte Populisten und die AfD-Abgeordnete Beatrix von Storch machten direkt islamistische Attentäter für die Tragödie verantwortlich und ruderten auch später nicht zurück, als bekannt war, dass es sich bei dem Täter offenbar um einen psychisch gestörten Deutschen handelt.

Anzeige
Anzeige