Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Tönnies baut Marktführerschaft aus

RHEDA-WIEDENBRÜCK Deutschlands größter Fleischverarbeiter Tönnies hat 2007 seinen Vorsprung auf dem deutschen Schweineschlachtmarkt ausgebaut. Die Zahl der geschlachteten und zerlegten Tiere geht in den zweistelligen Millionenbereich.

Tönnies baut Marktführerschaft aus

Das Firmengelände des Fleischfabrikanten Tönnies in Rheda Wiedenbrück.

Die Zahl der geschlachteten Schweine sei im vergangenen Jahr um eine Million auf etwa elf Millionen Tiere gestiegen, teilte TönniesFleisch am Donnerstag in Rheda-Wiedenbrück bei Gütersloh mit. Außerdem zerlegte das Unternehmen rund 300.000 Rinder, das entspricht etwa 100.000 Tonnen Rindfleisch. Die Erlöse legten auf rund drei Milliarden Euro zu, das bedeute ein „zweistelliges Plus“, sagte ein Sprecher. Auch 2008 sei ein Umsatzplus angepeilt, Details wurden nicht genannt.

Die Zahlen bestätigten die Strategie, verstärkt auf SB-Fleisch und Fertiggerichte zu setzen, teilte das Unternehmen mit. „Der Markt für qualitativ hochwertiges SB-Fleisch wird sich auch in Zukunft positiv entwickeln“, sagte Firmenchef Clemens Tönnies. „Das Wachstum wird allerdings moderater ausfallen.“

Erweiterungspläne

Die Unternehmensgruppe liefert Fleisch in fast alle europäischen Länder und beschäftigt rund 4400 Mitarbeiter an vier Standorten. Am Stammsitz in Rheda-Wiedenbrück sei der Neubau einer Rinderschlachtung geplant, kündigte Tönnies an. Die Gruppe geht den Angaben zufolge davon aus, dass die Konzentration auf dem Schweineschlachtmarkt 2008 weiter zunimmt.

Nach einer Razzia im September 2007 ermittelt die Staatsanwaltschaft Bochum gegen den Fleischverarbeiter wegen des Verdachts, Lieferanten und Kunden betrogen und Mitarbeiter illegal beschäftigt zu haben. Das Unternehmen hatte die Vorwürfe zurückgewiesen.

Anzeige
Anzeige