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Regierung investiert in Sporttourismus in NRW

Tourismus in NRW brummt auch dank des Sports

Düsseldorf Rodeln im Sauerland, idyllische Wanderungen entlang der Ruhr, internationales Pferdesport-Flair in Aachen: Nordrhein-Westfalen hat sportbegeisterten Urlaubern viel zu bieten. Der Wirtschaftsminister wittert Wachstumspotenzial.

Tourismus in NRW brummt auch dank des Sports

Eine Gruppe Radfahrer radelt auf dem Ruhrtalradweg in Duisburg. Die 240 Kilometer lange Radroute zieht viele sportbegeisterte Touristen an. Foto: dpa

Der Wintersport im Sauerland gehört zu den größten Attraktionen für Touristen, die nach Nordrhein-Westfalen reisen. Darüber hinaus zieht das ausgedehnte Wander- und Radwegenetz viele Urlauber nach NRW. Das berichtete NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) auf eine Anfrage der AfD-Landtagsfraktion zum Sporttourismus in NRW.

Die Landesregierung werde die vorteilhafte Verbindung von Tourismus und Sport auch in diesem Jahr unterstützen, versicherte Pinkwart in seiner jetzt veröffentlichten Antwort. Gefördert würden unter anderem die Bob- und Rodelbahn in Winterberg, die Kanu-Rennstrecke Duisburg-Wedau sowie das Fechtzentrum und Baseballstadion in Bonn.

Nur Bayern hatte 2017 mehr Gäste als NRW

Auch der Rehabilitationssport spiele eine wichtige Rolle für den Tourismus, betonte der Minister. Laut Statistischem Landesamt entfielen 2017 rund zwölf Prozent aller fast 52 Millionen Gäste-Übernachtungen in NRW auf Vorsorge- und Rehakliniken.

Hotel-Boom im Ruhrgebiet

Bereit für Gäste in der Region

DORTMUND Urlaub in Deutschland wird immer beliebter, die Konjunktur brummt. Eine Folge: Hotels boomen und das lockt Investoren. Auch ins Ruhrgebiet. Mit Folgen für bestehende Häuser.mehr...

2017 hatten Hotels und Pensionen zum achten Mal in Folge ein Plus bei Gästen und Übernachtungen verbucht. Mit knapp 23,3 Millionen Gästen lag NRW damit auf Platz zwei hinter Bayern.

„Touristen kommen zu einem großen Teil wegen der Wintersportarena Sauerland nach Nordrhein-Westfalen“, stellte Pinkwart fest. Mit über 120 Pisten und 450 Schneekanonen habe sie ihren Ruf als „bedeutendste Wintersportregion nördlich der Alpen“ untermauert und damit vor allem in den Wintermonaten wachsende Übernachtungszahlen geerntet.

Ruhrtalweg ist bundesweit beliebt

Gepunktet habe NRW aber auch mit seinem über 14.000 Kilometer umfassenden Radwegenetz. „Der Ruhrtalweg gehört zu den beliebtesten Radwegen in ganz Deutschland“, bilanzierte der Minister.

Als Besuchermagnete hätten sich darüber hinaus im vergangenen Jahr Sport-Höhepunkte wie der Grand Départ der Tour de France, die Tischtennis-Weltmeisterschaft und die Triathlon-Europameisterschaft in Düsseldorf erwiesen sowie die Eishockey-Weltmeisterschaft in Köln. Zu den Hochkarätern im jährlichen Reigen der Sportveranstaltungen, die Gäste aus dem In- und Ausland anziehen, zählte der Wirtschaftsminister unter anderem das Tennisturnier Gerry Weber Open in Halle und das Pferdesportturnier CHIO in Aachen.

dpa

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