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Training im Smog von Peking

SCHWERTE Ariane Herde kommt herum in der Welt: Nach Brasilien vor einigen Woche war ihr bislang letztes Reiseziel die Volksrepublik China.

von Von Daniel Rademacher

, 29.10.2007
Training im Smog von Peking

Zurück aus dem Reich der Mitte: Die Schwerter Kanutin Ariane Herde trainierte im olympischen Wildwasserpark Shunyi in China.

Von dort kehrte die Slalomkanutin des Schwerter Kanu-Vereins pünktlich zur Meisterehrung des Vereins mit jeder Menge Eindrücke im Gepäck zurück.

Im kommenden Jahr finden die Olympischen Sommerspiele in Peking statt - mit dabei: Ariane Herde. Als Vorbereitung auf ihren Karriere-Höhepunkt reiste die international für die Niederlande startende Schwerterin mit ihrem Trainer Michael Seibert ins "Reich der Mitte".

Zweimal Training am Tag

"Wir haben gut trainiert. Es war super organisiert", resümiert Herde, die bereits im vergangenen August schon einmal zum Paddeln in China war. Auch diesmal war ein strammes Programm zu absolvieren: Zwei Trainingseinheiten pro Tag waren die Regel. "Es gab aber auch Zeit, etwas von Land und Leuten zu sehen", berichtet Herde. So ließ sie es sich nicht nehmen, Sehenswürdigkeiten wie die chinesische Mauer oder die verbotene Stadt zu bestaunen.

Die Strecke im olympischen Wildwasserpark von Shunyi hält Herde für "die schwerste, die es gibt". Von chinesischer Seite werde immer wieder daran gearbeitet und etwas verändert. Generell erlebt der Kanuslalom nach ihren Worten in China einen regelrechten Boom.

Kein Nebel, sondern Smog

Doch es ist nicht alles Gold, was glänzt. So weiß Ariane Herde auch davon zu berichten, dass es um die Luftqualität in und um Peking nicht sonderlich gut bestellt ist. "Wenn es neblig ist, ist es kein normaler Nebel, sondern Smog", erklärt die 27-Jährige.

In den kommenden Wochen und Monaten wird sich Herde keineswegs ausruhen. Denn das Wintertraining dürfte mit Blick auf Olympia besonders intensiv werden. Und auch das Reisen wird zum Trainingsprogramm gehören. An die Strecke Schwerte - Frankfurt - Peking muss sich Herde gewöhnen. Denn ehe das olympische Feuer im August 2008 auflodert, wird die Schwerterin noch zwei Mal ins Flugzeug nach China steigen, um vor Ort zu trainieren.

 

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