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Transfergesellschaft für Schieder-Mitarbeiter steht

SCHIEDER-SCHWALLENBERG Die Transfergesellschaft für die gekündigten Mitarbeiter im Stammwerk des insolventen Möbelriesen Schieder ist gesichert. Von Montag an bereite die Transfergesellschaft bis zu 128 entlassene Mitarbeiter für mindestens sieben Monate auf neue Jobs vor, sagte am Donnerstag Reinhard Seiler, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Detmold.

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Transfergesellschaft für Schieder-Mitarbeiter steht

Schieder war einst der größte Möbelhersteller Europas.

Die Mitarbeiter erhalten 75 Prozent ihres bisherigen Verdienstes. Sowohl die Insolvenzverwaltung der Schieder Möbelwerke als auch der Kreis Lippe und die Sparkasse Detmold übernehmen den Angaben zufolge die finanzielle Absicherung. Die Kosten liegen bei rund einer Million Euro. In der kommenden Woche seien Verhandlungen über den Sozialplan und einen neuen Tarifvertrag für die verbleibenden von ursprünglich 380 Beschäftigten geplant, sagte Seiler weiter. Es werde „Abstriche“ beim Weihnachts- und Urlaubsgeld geben. Eine an Qualität und Menge gekoppelte Leistungsprämie von bis zu zwei Euro pro Stunde werde zunächst ausgesetzt. Eine neue Regelung solle es 2008 geben.

Der einst größte Möbelhersteller Europas hatte rund 11000 Mitarbeiter

  Der einst größte Möbelhersteller Europas hatte rund 11000 Mitarbeiter. Schieder war nach Bilanzmanipulationen ins Trudeln geraten. Das frühere Management soll Bilanzen geschönt haben, um sich Kredite über 283 Millionen Euro zu erschleichen. Vier Ex-Manager kamen in Untersuchungshaft, zwei davon - darunter Schieder-Gründer Rolf Demuth - sitzen weiter hinter Gittern.

  

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