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Trotz einiger Ausfällen will der LSV nicht jammern

Lüner SV

In der Bezirksliga 8 muss der Lüner SV am Sonntag gegen Viktoria Dortmund antreten. Von der Tabellensituation ist der Fußballclub aus Lünen absoluter Favorit. Allerdings sieht die personelle Situation alles andere als rosig aus.

LÜNEN

von Von Carina Püntmann

, 04.11.2011
Trotz einiger Ausfällen will der LSV nicht jammern

Der LSV ist bei der ÖSG Viktoria Dortmund laut Papier der klare Favorit. Sieben Siege, zwei Unentschieden und nur eine Niederlage sprechen eindeutig für sich. Die ÖSG hingegen steht mit gerade einmal acht Punkten im unteren Tabellenviertel.

Dennoch sieht es bei den Rot-Weißen mit Blick auf die personelle Situation alles andere als gut aus. Die Langzeitverletzten Kim Sehrbrock, Fatih Bas und Benedikt Kuhne sowie Dalibor Mikuljanac fallen definitiv aus. Auch Philipp Herder, Hamsa Berro und Daniel Klaschik sind verletzt. Dicke Fragezeichen stehen zudem hinter den Einsätzen von Bartosz Wolff und Samir Zulfic, die sich unter der Woche mit einer Grippe herumplagten. Und fraglich ist auch, ob Mario Lindner spielen kann. „Wir haben bereits reagiert und werden uns mit A-Jugendlichen verstärken. Wer das aber sein wird, entscheiden wir beim Abschlusstraining“, berichtet LSV-Coach Christian Hampel und legt nach: „Unsere personelle Situation ist zwar alles andere als rosig, wir wollen aber auf keinen Fall herumjammern. Wir werden eine schlagfertige Mannschaft aufstellen.“

Drei Punkte in Dortmund einzufahren sind zwar aufgrund dieser Umständen keine Pflicht, wären aber nützlich. Schließlich sitzen dem Lüner SV die ärgsten Verfolger VfL Kamen (2., 23 Punkte), SV Brackel (3., 22 P.) und FC Nordkirchen (4., 21 P.) dicht im Nacken und lauern auf Punktverluste des Tabellenführers.

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