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Trump und Kim in Zitaten

US-Präsident Donald Trump und der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un sind keine Leisetreter.

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Seoul/Washington

, 11.06.2018
Trump und Kim in Zitaten

US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un auf einem TV-Bildschirm in Seoul. Foto: Ahn Young-Joon/AP

In den vergangenen Jahren überzogen sie sich mit Drohungen, die weltweit schlimmste Befürchtungen auslösten. Doch seit Kurzem geht es zwischen den beiden auch in die andere Richtung. Einige Zitate:

„Die Massaker, die die imperialistischen Aggressoren der USA in Sinchon [1950] verübt haben, zeigen klar, dass sie Kannibalen und Mörder sind, die Gefallen an Metzeleien finden.“

(Kim am 25. November 2014 bei einem Besuch des Sinchon-Museums).

„Keiner erwähnt je Nordkorea, wo dieser Irre sitzt, und der hat wirklich Atomwaffen. Irgendjemand sollte besser anfangen, über Nordkorea und vielleicht ein paar andere Orte nachzudenken.“

(Trump bei einer Debatte mit republikanischen Präsidentschaftskandidaten am 16. September 2015)

„Ich würde China dazu bringen, diesen Typen [Kim Jong Un] auf irgendeine Art und Weise sehr schnell verschwinden zu lassen.“

(CBS-Interview am 10. Februar 2016).

„Die Vereinigten Staaten müssen sich entscheiden! Es liegt an Ihnen, ob die Nation, die Vereinigte Staaten genannt wird, auf diesem Planeten existiert order nicht.“

(Untertitel eines koreanischen Propaganda-Videos vom 26. März 2016.)

„Nordkorea sollte gegenüber den Vereinigten Staaten am besten keine Drohungen mehr aussprechen. Wir werden ihnen mit Feuer und Zorn begegnen, wie sie die Welt nie zuvor gesehen hat.“

(Trump vor Reportern auf seiner Golfanlage in Bedminster, New Jersey, am 8. August 2017).

„Ein fundierter Dialog ist mit einem solchen Typen, dem jegliche Vernunft fehlt, nicht möglich.“

(Kim am 10. August 2017 in nordkoreanischen Staatsmedien.

„Wir müssen den Großmacht-Chauvinisten zeigen, wie unser Staat trotz endloser Sanktionen und Blockaden sein Ziel erreicht, die Atomstreitkräfte zu vollenden.“

(Kim Jong Un laut nordkoreanischen Medien am 15. September 2017)

„Wenn (die USA) gezwungen sind, sich selbst oder ihre Verbündeten zu verteidigen, dann haben wir keine Wahl, als Nordkorea total zu zerstören.“

„Der Raketenmann ist auf einem selbstmörderischen Weg.“

„Keine Nation der Welt hat ein Interesse daran, dabei zuzusehen, wie diese Bande von Kriminellen sich mit Raketen und Nuklearwaffen ausrüstet.“

(Trump zu der Bedrohung Nordkoreas mit Raketen und Atomwaffen am 19. September 2017 in New York)

„Falls er denkt, er kann uns mit dem Klang von Hundegekläff verängstigen, so ist das wirklich der Traum eines Hundes.“

(Der nordkoreanische Außenminister Ri Yong Ho laut südkoreanischen Sendern am 20. September 2017 in New York bei der UN-Generalversammlung. Ri bezog sich demnach auf ein nordkoreanisches Sprichwort, wonach ein feierlicher Umzug auch dann fortgesetzt wird, wenn ein Hund bellt.)

„Ich werde den geisteskranken, dementen US-Greis gewiss und auf jeden Fall mit Feuer bändigen.“

(Kim Jong Un laut Berichten der staatlichen nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA vom 22. September 2017)

„Kim Jong Un, der offensichtlich ein Verrückter ist und dem es nichts ausmacht, seine eigenen Leute verhungern zu lassen, wird geprüft wie niemals zuvor!“

(Trump am 22. September 2017 auf Twitter)

„Warum sollte mich Kim Jong Un damit beleidigen, mich "alt" zu nennen, wenn ich ihn NIEMALS "klein und dick?" (sic) nennen würde. Na ja, ich bemühe mich so sehr, sein Freund zu sein - vielleicht wird es eines Tages dazu kommen!“

(Trump auf Twitter am 12. November 2017).

„Der nordkoreanische Staatschef Kim Jong Un hat gerade gesagt, dass der "Atomwaffenknopf immer auf seinem Schreibtisch ist". Wird jemand aus seinem verarmten und ausgehungertem Regime ihn bitte darüber informieren, dass auch ich einen Atomwaffenknopf habe, aber er ist viel größer & mächtiger als seiner, und mein Knopf funktioniert!“

(Trump reagiert am 3. Januar 2018 bei Twitter auf die Neujahrsansprache von Kim Jong Un.)

„Ich habe wahrscheinlich ein gutes Verhältnis zu Kim Jong Un.“

(Trump am 11. Januar 2018 in einem Interview des „Wall Street Journal“)

„Wir haben innerlich gehofft, dass das, was die "Trump-Formel" genannt wird, hilft, die Besorgnisse beider Seiten beseitigen zu können.“

(Nordkoreas Außenminister Kim Kye Gwan am 25. Mai 2018. Er schlägt in einer Erklärung versöhnliche Töne an, nachdem Trump das Gipfeltreffen mit Kim Jong Un kurz zuvor zunächst abgesagt hatte.)

„Das war wirklich ein sehr warmherziger, sehr schöner Brief.“

(Trump am 7. Juni 2018 über einen Brief von Kim Jong Un, den ihm der nordkoreanische Gesandte Kim Yong Chol im Weißen Haus in der vergangenen Woche übergeben hatte.)

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