Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

TuS Ickern mit Schüttelfrost - 26:30

ICKERN Die Handballer des TuS Ickern überwintern nach dem 26:30 (16:16) gegen den ATV Dorstfeld (10.) mit „Schüttelfrost“ auf dem vorletzten Rang der Landesliga-Tabelle. Umso ärgerlicher, als dass lange Zeit gar nichts auf die neunte Saisonniederlage der Ickerner hindeutete.

von Von Jens Lukas

, 09.12.2007
TuS Ickern mit Schüttelfrost - 26:30

Nils Rodammer stand zunächst nicht in der Startformation. Das verwirrte den Gegner - aber zum Sieg für Ickern reichte das nicht.

In der ersten Halbzeit hatten die Castrop-Rauxeler gar stets geführt. Kurz vor der Halbzeitpause gar mit 16:13. Trotz des 16:16 sah auch TuS-Coach Stephan Pade keine Anzeichen dafür, dass sein Team am Ende mit vier Toren Unterschied als Verlierer die Halle verlassen würde. Zumal das Überraschungs-Paket, den „begnadigten“ Oliver Schultz für ein Comeback anstelle von Goalgetter Nils Rodammer (7 Tore) in die Start-Sieben zu beordern, die Gäste zunächst verwirrte. Mitte der zweiten Halbzeit prangte an der Anzeigetafel ein 24:23 an der Anzeigetafel. Das war allerdings die letzte Führung, die die TuS-Fans bejubeln durften. Durch einige Zeitstrafen in Unterzahl verloren die Ickerner den Faden und gerieten durch fünf Gegentore in Folge mit 24:28 ins Hintertreffen. „Wir müssen uns zwar auch an die eigene Nase packen, aber auch die Herren in Schwarz haben ihren Teil dazu beigetragen“, sparte Pade nicht mit Kritik an den Unparteiischen, „die haben Dortfeld mit ihren Pfiffen solange den Ball gegeben, bis er drin war!“Taktisch nicht flexibelZudem seien seine Schützlinge derzeit „taktisch nicht flexibel“, betonte der Coach. Als er den elffachen ATV-Torschützen und Marc Bethke (Rückraum, halblinks) eine Manndeckung mit einer 5:0+1-Variante angedeihen lassen wollte, ergaben sich große Lücken für einen der Dorstfelder Reservisten, der ungehindert vier Tore in Folge werfen durfte. „Ich kann doch nicht sechs Spieler in Manndeckung nehmen lassen!“, ärgerte sich Pade nach Abpfiff.  

Lesen Sie jetzt