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TuS Ickern verliert 23:26 beim HSV Herbede

HERBEDE / ICKERN Der TuS Ickern unterlag am Samstagabend beim HSV Herbede mit 23:26. 60 Sekunden vor dem Ende der Partie wurde es noch mal eng - Ickern verkürzte von 19:22 auf 21:22. Doch am Ende setzten sich die Hausherren doch durch. Ein ausführlicher Bericht folgt im Laufe des Nachmittags.

von Von Jens Lukas

, 02.12.2007
TuS Ickern verliert 23:26 beim HSV Herbede

Drei Torerfolge konnte Christian Becker (beim Wurf) beim 23:26 seines TuS Ickern beim HSV Herbede für sich verbuchen.

"So leicht war es noch nie, die Punkte von Herbede mitzunehmen", sagte TuS-Geschäftsführer Peter Sell, der als Zeitnehmer die Partie verfolgt hatte. In den letzten (Bezirksliga-)Jahren hatten die Ickerner oftmals die Zähler in der dunklen und engen Horst-Schwartz-Sporthalle liegen lassen.

Das Spiel begann recht torarm. Nach 18 Minuten hatte Sell erst acht Tore - vier auf beiden Seiten - auf dem Spielberichtsbogen protokolliert. Danach begann das, was Ickerns Trainer Stephan Pade das Manko nannte, das sich wie ein "Roter Faden" durch die Begegnung zog. Binnen weniger Minuten finden die Europastädter sieben Bälle in der Abwehr ab, konnten die Gegenstöße allerdings zu keinem einzigen Treffer nutzen. Weshalb die Ickerner nach dem 7:7 mit 7:9 zur Pause in Rückstand gerieten. 

Ickerner holen Vier-Tore-Rückstand auf

Nach dem Seitenwechsel schlossen die Ickerner nach dem 9:13 zunächst eine Vier-Tore-Lücke erfolgreich zum 14:14. Nach dem 16:16 hatte das Pade-Team mehrfach - unter anderem durch zwei Siebenmeter - die Gelegenheit, in Führung zu gehen und sich abzusetzen.

Das Vorhaben missglückte allerdings. Im Gegenteil: Herbede ging mit 22:21 in Führung. Aber auch jetzt bot sich den Ickernern nochmals die Chance, zumindest einen Punkt zu entführen. Durch Zwei-Minuten-Strafen standen die Europastädter mit einer 6:4-Überzahl auf dem Parkett. Zudem ordnete Coach Pade eine kurze Deckung gegen die beiden HSV-Haupttorschützen an.

Anstelle der geplanten Balleroberung und Gegenstößen ging der Schuss allerdings nach hinten los: Bei den beiden Außenspieler der Gastgeber kamen ungehindert zu Torerfolgen. "Da bin beinahe von der Bank gefallen, als ich das gesehen habe", erzählte Pade, "das war für uns der endgültige Genickschuss."

Im letzten Spiel des Kalenderjahres trifft der TuS Ickern am Sonntag, 9. Dezember, auf den ATV Dorstfeld (10.). Die Bilanz aus dem von Pade beschriebenen Vier-Spiele-Paket kann der TuS hier auf 4:4 Punkte ausgleichen.

  

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