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TuS Ickern will den Klassenerhalt auch rechnerisch schaffen

Handball-Landesliga

CASTROP-RAUXEL Noch vor der Osterpause haben die Handballer des TuS Ickern den Grundstein für den Verbleib in der Landesliga gelegt. Nun muss nur noch für die rechnerische Sicherheit gesorgt werden. Am Sonntag, 18. April, tritt die Sieben von Trainer Stephan Pade beim Tabellensiebten VfL Kamen an.

von Von Jörg Laumann

, 16.04.2010
TuS Ickern will den Klassenerhalt auch rechnerisch schaffen

Ickerns Mannschaftskapitän Kilian Esser (r.).

Mit einem Sieg dort könnten die Ickerner, die aktuell Platz elf in der Tabelle belegen, bereits an diesem viertletzten Spieltag definitiv das Ticket für die Landesliga-Saison 2010/11 lösen. Der unmittelbare Verfolger Westfalia Herne 2 muss wegen des Abstiegs seiner 1. Mannschaft zwangsweise den Weg in die Bezirksliga antreten. Somit könnte nur noch Westfalia Rhynern (13.) den TuS vom „rettenden Ufer“ verdrängen. Die Hammer weisen jedoch vor dem Spieltag bereits sechs Punkte Rückstand und den schlechteren direkten Vergleich gegenüber Ickern auf.

Vor diesem Hintergrund kann die Pade-Sieben beim Gastspiel in Kamen einigermaßen befreit aufspielen. Allerdings ist volle Konzentration angesagt: „Wir wollen nichts dem Zufall überlassen“, lautet Pades Devise. Im Hinterkopf haben die Ickerner zudem noch einen Schönheitsfehler, der sich beim Blick in die bisherige Saisonbilanz offenbart: „Es wäre schon optimal, wenn wir auch endlich einmal auswärts gewinnen würden“, erklärt der Trainer.

Der kommende Gegner aus Kamen spielt eine solide Saison und rangiert mit elf Siegen aus den bisherigen 22 Partien im gesicherten Mittelfeld. Zuletzt gab es für den VfL allerdings drei Spiele ohne doppelten Punktgewinn. Ihr erfolgreiches Gesicht zeigten die Kamener hingegen im Hinspiel, in dem sie den TuS deutlich mit 29:19 bezwangen. Pade will an diesen Auftritt seiner Sieben allerdings nicht mehr allzu viele Gedanken verschwenden. „Das war sicherlich eines unserer schlechtesten Saisonspiele“, sagt er in der Rückschau, „ich gehe davon, dass meine Mannschaft nicht noch einmal einen solchen Auftritt abliefert.“

Das sollte sie wohl allein aus Eigeninteresse nicht tun. Zum einen, um sich wie beschrieben vorzeitig den Klassenverbleib zu sichern, zum anderen, um sogar noch eine bessere Platzierung in der Tabellen anzustreben: Mittlerweile weist der TuS Jahn Dellwig als Zehnter nur noch drei Zähler Vorsprung auf den TuS Ickern auf.