Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Kunstturnen: Platz eins im ersten Wettkampf

TuS-Riege dank Gast ganz oben

WÜLLEN Mit einem so nicht zu erwartenden Paukenschlag stürmte die Mannschaft des TuS Wüllen am Samstag in Kassel beim ersten von vier Wettkampftagen auf Rang eins der Tabelle in der Regionalliga Nord. Neben den Teams aus Frankfurt, Kronshagen (Kiel) und Hannover wurde die Mannschaft aus Wüllen als Mitfavorit gehandelt, zumal sie trotz Abstieg keine Abgänge zu verzeichnen hatte.

TuS-Riege dank Gast ganz oben

Für den TuS Wüllen 1 turnten: Hanna Reinders, Henrike Reinders, Anna Schalk, Gabriele Venhues, Katharina Schalk, Tilila Oughzou, Pia Orthaus und Mina Schlüter Foto: privat

Der TuS Wüllen startete am Schwebebalken. Trotz guter Trainingsleistungen an diesem Gerät waren die ersten Turnerinnen äußerst nervös. Die Routiniers Hannah Reinders und Anna Schalk mussten mehrere Stürze hinnehmen. Da auch Pia Orthaus und Katharina Schalk unter ihrer Normalform blieben und Tilila Oughzou einen Sturz zu verzeichnen hatte, blieb das TuS-Turnteam hinter dem von Trainer Jürgen Schalk erhofften Ergebnis.

Nach anfänglichem Frust schien die Stimmung beim Einturnen am Sprung in Trotz umzuschlagen. Am Limit präsentierten Katharina Schalk, Pia Orthaus, Henrike Reinders und Gabriele Venhues ihre Yamashita- und Tsukahara-Sprünge. Da auch Schlussturnerin Oughzou ihren Yurchenko gestreckt in den sicheren Stand turnte und mit 13,1 Punkten die Tageshöchstwertung erzielte, machet der TuS am Sprung mit dem besten Tagesergebnis aller Mannschaften „erheblich Boden gut“.

Aufholjagd am Boden

Ohne Fehl und Tadel turnten Anna und ihre Zwillingsschwester Katharina, Gabriele Venhues und Henrike Reinders ihre Bodenübungen. Mit einer faszinierenden Kür setzte die 15-jährige Tilila Oughzou den krönenden Schlusspunkt am Boden, erzielte die Tageshöchstwertung und riss ihre Kolleginnen in einen kollektiven Jubel. Dem Team war danach klar, dass nun wieder viel möglich war.

Mina Schlüter legte am Stufenbarren solide 7,9 Punkte vor. Anna und Katharina Schalk sowie Oughzou turnten fehlerfrei. Somit konnte Pia Orthaus erstmals ihre in der Schwierigkeit erheblich aufgestockte Übung versuchen und diese im Sog der Mannschaft auch auf den Punkt den Kampfrichtern präsentieren. Ihr Lohn waren starke 8,55 Punkte.

Vollkommen unerwartet siegte der TuS Wüllen mit 3,5 Punkten Vorsprung vor dem Aufsteiger von Eintracht Frankfurt. „Dieser Wettkampf hat mal wieder gezeigt, dass immer erst am Ende abgerechnet wird und es sich lohnt, bis zum Ende zu kämpfen“, stellte Jürgen Schalk zufrieden fest.

Anzeige
Anzeige