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Alle Artikel zum Thema: Türkei

Türkei

Istanbul. Mesale Tolu ist in der Türkei angeklagt, das Land verlassen darf die Deutsche nicht. Ein ARD-Film befasst sich nun mit ihrer Geschichte - und mit dem Rechtsstaat in dem Land, das der EU beitreten möchte.mehr...

Nyon. Die Affäre um die Fußball-WM 2006 hat nach Aussage von UEFA-Chef Aleksander Ceferin keinen negativen Einfluss auf die deutsche Kandidatur für die Europameisterschaft 2024.mehr...

Sarajevo. In Deutschland durfte Präsident Erdogan nicht auftreten, nun wich der Wahlkämpfer nach Sarajevo aus. Tausende Auslandstürken rief er dort auf, Terrororganisationen und deren Handlangern eine „osmanische Ohrfeige“ zu verpassen - indem sie im Juni Erdogan wählen.mehr...

Berlin. Die Türkei hat das Verbot von Wahlkampfauftritten türkischer Politiker in Deutschland kritisiert. Mit Blick auf die hier lebenden Türken sagte Vize-Regierungschef Recep Akdag der „Welt“: „Es ist das demokratische Recht dieser Menschen, dass sie im Wahlkampf von Politikern aller türkischen Parteien über deren Ziele und Ideen informiert werden.“ In der Türkei finden am 24. Juni Präsidenten- und Parlamentswahlen statt. Im vergangenen Juni erließ die Bundesregierung ein generelles Auftrittsverbot für ausländische Amtsträger aus Nicht-EU-Staaten.mehr...

Sarajevo. Gut einen Monat vor den Wahlen in der Türkei hat Präsident Recep Tayyip Erdogan die Türken im Ausland um massenhafte Unterstützung gebeten. „Seid Ihr bereit, den Terrororganisationen und ihren lokalen und ausländischen Handlangern eine osmanische Ohrfeige zu verpassen?“, sagte Erdogan vor Tausenden jubelnden Auslandstürken im bosnischen Sarajevo. „Seid Ihr bereit, mich mit einer Rekordzahl an Stimmen in der Präsidentenwahl zu unterstützen?“ Bei den Präsidenten- und Parlamentswahlen am 24. Juni gehe es um eine Entscheidung „für das nächste Jahrhundert unseres Landes“.mehr...

Berlin. Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth hat Verständnis für den Auftritt der deutschen Fußball-Nationalspieler Mesut Özil und Ilkay Gündogan mit dem türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan geäußert. Die Grünen-Politikerin bezeichnete die beiden Fußballprofis in einem Interview des Deutschlandsfunks als „mündige Bürger“. Özil und Gündogan hatten dem türkischen Staatspräsidenten Erdogan am vergangenen Sonntag in London Trikots ihrer Vereine FC Arsenal und Manchester City überreicht. Im Vorfeld des DFB-Pokalfinales hatten sich Özil und Gündogan mit Bundespräsident Steinmeier getroffen.mehr...

Istanbul. Die Union Europäisch-Türkischer Demokraten (UETD) unterhält ihre Europazentrale in Köln und ist nach ihrer Satzung „parteipolitisch und weltanschaulich neutral“.mehr...

Sarajevo. In Deutschland durfte Präsident Erdogan nicht auftreten, nun wich der Wahlkämpfer nach Sarajevo aus. Tausende Auslandstürken rief er dort auf, Terrororganisationen und deren Handlangern eine „osmanische Ohrfeige“ zu verpassen - indem sie im Juni Erdogan wählen.mehr...

Schlaglichter

20.05.2018

Erdogan zu Wahlkampfauftritt in Sarajevo

Sarajevo. Einen Monat vor der Wahl in der Türkei wirbt Staatspräsident Erdogan heute Nachmittag in Sarajevo um die Stimmen der Auslandstürken in Europa. Die Union Europäisch-Türkischer Demokraten (UETD) erwartet, dass mehr als 10 000 Auslandstürken für Erdogans Ansprache nach Sarajevo reisen. Davon sollen mindestens die Hälfte aus Deutschland kommen. Es ist vermutlich Erdogans einzige geplante Wahlkampfrede im europäischen Ausland. Die Stimmen der Auslandstürken haben bei Wahlen in der Türkei erhebliches Gewicht.mehr...

Schlaglichter

19.05.2018

Steinmeier trifft Özil und Gündogan

Berlin. Nach dem scharf kritisierten Treffen der deutschen Fußball-Nationalspieler Mesut Özil und Ilkay Gündogan mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan haben die beiden Fußballer nun mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gesprochen. Steinmeier teilte mit, beide Spieler hätten den Wunsch geäußert, ihn zu besuchen. Es sei ihnen wichtig gewesen, entstandene Missverständnisse aus dem Weg zu räumen. Der deutsche Fußball habe beide Spieler groß gemacht. Ihre Geschichte spiegele die Erkenntnis wider: „Heimat gibt es auch im Plural.“mehr...

Berlin. Nach dem kritisierten Treffen mit dem türkischen Staatschef Erdogan haben Mesut Özil und Ilkay Gündogan Gesprächsbedarf. Erst gibt es ein Treffen mit Joachim Löw und der DFB-Spitze und dann bei Frank-Walter Steinmeier. Der Bundespräsident gibt einen sportlichen Wunsch mit.mehr...

Berlin. Der langjährige Nationalmannschafts-Kapitän Philipp Lahm hat die umstrittenen Bilder von Mesut Özil und Ilkay Gündogan mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan als „groben Fehlpass“ bezeichnet.mehr...

Istanbul. Der türkische Präsident Erdogan gehört zu den schärfsten Kritikern der israelischen Regierung. Nach der Gewalt in Gaza hat er einen islamischen Sondergipfel einberufen - der nun eine zentrale Forderung beschließt, die kaum Chancen auf Verwirklichung haben dürfte.mehr...

Istanbul. Der türkische Präsident Erdogan gehört zu den schärfsten Kritikern der israelischen Regierung. Nach der Gewalt in Gaza hat er einen islamischen Sondergipfel einberufen - auf dem er nun zum Nazi-Vergleich ausholt.mehr...

Genf/Istanbul. Mehr als 60 Tote und rund 3000 Verletzte - das ist die blutige Bilanz der Auseinandersetzungen an der Grenze zwischen dem Gazastreifen und Israel zu Wochenbeginn. Nun gibt es dazu zwei Sondersitzungen.mehr...

Genf/Istanbul. Vier Tage nach dem harten Vorgehen Israels an der Grenze zum Gazastreifen treffen sich an diesem Freitag der UN-Menschenrechtsrat und die Organisation für Islamische Kooperation zu Sondersitzungen zu dem Thema. Am Montag hatten die USA in einem international umstrittenen Schritt ihre Botschaft in Jerusalem eröffnet. Im Gazastreifen an der Grenze zu Israel kam es parallel dazu zu Protesten, bei denen nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Gaza innerhalb von zwei Tagen israelische Soldaten insgesamt 62 Palästinenser töteten und rund 3000 verletzten.mehr...

Istanbul. Nach dem harten Vorgehen Israels an der Grenze zum Gazastreifen gibt es heute einen Sondergipfel islamischer Staaten in Istanbul. Der palästinensische Ministerpräsident Rami Hamdallah reiste laut der türkischen staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu schon gestern zu dem außerordentlichen Treffen der Organisation für Islamische Kooperation an. Am Montag hatten die USA ihre Botschaft in Jerusalem eröffnet. Im Gazastreifen an der Grenze zu Israel kam es parallel zu Protesten, bei denen israelische Soldaten nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Gaza 62 Palästinenser töteten.mehr...

Berlin. Wegen ihrer Fotos mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan würde mehr als ein Drittel der Deutschen die Nationalspieler Mesut Özil und Ilkay Gündogan aus dem deutschen WM-Kader streichen. Das ergab eine Emnid-Umfrage für die „Welt“. Mehr als die Hälfte der Befragten hielt dies allerdings für unnötig. Özil und Gündogan hatten Erdogan bei einem Termin in London am Sonntag Trikots ihrer Vereine FC Arsenal und Manchester City überreicht. Mehrere deutsche Politiker und Sportfunktionäre hatten die von Erdogans Partei veröffentlichten heftig kritisiert.mehr...

Berlin. Nach Ansicht der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung, Annette Widmann-Mauz, haben die Nationalspieler Mesut Özil und Ilkay Gündogan auf ihren umstrittenen Fotos mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan schlechte Vorbilder abgegeben. „Ich erwarte nicht, dass ein Fußballer von Heute auf Morgen Diplomat wird. Aber ich erwarte von einem Fußballnationalspieler, dass er sich seiner Funktion bewusst wird“, sagte die CDU-Politikerin im Deutschlandfunk. Viele Kritiker von Erdogan steckten in Gefängnissen, sagte Widmann-Mauz.mehr...

Berlin. Die Debatte um das Posieren von Özil und Gündogan mit dem türkischen Staatspräsidenten ist noch nicht beendet. Einen Monat vor dem Start der Fußball-WM prasselt auf die beiden Nationalspieler weiter Kritik von mehreren Seiten ein.mehr...

Reise und Tourismus

16.05.2018

Das Mittelmeer wird wärmer

Hamburg. Östliches Mittelmeer, Ägäis, Adria: Dort sind die Wassertemperaturen mittlerweile so hoch, dass Urlauber baden können. Hier die Übersicht über die Werte weltweit.mehr...

London. Der deutsche Fußball-Nationalspieler Emre Can hat nach Informationen der „Welt“ eine Einladung des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan zu einem Treffen in London abgelehnt. Der Liverpool-Profi hat wie seine Nationalmannschafts-Kollegen Mesut Özil und Ilkay Gündogan türkische Wurzeln. Gündogan und Özil hatten sich am Sonntag in London dabei fotografieren lassen, wie sie dem türkischen Präsidenten Trikots ihrer Clubs Manchester City und FC Arsenal überreichten. DFB-Chef Reinhard Grindel reagierte mit Unverständnis. Auch von deutschen Politikern kam Kritik.mehr...

Hamburg. Freiheit der Kunst oder Verletzung der Menschenwürde? Wie ist Böhmermanns „Schmähkritik“ gegen den türkischen Präsidenten Erdogan einzuordnen? Das Hanseatische Oberlandesgericht hat seine Interpretation abgegeben.mehr...

Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich über ihren Sprecher kritisch zu dem Treffen der beiden Fußball-Nationalspieler Mesut Özil und Ilkay Gündogan mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan geäußert. Es sei eine Situation gewesen, „die Fragen aufwarf und zu Missverständnissen einlud“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. Als Nationalspieler hätten die beiden Vorbildfunktion. Özil und Gündogan hatten Erdogan bei einem Termin in London Trikots ihrer Vereine überreicht. Die von Erdogans Partei veröffentlichten Bilder hatten harsche Kritik ausgelöst.mehr...

London. Der deutsche Fußball-Nationalspieler Emre Can hat nach Informationen der „Welt“ eine Einladung des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan zu einem Treffen in London abgelehnt.mehr...

Hamburg. Das „Schmähgedicht“ des TV-Entertainers Jan Böhmermann über den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan bleibt in größeren Teilen verboten. Das entschied das Hanseatische Oberlandesgericht in Hamburg. Es musste im Wesentlichen darüber urteilen, ob das Gedicht durch die Freiheit der Kunst erlaubt ist oder gegen die Menschenwürde verstößt. Böhmermann hatte die Verse am 31. März 2016 in seiner Sendung „Neo Magazin Royale“ vorgetragen und darin das türkische Staatsoberhaupt unter anderem mit Kinderpornografie und Sex mit Tieren in Verbindung gebracht.mehr...

Ankara/London. Das Vertrauen ausländischer Investoren in die Türkei ist erschüttert. Die Währung verliert an Wert, die Inflation zieht an. Präsident Erdogan hat Schuldige ausgemacht.mehr...

London. Der deutsche Fußball-Nationalspieler Ilkay Gündogan hat Kritik an einem Foto mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan zurückgewiesen. „Es war nicht unsere Absicht, mit diesem Bild ein politisches Statement abzugeben, geschweige denn Wahlkampf zu machen“, teilte Gündogan mit. Der Nationalspieler hatte Erdogan gestern zusammen mit seinem deutschen Teamkollegen Mesut Özil in London getroffen. Die Fotos von Gündogan und Özil, auf denen sie Erdogan Trikots ihrer jeweiligen Clubs Manchester City und FC Arsenal überreichten, hatten in Deutschland für großen Wirbel gesorgt.mehr...

Berlin. Mit scharfer Kritik hat DFB-Präsident Reinhard Grindel auf die Fotos der Fußball-Nationalspieler Mesut Özil und Ilkay Gündogan mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan reagiert. Der Fußball und der DFB stünden für Werte, die von Erdogan nicht hinreichend beachtet werden, twitterte Grindel. Die Profis hätten sich für ein Wahlkampfmanöver „missbrauchen lassen“. Özil und Gündogan hatten sich in London gemeinsam mit dem Politiker ablichten lassen und überreichten ihm Trikots ihrer Clubs FC Arsenal und Manchester City.mehr...

Berlin. Die deutschen Fußball-Nationalspieler Mesut Özil und Ilkay Gündogan haben kurz vor der WM-Nominierung mit umstrittener Wahlkampfhilfe für den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan für Aufsehen gesorgt. Die Profis ließen sich in London gemeinsam mit dem Politiker ablichten und überreichten ihm Trikots ihrer Clubs Manchester City und FC Arsenal. Diese wurden von Erdogans Partei auf Twitter veröffentlicht. Özil und Gündogan sind in Deutschland als Nachfahren türkischer Einwanderer aufgewachsen.mehr...

London. Mit diesen Fotos haben sich Özil und Gündogan keinen Gefallen getan. Mit dem türkischen Präsidenten Erdogan lassen sie sich ablichten und überreichen Trikot-Geschenke. Bei der Nationalelf müssen beide zum Rapport. Ein politisches Statement war es nicht, sagt Gündogan.mehr...

Istanbul. Galatasaray Istanbul steht kurz vor dem Gewinn der türkischen Fußball-Meisterschaft. Der Rekordchampion setzte sich gegen Yeni Malatyaspor mit 2:0 (2:0) durch und benötigt am letzten Spieltag gegen Göztepe nur noch einen Zähler, um sicher den 21. nationalen Titel feiern zu können.mehr...

Reise und Tourismus

11.05.2018

Meer bei Antalya kommt auf 21 Grad

Hamburg. Der Sommer kommt in einigen Teilen Europas langsam in Fahrt. Dies ist auch an den steigenden Wassertemperaturen ablesbar. Vor der türkischen Küste etwa ist das Meer inzwischen badetauglich.mehr...

Istanbul. Nach dem tätlichen Angriff auf einen Linienrichter ist der türkische Fußballstar Arda Turan vom Erstligisten Medipol Basaksehir für 16 Süperlig-Spiele gesperrt worden.mehr...

Hamburg. Die Polizei hat bei Razzien gegen Schleuserbanden mehrere Tatverdächtige festgenommen. 800 Beamte durchsuchten seit Montagabend 21 Wohnungen und Geschäftsräume in Niedersachsen, Hamburg, Bremen und Sachsen-Anhalt, wie die Bundespolizei mitteilte. Mehrere Tatverdächtige sollen überwiegend moldauische Staatsbürger nach Deutschland geschleust und illegal beschäftigt haben. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Lüneburg wurden drei Beschuldigte festgenommen. Einige Tatverdächtige sollen Kontakte in die Reichsbürgerszene haben.mehr...

Hamburg/Bremen/Pirna. Rund 800 Polizisten durchsuchen Wohnungen und Büroräume. Im Fokus: mutmaßliche Schleuser, die Ausländer nach Deutschland geschleust und dann ausgebeutet haben sollen. Einige der Verdächtigten sollen Kontakte in die Reichsbürgerszene haben.mehr...

Berlin. Für Rüstungsexporte in die Türkei und nach Saudi-Arabien hat die vorige Bundesregierung viel Kritik einstecken müssen. Das neue Kabinett hält sich jetzt erst einmal zurück.mehr...

Berlin. Die neue Bundesregierung hat in den ersten Wochen ihrer Amtszeit kaum noch Rüstungsexporte in die kriegführenden Länder Türkei und Saudi-Arabien genehmigt. Aus einer Antwort des Wirtschaftsministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion geht hervor, dass für die beiden Länder zwischen dem 14. März und dem 20. April nur jeweils eine Ausfuhrgenehmigung erteilt wurde. Die für die Türkei hatte einen Wert von 1926 Euro, nach Saudi-Arabien gingen Rüstungsgüter für 28 563 Euro. 2017 waren die Durchschnittswerte für einen gleichlangen Zeitraum viel höher.mehr...

Istanbul. Starke Regenfälle und Gewitter haben in der türkischen Hauptstadt Ankara zu schweren Schäden geführt. Besonders hart traf es den Außenbezirk Mamak. Dort riss eine Flutwelle mehr als hundert Fahrzeuge mit sich, wie die Nachrichtenagentur DHA berichtete. Mehrere Menschen seien verletzt und zahlreiche Läden beschädigt worden. Durch die Wucht des Wassers wurde teilweise der Asphalt von den Straßen gerissen, wie auf Bildern zu sehen war. In den nächsten Tagen rechnen die Meteorologen weiter mit starken Regenfällen.mehr...

Istanbul. Eine Lehrerin und junge Mutter, die in der Türkei nach einem Friedensaufruf im Fernsehen inhaftiert wurde, ist einem Medienbericht zufolge wieder frei. Die regierungskritische Zeitung „Cumhuriyet“ meldete unter Berufung auf den Anwalt der Lehrerin, die Frau sei aus dem Gefängnis in der Kurdenmetropole Diyarbakir entlassen worden. Ihre Strafe sei von einem Gericht zur Bewährung ausgesetzt worden. Die Inhaftierung der Lehrerin, die ihr Baby zunächst mit ins Gefängnis nahm, hatte in der Türkei, aber auch außerhalb des Landes für Empörung gesorgt.mehr...

Istanbul. Als größte Oppositionspartei hat die CHP bislang eine traurige Figur gemacht. Nun nominiert sie einen Abgeordneten für die Präsidentenwahl in der Türkei, der Erdogan zumindest in einer Sache nicht nachsteht.mehr...

Düsseldorf. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat das „parteipolitische Hickhack“ um die Gedenkfeier zum 25. Jahrestag des Brandanschlags in Solingen kritisiert. Er bedauere es sehr, dass es nicht möglich sei, diesen Gedenktag zusammen mit dem Landtag zu begehen, sagte Laschet am Freitag in Düsseldorf.mehr...

Ankara. Die CHP ist die größte Oppositionspartei in der Türkei, nun schickt sie mit Muharrem Ince einen kämpferischen Abgeordneten ins Rennen gegen Präsident Erdogan. Kann er dem Amtsinhaber gefährlich werden?mehr...

Düsseldorf. Ein wegen Totschlags verurteilter Türke darf aus Deutschland ausgewiesen werden. Das hat das Düsseldorfer Verwaltungsgericht am Donnerstag nach dem neuen Ausweisungsrecht entschieden (Az.: 8 K 11343/17). Von dem 62-Jährigen, der bereits 1977 in der Türkei an einer tödlichen Auseinandersetzung beteiligt gewesen sei, gehe weiterhin eine Gefahr aus.mehr...

Reise und Tourismus

03.05.2018

Sinkende Fernreise-Preise und neue Hotels bei Tui

Hannover. Starker Euro, schwacher Dollar: Der günstige Wechselkurs macht viele Fernreisen bei Tui Deutschland im kommenden Winter günstiger. Besondere Angebote gibt es zudem für Familien - und ein neues Hotelkonzept.mehr...

Istanbul. Die islamisch-konservative Regierungspartei AKP in der Türkei hat Amtsinhaber Recep Tayyip Erdogan offiziell als Kandidaten für die Präsidentenwahl im Juni aufgestellt. Alle 316 AKP-Abgeordneten im Parlament sprachen sich für eine Kandidatur Erdogans aus, wie Ministerpräsident Binali Yildirim mitteilte. Erdogan ist gemeinsamer Kandidat der AKP und der ultranationalistischen MHP. Die Präsidenten- und Parlamentswahlen finden am 24. Juni gleichzeitig statt. Ursprünglich waren sie für November 2019 geplant gewesen. Erdogan zog die Wahlen jedoch vor.mehr...

Kastanies. Ein türkischer Baggerfahrer hat die griechisch-türkische Grenze überschritten und ist von griechischen Soldaten und Grenzpolizisten festgenommen worden. Wie der griechische Staatsrundfunk berichtete, soll der 38-Jährige gesagt haben, er habe sich verfahren. Er sei Angestellter der türkischen Grenzstadt Edirne. Der Baggerfahrer solle nun wegen illegaler Einreise der Justiz vorgeführt werden, hieß es aus Polizeikreisen. Rechtsanwälte in Athen erwarten, dass der Mann zu einer Geldstrafe verurteilt und danach freigelassen wird.     mehr...

Istanbul/Solingen. Vor der Wahl in der Türkei am 24. Juni plant Präsident Recep Tayyip Erdogan nach Angaben aus dem Außenministerium in Ankara keinen Wahlkampf in Deutschland. Das gelte auch für andere Mitglieder des Kabinetts, hieß es am Mittwoch aus dem türkischen Außenministerium. „Im Wahlkampf sind keine Ansprachen geplant für die türkische Bevölkerung in Deutschland.“ Auch Außenminister Mevlüt Cavusoglu wolle sich bei seinem Besuch Ende Mai zur Gedenkfeier zum 25. Jahrestag des Brandanschlags von Solingen nicht in einer Wahlkampfrede an die Türken in Deutschland wenden.mehr...

Istanbul. Vor dem Tag der Pressefreiheit hat Amnesty International die türkische Führung scharf kritisiert und die Bundesregierung zum Handeln aufgefordert. „Die Pressefreiheit in der Türkei liegt seit fast zwei Jahren in Ketten“, sagte Janine Uhlmannsiek, Expertin für Europa und Zentralasien bei Amnesty Deutschland. Sie verwies dabei auf mehr als hundert Journalisten, die seit der Ausrufung des Ausnahmezustands im Juli 2016 inhaftiert wurden und auf zahlreiche Medienhäuser, die geschlossen wurden.mehr...

Reise und Tourismus

02.05.2018

Rotes Meer in Ägypten erreicht 28 Grad

Hamburg. Noch ist es kühl im Mittelmeerraum. Die Wassertemperaturen übersteigen die 20 Grad nur in einigen Regionen knapp. Wer es gerne richtig warm hat, muss andere Meere aufsuchen.mehr...

London. Die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hat die Kreditwürdigkeit der Türkei tiefer in den sogenannten Ramschbereich herabgestuft. Wie die Bonitätsprüfer in der Nacht auf Mittwoch mitteilten, sinkt die Ratingnote um eine Stufe auf „BB-“.mehr...

Istanbul. Der ehemalige türkische Präsident Abdullah Gül will nach eigener Aussage bei der vorgezogenen Neuwahl des Staatschefs im Juni nicht gegen Amtsinhaber Recep Tayyip Erdogan antreten.mehr...

Istanbul. Es soll der größte Flughafen der Welt werden: Der neue Airport in Istanbul wird schon im Oktober eröffnet. Doch Gewerkschafter beklagen schwere Arbeitsunfälle auf der Baustelle.mehr...

Düsseldorf/Solingen. Der NRW-Landtag beteiligt sich nicht an einer Gedenkfeier des Landes zum 25. Jahrestag des Brandanschlags von Solingen am 29. Mai. Zuletzt hatte sich Streit daran entzündet, dass der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu zu der Gedenkveranstaltung nach Solingen kommt - mitten im türkischen Wahlkampf. Ziel sei ein würdiges Gedenken, bei dem „nicht politische Interessen und unterschiedliche politische Meinungen das Geschehen bestimmen“, teilte der Landtag am Freitag mit. „Durch verschiedene nicht absehbare und zu beeinflussende Umstände ist dieses Ziel aus jetziger Sicht so nicht sichergestellt.“mehr...

Istanbul. Der deutsche Botschafter Martin Erdmann ist zum Gespräch ins türkische Außenministerium gebeten worden. Da Erdmann nicht in Ankara sei, habe der Gesandte Robert Dölger den Termin wahrgenommen, hieß es aus deutschen diplomatischen Kreisen. „Es war ein normales Gespräch. Eine Einbestellung hat nicht stattgefunden.“ Die Einbestellung eines Botschafter ist eines der schärfsten Instrumente des diplomatischen Protests, deutlich schärfer als die Bitte zum Gespräch. Die Türkei fordert ein härteres Vorgehen von EU-Staaten gegen die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK.mehr...

Istanbul. Die deutsche Journalistin Mesale Tolu darf die Türkei auch vier Monate nach ihrer Entlassung aus der Untersuchungshaft nicht verlassen. Ein Gericht in Istanbul folgte der Forderung Tolus nicht, die Ausreisesperre für sie und ihren Ehemann aufzuheben. Das Gericht entband Tolu aber von ihrer wöchentlichen Meldepflicht bei der Polizei. Der Prozess gegen Tolu, ihren Mann und 25 weitere Angeklagte wegen Terrorvorwürfen wird am 16. Oktober fortgesetzt. „Als deutsche Staatsbürgerin will ich, dass mein Kind in dem Land, aus dem ich komme, in den Kindergarten geht“, sagte Tolu.mehr...

Istanbul. Vier Monate nach der Entlassung von Mesale Tolu aus türkischer Untersuchungshaft ist der Prozess gegen die deutsche Journalistin und Übersetzerin fortgesetzt worden. Zum Auftakt in Istanbul forderte Tolu ihren Freispruch. Sie und ihr ebenfalls angeklagter Ehemann Suat Corlu riefen das Gericht dazu auf, die gegen sie verhängten Ausreisesperren aufzuheben. „Als deutsche Staatsbürgerin will ich, dass mein Kind in dem Land, aus dem ich komme, in den Kindergarten geht“, sagte Tolu. Tolu und Corlu haben einen dreijährigen Sohn.mehr...

Istanbul. Mesale Tolu ist seit Dezember nicht mehr im Gefängnis. Die Türkei verlassen darf die Deutsche dennoch nicht. Sie hoffte nun auf das Gericht - nach dessen Verhandlung sie von „Schikane“ spricht.mehr...

Silivri. Die Zeitung „Cumhuriyet“ ist der türkischen Regierung schon lange ein Dorn im Auge. Nun werden führende Mitarbeiter zu harten Strafen verurteilt. Was kann, was darf Journalismus in der Türkei noch?mehr...

Berlin. Der Deutsche Journalisten-Verband hat die Haftstrafen für Journalisten der türkischen regierungskritischen Zeitung „Cumhuriyet“ als „Unrechtsurteile“ verurteilt. Ein türkisches Gericht hatte zuvor den Chefredakteur Murat Sabuncu und den Reporter Ahmet Sik wegen Unterstützung von Terrororganisationen zu siebeneinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Der Herausgeber Akin Atalay erhielt mehr als acht Jahre. Die Kollegen hätten nichts anderes gemacht als kritisch und unabhängig zu berichten, sagte der DJV-Bundesvorsitzende Frank Überall.mehr...

Istanbul. Sieben Monate nach der Entlassung von Mesale Tolu aus türkischer Untersuchungshaft wird der Prozess gegen die deutsche Journalistin und Übersetzerin heute fortgesetzt. Tolu äußerte zuvor die Hoffnung, dass das Gericht ihr die Ausreise erlauben werde. Ein Urteil des Gerichts in Istanbul in dem Verfahren wegen Terrorvorwürfen wird noch nicht erwartet. Reporter ohne Grenzen forderte die türkische Justiz auf, „das Ausreiseverbot gegen Tolu aufzuheben und die konstruierten Vorwürfe gegen die Journalistin endlich fallenzulassen“.mehr...

Silivri. Die Zeitung „Cumhuriyet“ ist der türkischen Regierung schon lange ein Dorn im Auge. Nun werden zahlreiche Mitarbeiter zu harten Strafen verurteilt. Die Journalisten geben sich trotzdem kämpferisch.mehr...

Silivri. Trotz internationaler Kritik hat ein Gericht in der Türkei mehrjährige Haftstrafen gegen führende Mitarbeiter der regierungskritischen Zeitung „Cumhuriyet“ verhängt. Das Gericht in Silivri bei Istanbul verurteilte den Herausgeber Akin Atalay, den Chefredakteur Murat Sabuncu und den prominenten Journalisten Ahmet Sik wegen Unterstützung von Terrororganisationen. Trotzdem verfügte das Gericht die Entlassung Atalays aus der Untersuchungshaft. Er war der letzte „Cumhuriyet“-Mirarbeiter, der noch inhaftiert war.mehr...

Silivri. Trotz internationaler Kritik hat ein Gericht in der Türkei mehrjährige Haftstrafen gegen führende Mitarbeiter der regierungskritischen Zeitung „Cumhuriyet“ verhängt. Das Gericht in Silivri bei Istanbul verurteilte den Herausgeber Akin Atalay, den Chefredakteur Murat Sabuncu und den prominenten Investigativjournalisten Ahmet Sik wegen Unterstützung von Terrororganisationen.mehr...

Silivri. Trotz internationaler Kritik hat ein Gericht in der Türkei mehrjährige Haftstrafen gegen führende Mitarbeiter der regierungskritischen Zeitung „Cumhuriyet“ verhängt. Das Gericht in Silivri bei Istanbul verurteilte den Herausgeber Akin Atalay, den Chefredakteur Murat Sabuncu und den prominenten Investigativjournalisten Ahmet Sik am Mittwochabend wegen Unterstützung von Terrororganisationen.mehr...

Schlaglichter

25.04.2018

Erdbeben in Türkei und Italien

Istanbul. Ein Erdbeben der Stärke 5,1 hat den Südosten der Türkei erschüttert und viele Häuser beschädigt. 39 Menschen erlitten dabei in der Nacht zum Dienstag Verletzungen. 35 von ihnen würden noch in Krankenhäusern versorgt, sagte der Gesundheitsminister Ahmet Demircan nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu am Dienstag. Schwerverletzte gebe es nicht. In Italien erschütterte ein Erdbeben die Adriaküste. Die Erdbebenwarte INGV gab die Stärke mit 4,2 an. Das Epizentrum habe sich in der Provinz Campobasso in 31 Kilometern Tiefe befunden. Zunächst wurden keine Schäden bekannt.mehr...

Istanbul. Die deutsche Journalistin Mesale Tolu ist nicht mehr in U-Haft, darf die Türkei aber nicht verlassen. Reporter ohne Grenzen nennt Tolu eine „eine politische Geisel der türkischen Regierung“.mehr...

Reise und Tourismus

25.04.2018

Mittelmeer bleibt kühl - Rotes Meer bei 25 Grad

Hamburg. In Deutschland pausiert der Frühling in den kommenden Tagen. Wer dennoch auf warmes Wetter nicht verzichten will, packt am besten die Koffer und setzt sich in einen Flieger. Ideale Bedingungen für einen Badeurlaub bietet etwa das Rote Meer.mehr...

Düsseldorf/Solingen. Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu nimmt auch an einer Gedenkfeier des Landes NRW zum 25. Jahrestag des Solinger Brandanschlags in Düsseldorf teil. Schon vor geraumer Zeit habe Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) den Minister auf „großen Wunsch der Familie Genc“ zum geplanten Gedenken des Landes eingeladen, sagte Regierungssprecher Christian Wiermer am Mittwoch auf dpa-Anfrage. Laut „Süddeutscher Zeitung“ wird Cavusoglu am 29. Mai im nordrhein-westfälischen Landtag eine Rede halten und danach gemeinsam mit Laschet zu einer Gedenkstunde nach Solingen fahren. Wiermer sagte dagegen, die Details der NRW-Gedenkveranstaltung seien noch nicht geklärt.mehr...

Istanbul. Die in der Türkei unter Terrorverdacht angeklagte deutsche Journalistin und Übersetzerin Mesale Tolu hofft auf eine baldige Ausreise mit ihrem Sohn. „Ich hoffe natürlich, dass meine Meldepflicht und meine Ausreisesperre aufgehoben werden“, sagte die 33-Jährige der Deutschen Presse-Agentur vor der Fortsetzung ihres Prozesses am Donnerstag in Istanbul. „Ich würde packen und dann sobald wie möglich nach Deutschland ausreisen, in meine Heimat.“ Die Staatsanwaltschaft wirft Tolu und 26 weiteren Beschuldigten Terrorpropaganda und Mitgliedschaft in einer Terrororganisation vor.mehr...

Düsseldorf. Der geplante Auftritt des türkischen Außenministers bei der Gedenkfeier zum Solinger Brandanschlag ist laut NRW-Landesregierung ein Wunsch der Opfer. In der Vergangenheit sei immer ein Vertreter der türkischen Regierung dabeigewesen, sagte Integrationsminister Joachim Stamp. Das sei auch der ausdrückliche Wunsch der Familie Genc. Daher habe Ministerpräsident Armin Laschet den türkischen Außenminister Mevlüt Cavusoglu vor geraumer Zeit eingeladen, sagte NRW-Regierungssprecher Christian Wiermer. Kritiker befürchten, dass Cavusoglu seine Rede für einen Wahlkampfauftritt nutzen könnte.mehr...

New York. Außenminister Heiko Maas rechnet nicht mit einer neuen Belastung der Beziehungen zur Türkei durch den bevorstehenden türkischen Wahlkampf. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass auch in der Türkei niemand ein Interesse daran hat, die Beziehungen zu Deutschland noch einmal zu verkomplizieren“, sagte Maas nach einem Gespräch mit seinem Amtskollegen Mevlüt Cavusoglu. Allerdings sorgte die Wahl der stellvertretenden Linksfraktionschefin Sevim Dagdelen zur Vorsitzenden der deutsch-türkischen Parlamentariergruppe im Bundestag für Ärger in den Beziehungen der Länder.mehr...

Berlin. Die stellvertretende Linksfraktionschefin Sevim Dagdelen wird künftig die deutsch-türkische Parlamentariergruppe im Bundestag leiten. Die Fraktion wählte die Politikerin kurdisch-türkischer Abstammung einstimmig auf den Vorsitzendenposten, der der Linken in einer interfraktionellen Vereinbarung zugesprochen wurde. Das erfuhr die dpa aus Fraktionskreisen. Dagdelen zählt zu den schärfsten Kritikern des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan im Bundestag und hat ihn unter anderem als „Terrorpaten“ bezeichnet.mehr...

Nyon. Der Deutsche Fußball-Bund hat in Nyon fristgerecht seine Bewerbungsunterlagen für die EM 2024 bei der UEFA übergeben. DFB-Präsident Reinhard Grindel führte die deutsche Delegtion am Stammsitz der Europäischen Fußball-Union an. UEFA-Generalsekretär Theodore Theodoridis nahm das Bewerbungsdokument mit den Zusatzdokumenten entgegen. „Wir legen ein hervorragendes Bewerbungskonzept für ein perfekt organisiertes Turnier vor“, sagte Grindel. Zur Delegation gehörte auch Bewerbungsbotschafter und DFB-Ehrenspielführer Philipp Lahm.mehr...

New York. Wird die türkische Regierung das Wahlkampfverbot für türkische Politiker in Deutschland akzeptieren? Außenminister Maas zeigt sich nach dem ersten Treffen mit seinem türkischen Kollegen Cavusoglu zuversichtlich. Es gibt aber neuen Ärger.mehr...

Nyon. Angeführt von DFB-Präsident Reinhard Grindel und Ehrenspielführer Philipp Lahm übergibt der Deutsche Fußball-Bund heute seine Bewerbungsunterlagen für die EM 2024 der UEFA. Am Stammsitz der Europäischen Fußball-Union in Nyon wird die DFB-Delegation von UEFA-Chef Aleksander Ceferin empfangen. Die Entscheidung über den Turnier-Ausrichter fällt das Exekutivkomitee des Kontinentalverbandes am 27. September. Einziger Konkurrent des DFB ist die Türkei. Deutschland war bislang nur 1988 EM-Gastgeber.mehr...

EM-Qualifikation

24.04.2018

DFB übergibt Bewerbung für EURO 2024

Nyon. 1628 Seiten enthalten das sogenannte Bid Book und die Zusatzdokumente für die Bewerbung um die EM 2024. Der DFB hat die Unterlagen nun bei der UEFA abgegeben und hofft, 18 Jahre nach der stimmungsvollen Fußball-WM 2006 wieder ein großes Turnier ins Land zu holen.mehr...

New York. Außenminister Heiko Maas hat beim ersten Treffen mit seinem türkischen Amtskollegen Mevlüt Cavusoglu in New York auch über den bevorstehenden türkischen Wahlkampf gesprochen. Maas hatte zuvor bereits deutlich gemacht, dass das Auftrittsverbot für ausländische Amtsträger drei Monate vor einer Wahl in ihrem Land auch für türkische Regierungspolitiker gilt. In der Türkei sollen am 24. Juni Präsidenten- und Parlamentswahlen stattfinden. Das dreimonatige Auftrittsverbot gilt aber nicht für die Teilnahme Cavusoglus an einer Gedenkveranstaltung am 25. Jahrestag des Brandanschlags von Solingen, bei dem fünf Mitglieder einer türkischstämmigen Familie getötet wurden.mehr...

Solingen. Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu wird im Mai bei der Gedenkfeier zum 25. Jahrestag des Brandanschlags von Solingen dort eine Rede halten - mitten im türkischen Wahlkampf. Bundesaußenminister Heiko Maas stellte aber klar, dass dieser Auftritt nicht unter das Wahlkampfverbot für ausländische Regierungsvertreter in Deutschland falle. Die Veranstaltung habe „einen ganz anderen Hintergrund“, sagte er am Rande eines G7-Außenministertreffens im kanadischen Toronto. Grüne und Linke kritisierten den Auftritt dennoch scharf.mehr...

Solingen/Toronto. Vor 25 Jahren starben bei einem Brandanschlag von Rechtsextremisten in Solingen fünf Menschen türkischer Abstammung. Am Jahrestag hält der türkische Außenminister dort eine Rede. Grüne und Linke halten das für ein Wahlkampfmanöver. Die Bundesregierung hält dagegen.mehr...

Toronto/Solingen. Der geplante Auftritt des türkischen Außenministers Mevlüt Cavusoglu bei der Gedenkfeier zum 25. Jahrestag des Brandanschlags von Solingen fällt nicht unter das Wahlkampfverbot für ausländische Regierungsvertreter in Deutschland. Das stellte Bundesaußenminister Heiko Maas am Montag am Rande des G7-Treffens in Toronto klar. „Das ist für uns keine Wahlkampfveranstaltung, denn sie hat einen ganz anderen Hintergrund“, sagte er vor Journalisten. „Das ist eine Veranstaltung, die regelmäßig stattfindet und dort wird der Opfer dieses schrecklichen Brandanschlags gedacht.“mehr...

Nyon. Der Deutsche Fußball-Bund hat bei der Auswahl der möglichen EM-Spielorte für 2024 besonderen Wert auf klare Regeln gelegt. In einem Evaluierungsbericht wurden die Stärken und Schwächen der insgesamt 14 Kandidaten festgehalten.mehr...

Nyon. Die EM-Gastgeber werden vom Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union (UEFA) gewählt. Am 27. September entscheiden die Mitglieder des Gremiums um UEFA-Präsident Aleksander Ceferin, ob Deutschland oder die Türkei das Kontinentalturnier 2024 veranstaltet.mehr...

Istanbul. Die Krawalle beim Istanbuler Derby werfen ein schlechtes Licht auf den Fußball der Türkei. Auch sonst leidet er an Problemen. Bei der Bewerbung für die EM 2024 bringt das Land aber auch Pluspunkte ein.mehr...

Solingen. Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu wird im Mai in Solingen bei der Gedenkfeier zum 25. Jahrestags des Brandanschlags eine Rede halten - mitten im türkischen Wahlkampf. Ein Sprecher der Stadt sagte auf dpa-Anfrage am Montag, von der Ansprache wisse man seit einigen Tagen, der Auftritt bei der Gedenkstunde am 29. Mai sei fest. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte vergangene Woche verkündet, dass bereits am 24. Juni Parlaments- und Präsidentenwahlen stattfinden sollen.mehr...

Toronto. Außenminister Heiko Maas hat vor dem Treffen mit seinem türkischen Amtskollegen Cavusoglu bekräftigt, dass die Bundesregierung keine Wahlkampfauftritte türkischer Regierungsvertreter in Deutschland zulässt. Drei Monate vor Wahlen im Ausland dürfe in Deutschland kein Wahlkampf stattfinden, sagte er. Das gelte für alle, unabhängig davon, von wo sie kommen. Maas reist heute nach New York zu den Vereinten Nationen und trifft dort Cavusoglu. Der türkische Präsident Erdogan hatte angekündigt, auch im Ausland Wahlkampf machen zu wollen.mehr...

Istanbul. Der türkische Staatspräsident Erdogan will vor den Parlaments- und Präsidentenwahlen im Juni auch im Ausland Wahlkampf machen. Er werde in einer Sporthalle bei einer Versammlung einer internationalen Organisation sein und dort vor seinen türkischen Staatsbürgern sprechen. Das sagte Erdogan ohne ein konkretes Land zu nennen dem Sender NTV. Die Bundesregierung hat Wahlkampfauftritte von Politikern aus Nicht-EU-Staaten drei Monate vor Wahlen in ihrem Land verboten. Außenminister Heiko Maas bekräftigte dieses Verbot. Das gelte für alle, unabhängig davon, von wo sie kommen.mehr...

Istanbul/Toronto. Er lässt es sich nicht nehmen: Der türkische Präsident Erdogan will im bevorstehenden Wahlkampf auch im Ausland auftreten. In welchem Land sagt er noch nicht. Deutschland wäre wegen der 1,4 Millionen türkischen Wahlberechtigten naheliegend - wenn es dieses Verbot nicht gäbe.mehr...

Istanbul. Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan will auch im Ausland Wahlkampf für die Präsidentschafts- und Parlamentswahlen im Juni betreiben. „Ich werde in einer Sporthalle mit einer Kapazität von 10 000 bis 11 000 Menschen - das Land werde ich jetzt nicht nennen - so Gott will, bei einer Versammlung einer internationalen Organisation sein und dort vor meinen türkischen Staatsbürgern sprechen“, sagte Erdogan. In Deutschland sind Wahlkampfauftritte von Politikern aus Nicht-EU-Staaten drei Monate vor Wahlen in ihrem Land inzwischen grundsätzlich verboten.mehr...

Toronto. Wenige Tage nach der überraschenden Ankündigung vorgezogener Wahlen in der Türkei wird Bundesaußenminister Heiko Maas am Montag in New York erstmals seinen türkischen Amtskollegen Mevlüt Cavusoglu treffen. Das verlautete aus der Delegation, mit der Maas derzeit noch beim G7-Außenministertreffen in Toronto ist. Am Montagnachmittag reist er zu den Vereinten Nationen nach New York weiter, wo er kurz nach seiner Ankunft mit Cavusoglu sprechen will.mehr...

Istanbul. Der Ausnahmezustand in der Türkei könnte nach den Wahlen im Juni noch für Monate ausgedehnt werden. Dies gab Staatschef Recep Tayyip Erdogan zu verstehen. Der Ausnahmezustand war 2016 nach dem gescheiterten Putschversuch verhängt und ist seitdem insgesamt sieben Mal verlängert worden. „Wir werden unseren Kampf nicht nur das siebente Mal weiterführen, acht wenn nötig, neun wenn nötig, zehn wenn nötig“, sagte Erdogan in Istanbul. „Wir werden dies für den Frieden im Land fortsetzen.“ Die Wahl wird am 24. Juni im Notstand abgehalten, unter dem Grundrechte eingeschränkt sind.mehr...

Berlin. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan wird voraussichtlich nicht vor den Wahlen am 24. Juni zu einem Besuch nach Deutschland kommen. Es gebe dafür keine konkrete Planungen, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. Das Auswärtige Amt stellte klar, dass es keinen Antrag der Türkei für einen Wahlkampf-Auftritt Erdogans gebe. Auch für den türkischen Präsidenten gelte die Regel, wonach ausländische Politiker weniger als drei Monate vor einer Wahl nicht zu Wahlkampfzwecken in Deutschland auftreten dürften.mehr...

Istanbul. Wer hat Schuld am Spielabbruch von Istanbul? Ein Mann, der Besiktas-Coach Senol Günes im Fenerbahce-Stadion beworfen und verletzt haben soll, wurde festgenommen. Die beiden Club-Präsidenten sehen sich nicht in der Verantwortung.mehr...

Istanbul. Das mit Spannung erwartete Rückspiel der beiden Stadtrivalen Fenerbahce und Besiktas Istanbul im Halbfinale des türkischen Fußball-Pokals ist nach etwa einer Stunde beim Stand von 0:0 wegen Zuschauer-Ausschreitungen abgebrochen worden.mehr...

Istanbul. Das Rückspiel der beiden Stadtrivalen Fenerbahce und Besiktas Istanbul im Halbfinale des türkischen Fußball-Pokals ist nach etwa einer Stunde wegen Zuschauer-Ausschreitungen abgebrochen worden. Nachdem Gäste-Trainer Senol Günes in aufgeheizter Atmosphäre von einem Gegenstand am Kopf verletzt worden war und sich ärztlich versorgen lassen musste, zog sich das Team von Besiktas geschlossen in die Kabine zurück und wurde von der Polizei abgeschirmt. Daraufhin pfiff Schiedsrichter Mete Kalkavan die Partie nicht wieder an.mehr...

Istanbul. Schon in etwas mehr als zwei Monaten wird voraussichtlich in der Türkei gewählt - wieder einmal. Wahlkampf türkischer Politiker in Deutschland ist inzwischen verboten. Eine Debatte darüber gibt es trotzdem.mehr...