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Alle Artikel zum Thema: UN

UN

New York. Trotz scharfem Protest der USA hat die UN-Vollversammlung Israel per Resolution dazu aufgefordert, die Gewalt gegen palästinensische Demonstranten im Gaza-Streifen einzustellen. 120 Länder stimmten bei der Sitzung in New York für die nicht bindende Resolution, 8 dagegen und 45 enthielten sich. Eine in letzter Minute von den USA eingebrachte Ergänzung zur Resolution, die die radikalislamische Palästinenserorganisation Hamas kritisiert, bekam dagegen nicht die notwendige Zweidrittelmehrheit.mehr...

Den Haag. Die Organisation für ein Verbot von Chemiewaffen (OPCW) hat erneut den Einsatz von Chemiewaffen in Syrien bestätigt. Südlich der Stadt Al-Lataminah in der Provinz Hama sei am 24. März 2017 höchstwahrscheinlich das Nervengas Sarin eingesetzt worden. Einen Tag später sei beim Krankenhaus der Stadt auch das giftige Chlorgas als Waffe verwendet worden. Experten der OPCW hatten dies auf der Grundlage von Zeugenaussagen, Gewebe- und Bodenproben herausgefunden. Die OPCW stellt nicht fest, wer für den Einsatz der verbotenen Chemiewaffen verantwortlich war. Dazu hat sie kein Mandat.mehr...

Genf. Das UN-Flüchtlingshilfswerk hat nach dem Vulkanausbruch in Guatemala Hilfe für die Betroffenen angekündigt. Sobald es die noch andauernde Aktivität des Volcán de Fuego zulasse, werden Hilfsteams des UNHCR die Notunterkünfte und Dörfer um den Vulkan aufsuchen. Dort solle dann Ersthilfe für die Menschen in dem lateinamerikanischen Land geleistet werden, die bei der Katastrophe Anfang Juni ihr Zuhause verloren haben. Die UNHCR schätze, dass rund 5000 Menschen in Notunterkünften untergebracht sind.mehr...

Paris. Ein Espresso am Tresen, ein Schwätzchen mit dem Nachbar - und dazu einen Croissant. Bistros sind ein Ort der Begegnung, ein Stück Lebensqualität. Doch in Paris verschwinden sie schleichend von der Bildfläche.mehr...

Rom/Genf. Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) hat die Regierungen Maltas und Italiens aufgefordert, gerettete Migranten an Bord des Rettungsschiffs „Aquarius“ umgehend an Land gehen zu lassen. „Die Menschen sind in Not, ihnen geht der Proviant aus und sie brauchen schnell Hilfe“. Weder Malta noch Italien wollen das Schiff der Organisationen SOS Méditerranée und Ärzte ohne Grenzen mit 629 Migranten in ihre Häfen einlaufen lassen. Unter den Geretteten sind auch mehr als 100 Kinder. Sie wurden am Wochenende im zentralen Mittelmeer von seeuntauglichen Booten geholt.mehr...

New York. Deutschland sitzt in den Jahren 2019 und 2020 wieder als nicht-ständiges Mitglied im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen. 184 der insgesamt 193 UN-Mitgliedstaaten stimmten dafür, Deutschland für die kommenden zwei Jahre in das mächtigste Gremium der Weltorganisation aufzunehmen.mehr...

New York. Deutschland sitzt in den Jahren 2019 und 2020 wieder als nicht-ständiges Mitglied im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen. 184 der insgesamt 193 UN-Mitgliedstaaten stimmten am Freitag dafür, Deutschland für die kommenden zwei Jahre in das mächtigste Gremium der Weltorganisation aufzunehmen.mehr...

New York. Alle paar Jahre sitzt Deutschland mit im mächtigsten UN-Gremium, ab 2019 ist es wieder so weit. Man wolle sich nicht mehr „wegducken“, kündigt Außenminister Maas an. Die neuen Ratsmitglieder feiern sich mit Landesflaggen und erinnern ein bisschen an eine Fußball-WM.mehr...

New York. Der UN-Sicherheitsrat hat die fortwährenden Verstöße gegen die Waffenruhe in der Ostukraine verurteilt und einen sofortigen Abzug schwerer Waffen aus der Region gefordert.mehr...

New York. Der UN-Sicherheitsrat hat die fortwährenden Verstöße gegen die Waffenruhe in der Ostukraine verurteilt und einen sofortigen Abzug schwerer Waffen aus der Region gefordert. Zugleich äußerte sich das höchste UN-Gremium tief besorgt über die gravierenden Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung. In der Ostukraine bekämpfen sich seit vier Jahren ukrainische Regierungseinheiten und prorussische Separatisten. Als Auslöser gelten der Sturz der Regierung in Kiew nach monatelangen pro-westlichen Protesten und die Annexion der Halbinsel Krim durch Russland im Jahr 2014.mehr...

Genf. Jeder vierte Mensch wird nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation in seinem Leben einmal psychisch krank, aber für viel zu wenige gebe es weltweit Hilfe. „300 Millionen Menschen erkranken pro Jahr an Depressionen, 800 000 begehen Suizid“, sagte Tarun Dua von der WHO-Fachabteilung für psychische Gesundheit in Genf. „Wir müssen die Hilfe für diese Menschen massiv ausbauen.“ Durch Arbeitsausfälle von psychisch Kranken gingen der Weltwirtschaft zudem jedes Jahr eine Billion Dollar verloren.mehr...

New York. Gleich zwei Nahost-Resolutionen sind im UN-Sicherheitsrat gescheitert. Zunächst legten die USA bei einer Sitzung ihr Veto gegen einen von Kuwait eingebrachten Resolutionsentwurf ein, der zu einem Ende der israelischen Gewalt aufrief und das Abfeuern von Raketen aus dem Gaza-Streifen bedauerte. Gleich im Anschluss stimmte der Rat über einen von den USA eingebrachten Resolutionsentwurf ab, der hauptsächlich die Gewalt aus dem Gaza-Streifen verurteilt. Nur die USA stimmten dafür, elf Länder stimmten dagegen, drei enthielten sich.mehr...

Erste Bundesliga

01.06.2018

Große Lothar-Show für den UN-Sicherheitsrat

New York. Rund eine Woche vor der Sicherheitsratswahl und zwei Wochen vor der WM hat Deutschland zum Fußballturnier bei den UN geladen. Frühere Bundesliga-Stars spielen mit UN-Diplomaten. Kicken für den Sicherheitsrat? „Freilich“, sagt Lothar Matthäus. „Das funktioniert.“mehr...

New York. Die Eskalation der Gewalt zwischen militanten Palästinensern und Israel zeigt nach Ansicht des UN-Sondergesandten Nikolaj Mladenow, dass die Region „jeden Tag am Rande eines Krieges“ steht.mehr...

Genf. Syrien steht unter Verdacht, mehrfach Giftgas gegen die eigene Bevölkerung eingesetzt zu haben. Jetzt übernimmt das Land den Vorsitz in einer Abrüstungskonferenz. Protest formiert sich.mehr...

Kabul. Eine verheerende Dürre gefährdet nach einem neuen UN-Bericht die Lebensmittelversorgung von mindestens zwei Millionen Afghanen. Nach ausbleibenden Regen- und Schneefällen im vergangenen Winter haben Bauern in den am stärksten betroffenen rund 20 Provinzen des Landes den Anbau von Weizen und anderen Nutzpflanzen reduziert oder verschoben, wie das UN-Nothilfebüro Ocha berichtete. Damit sei die Lebensgrundlage vieler Afghanen drastisch geschmälert worden. Nach Angaben von Ocha werden rund 115 Millionen US-Dollar benötigt, um die Betroffenen mit Nahrung und Trinkwasser zu versorgen.mehr...

Pibor. Im Südsudan sind erneut mehr als 200 Kindersoldaten von bewaffneten Gruppen frei gelassen worden. Das Kinderhilfswerk Unicef teilte mit, damit habe sich die Zahl der frei gekommenen Minderjährigen in diesem Jahr auf 806 erhöht. Ähnliche Aktionen würden auch in den kommenden Monaten erwartet, so dass die Zahl auf mehr als 1000 steigen könnte. Die Vereinten Nationen unterstützen diese Freilassungs-Aktionen. In dem 2013 ausgebrochenen Bürgerkrieg in dem ostafrikanischen Land setzen Rebellengruppen sowie Regierungskräfte Kinder ein.mehr...

Genf/Istanbul. Mehr als 60 Tote und rund 3000 Verletzte - das ist die blutige Bilanz der Auseinandersetzungen an der Grenze zwischen dem Gazastreifen und Israel zu Wochenbeginn. Nun gibt es dazu zwei Sondersitzungen.mehr...

Genf/Istanbul. Vier Tage nach dem harten Vorgehen Israels an der Grenze zum Gazastreifen treffen sich an diesem Freitag der UN-Menschenrechtsrat und die Organisation für Islamische Kooperation zu Sondersitzungen zu dem Thema. Am Montag hatten die USA in einem international umstrittenen Schritt ihre Botschaft in Jerusalem eröffnet. Im Gazastreifen an der Grenze zu Israel kam es parallel dazu zu Protesten, bei denen nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Gaza innerhalb von zwei Tagen israelische Soldaten insgesamt 62 Palästinenser töteten und rund 3000 verletzten.mehr...

Berlin. Deutschland will, wenn es in den UN-Sicherheitsrat gewählt wird, vor allem für eine Stärkung internationaler Institutionen und Abkommen eintreten. „Wir werden nicht tatenlos zusehen, wie Nationalisten und Populisten versuchen, das Rad zurückzudrehen“, sagte Außenminister Heiko Maas in der Haushaltsdebatte im Bundestag. Deutschland bewirbt sich für die Jahre 2019 und 2020 für einen Sitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen. Die Wahl findet am 8. Juni statt. Es wird erwartet, dass Deutschland die notwendige Zwei-Drittel-Mehrheit erhält.mehr...

New York. Israel hat sich bei der Gewalt in Gaza mit mehr als 50 getöteten Palästinensern und Hunderten Verletzten nach Einschätzung der USA „zurückgehalten“. Das sagte die amerikanische UN-Botschafterin Nikki Haley in einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats. Kein Staat würde „diese Art von Aktivitäten“ hinnehmen, sagte Haley mit Blick auf die Proteste an der Gaza-Grenze vom Montag. Einen Zusammenhang der tödlichen Gewalt mit der Eröffnung der US-Botschaft in Jerusalem schloss Haley aus. Konkrete Schritte des Sicherheitsrats waren nach den blutigen Konfrontationen nicht absehbar.mehr...

New York. Nach der Gewalt an der Gaza-Grenze mit Dutzenden getöteten Palästinensern lehnen die USA eine unabhängige Untersuchung der Konfrontationen ab. Unter den Mitgliedern des UN-Sicherheitsrats kursierte der Entwurf für eine gemeinsame Stellungnahme zu der Gewalt, in der auch eine solche Untersuchung gefordert wurde. Diesen Entwurf blockierten die USA jedoch, wie ein Diplomat der dpa bestätigte. Der Rat will heute über die Lage beraten und sich dabei auch vom Nahost-Beauftragten Nikolaj Mladenow informieren lassen.mehr...

New York. Mehr als 770 000 junge Kinder in der Kasai-Region im zentralafrikanischen Kongo sind einem Unicef-Bericht zufolge unterernährt und benötigen humanitäre Hilfe. 400 000 von ihnen seien stark unterernährt und müssten rasch behandelt werden, heißt es in einem Bericht des UN-Kinderhilfswerks. Betroffen sei jedes zehnte Kind unter fünf Jahren. Unicef könne die Krise lösen, brauche dafür aber mehr Mittel, sagte Gianfranco Rotigliano, Unicef-Vertreter im Kongo. In der Region Kasai sind laut Unicef 3,8 Millionen Menschen auf Hilfe angewiesen, darunter 2,3 Millionen Kinder.mehr...

Bonn. Vor fast zweieinhalb Jahren wurde das Pariser Klimaabkommen beschlossen, nun soll es auch umgesetzt werden. Dafür ist ein verbindliches und einheitliches Regelwerk nötig, so dass niemand schummeln kann. Doch genau damit tun sich die Staaten noch schwer.mehr...

New York. Während in Entwicklungs- und Schwellenländern wie Peru, Madagaskar und Nepal je 99 Prozent der Babys gestillt werden, sind es in Deutschland nur 82 Prozent.mehr...

Bonn. In Bonn endet heute ein Vorbereitungstreffen für die nächste große Weltklimakonferenz im Dezember im polnischen Kattowitz. Mehr als 4000 Delegierte aus fast allen Ländern der Welt haben in Bonn versucht, den Text für das geplante Regelwerk zur Umsetzung des Pariser Klimaabkommens möglichst konkret zu fassen. UN-Klimachefin Patricia Espinosa rief alle Regierungen dazu auf, ihre Klimaziele dramatisch zu verstärken. Die nächste Weltklimakonferenz soll einheitliche Standards dafür festlegen, wie die einzelnen Länder ihren CO2-Ausstoß messen und angeben.mehr...

New York. Fast jedes fünfte Baby in Deutschland wird einem Unicef-Bericht zufolge nicht gestillt. Während in Entwicklungs- und Schwellenländern wie Peru, Madagaskar und Nepal je 99 Prozent der Babys gestillt werden, seien es in Deutschland nur 82 Prozent. Das teilte das UN-Kinderhilfswerk mit. Stillen fördere gesundes Wachstum und Entwicklung und könne dabei auch die stillende Mütter gesundheitlich schützen. Mütter in den ärmsten Ländern der Welt stillen ihre Kinder oft noch in deren zweitem Lebensjahr, was neben Unicef auch die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt.mehr...

Schlaglichter

10.05.2018

Letzter Tag der Bonner UN-Klimakonferenz

Bonn. In Bonn endet heute ein Vorbereitungstreffen für die nächste große Weltklimakonferenz im Dezember in Polen. Mehr als 4000 Delegierte aus fast allen Ländern der Welt haben in Bonn versucht, den Text für das geplante Regelwerk zur Umsetzung des Pariser Klimaabkommens möglichst konkret zu fassen. Umweltschützer kritisieren, dass die Arbeit an dem Regelwerk nur langsam vorankomme. Die nächste Weltklimakonferenz soll einheitliche Standards dafür festlegen, wie die einzelnen Länder ihren CO2-Ausstoß messen und angeben.mehr...

New York. UN-Generalsekretär António Guterres hat sich „zutiefst besorgt“ gezeigt über den Ausstieg der USA aus dem Atomdeal mit dem Iran. Das Abkommen sei eine „wesentliche Errungenschaft“ beim Versuch, die Verbreitung von Atomwaffen einzudämmen. Der Deal habe zu Frieden und Sicherheit in der Region sowie in anderen Teilen der Welt beigetragen. Andere Partner des Abkommens rief er auf, sich weiter an gemachte Vereinbarungen zu halten. Der Iran hatte sich verpflichtet, Teile seines Nuklearprogramms zu beschränken. Trump will die damals ausgesetzten Sanktionen gegen den Iran wieder in Kraft treten lassen.mehr...

Kabul. Mehr als 83 000 Menschen in Afghanistan sind einem UN-Bericht zufolge seit Jahresbeginn wegen andauernder Konflikte und Naturkatastrophen in dem Land auf der Flucht. Rund 19 800 der insgesamt 83 345 Binnenflüchtlinge hätten allein in der vergangenen Woche ihre Häuser und Wohnungen verlassen müssen, heißt es in einem Bericht des UN-Nothilfebüros. Mehr als 9000 davon flohen demnach vor Kämpfen in der nördlichen Provinz Faryab, weitere 7000 zogen sich wegen Gefechten in Kundus zurück. In der südlichen Provinz Helmand mussten jüngst knapp 10 000 Menschen wegen einer Dürre fliehen.mehr...

Genf. Der UN-Menschenrechtsrat in Genf befasst sich heute mit der Menschenrechtslage in Deutschland. Es handelt sich um eine Routineprüfung, die alle 193 Mitglieder der Vereinten Nationen etwa alle fünf Jahre durchlaufen. Die deutsche Delegation hebt in ihrem Vorabbericht unter anderem hervor, dass die Themen Rassismus und Diskriminierung in der Neugestaltung der Aus- und Weiterbildung bei der Polizei besonders berücksichtigt worden seien. Zudem wolle die Bundespolizei mehr Mitarbeiter mit Migrationshintergrund einstellen.mehr...

Genf. Der UN-Sonderbeauftragte für Meinungsfreiheit hat die spanische Regierung gewarnt, katalanische Separatisten wegen eines Volksaufstands anzuklagen. Der Vorwurf der Rebellion könne Haftstrafen von bis zu 30 Jahren nach sich ziehen, teilte David Kaye vom UN-Menschenrechtsbüro in Genf mit. Sofern es nicht um Fälle von Gewalt oder der Anstiftung zur Gewalt gehe, entstünden „ernsthafte Gefahren“ für die Meinungsfreiheit, sagte Kaye. Diese seien auch nach Abebben der „aktuellen politischen Kontroverse“ ein Eckpfeiler jeder demokratischen Gesellschaft.mehr...

New York. Nach dem Rückzug der Bewerbung Israels für einen Sitz im UN-Sicherheitsrat hat die Bundesregierung ihre Bereitschaft zu mehr Verantwortung betont. Mit dem überraschenden Schritt Israels sind die deutschen Chancen auf einen Platz im mächtigsten UN-Gremium deutlich gestiegen. Beide Länder hatten sich mit Belgien um zwei der nicht-ständigen Sitze in den Jahren 2019 und 2020 beworben. Mit dem überraschenden Rückzug Israels kandidiert Deutschland nun konkurrenzlos um einen der Sitze.mehr...

New York/Berlin. Israel steigt aus dem Rennen um einen Sitz im mächtigsten UN-Gremium aus - für Deutschland ist das Ziel damit in greifbare Nähe gerückt. Auf Kosten Israels soll das nicht gehen.mehr...

New York. Israel hat seine Bewerbung für einen Sitz im UN-Sicherheitsrat überraschend zurückgezogen. Damit steigen die deutschen Chancen auf einen Platz im mächtigsten UN-Gremium deutlich. Beide Länder hatten sich mit Belgien um zwei der nicht-ständigen Sitze in den Jahren 2019 und 2020 beworben. Mit dem überraschenden Rückzug Israels kandidiert Deutschland nun konkurrenzlos um einen der Sitze, auch die benötigte Zweidrittelmehrheit im UN-Plenum ist wahrscheinlich. Entschieden sei die Abstimmung deshalb aber noch nicht, sagte Deutschlands UN-Botschafter Christoph Heusgen der dpa.mehr...

New York. Israel hat seine Bewerbung für einen nicht-ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat zurückgezogen. Das teilte die israelische UN-Botschaft mit. Israel hatte sich für einen Sitz in den Jahren 2019 und 2020 beworben und stand damit in Konkurrenz zu Deutschland und Belgien. Die Entscheidung sei nach „Konsultationen mit unseren Partnern, darunter unseren guten Freunden“, gefallen, hieß es in einer Mitteilung aus New York. Dem Sicherheitsrat gehören die fünf Vetomächte USA, Russland, China, Großbritannien und Frankreich sowie zehn wechselnde Mitglieder an.mehr...

New York. Sechsmal saß Deutschland schon im mächtigsten UN-Gremium, ab 2019 soll es wieder soweit sein. Nun zieht Konkurrent Israel sich überraschend aus dem Rennen um den Sitz im Sicherheitsrat. Damit steht der deutschen Bewerbung kaum noch etwas im Weg.mehr...

New York. Den Vereinten Nationen sind in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres 54 Fälle von sexuellem Missbrauch und Ausbeutung durch UN-Mitarbeiter gemeldet worden. Unter den 66 mutmaßlichen Opfern seien 13 Mädchen unter 18 Jahren sowie 16 Opfer, deren Alter nicht gemeldet worden sei, sagte ein UN-Sprecher. Generalsekretär António Guterres hatte zu seinem Amtsantritt Anfang 2017 angekündigt, sexuelle Übergriffe innerhalb der UN ausmerzen zu wollen. Seit 2014 hat es in der Organisation immer wieder Vorwürfe wegen sexuellen Missbrauchs vor allem gegen Blauhelmsoldaten gegeben.mehr...

Bonn. Der Teufel steckt im Detail: Delegierte aus allen Teilen der Welt sind in Bonn damit beschäftigt, die Ziele des Pariser Klimaabkommens in konkrete Bestimmungen umzusetzen. Klimaschützer sagen: Gerade auch für Deutschland bleibt noch viel zu tun.mehr...

Bonn. Eine weitere UN-Klimakonferenz in Bonn soll von heute an das Regelwerk zur Umsetzung des Pariser Abkommens weiter ausarbeiten. Beschlossen werden soll es dann bei der nächsten Weltklimakonferenz im Dezember im polnischen Kattowitz. Es geht um einheitliche Regeln dafür, wie die einzelnen Länder ihren CO2-Ausstoß messen und angeben. Niemand soll schummeln können. Deutschland hatte sich vorgenommen, bis 2020 40 Prozent weniger Treibhausgase auszustoßen als 1990. Inzwischen gilt dieses Ziel aber als nicht mehr erreichbar.mehr...

Berlin. Die Bundesregierung will gegen ein Dekret des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad vorgehen, das auf eine faktische Enteignung syrischer Flüchtlinge hinauslaufen würde. Man sei „äußerst besorgt“ über das Dekret, sagte Vize-Regierungssprecherin Ulrike Demmer in Berlin.mehr...

Berlin. Mit Verärgerung hat die Bundesregierung einem Zeitungsbericht zufolge auf ein Dekret des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad reagiert, das auf eine faktische Enteignung syrischer Flüchtlinge hinauslaufen würde. Mit den Partnern in der EU wolle sie deshalb beraten, wie „wir diesem perfiden Vorhaben entgegentreten können“, zitiert die „Süddeutsche Zeitung“ das Auswärtige Amt. Assad soll Anfang April ein Dekret unterzeichnet haben, das es der Regierung in Damaskus ermöglicht, neue Bebauungspläne zu erlassen.mehr...

Brüssel. Millionen Syrer sind auf humanitäre Hilfe angewiesen und auf der Flucht. Doch die internationale Hilfsbereitschaft für das Bürgerkriegsland scheint trotz der dramatischen Lage zu schwinden.mehr...

New York. Außenminister Heiko Maas rechnet nicht mit einer neuen Belastung der Beziehungen zur Türkei durch den bevorstehenden türkischen Wahlkampf. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass auch in der Türkei niemand ein Interesse daran hat, die Beziehungen zu Deutschland noch einmal zu verkomplizieren“, sagte Maas nach einem Gespräch mit seinem Amtskollegen Mevlüt Cavusoglu. Allerdings sorgte die Wahl der stellvertretenden Linksfraktionschefin Sevim Dagdelen zur Vorsitzenden der deutsch-türkischen Parlamentariergruppe im Bundestag für Ärger in den Beziehungen der Länder.mehr...

New York. Der Militärschlag der Westmächte gegen Syrien erfolgte ohne Zustimmung des blockierten Sicherheitsrats der Vereinten Nationen. Bei einem Besuch bei den UN verteidigt Außenminister Maas ihn trotzdem.mehr...

New York. Wird die türkische Regierung das Wahlkampfverbot für türkische Politiker in Deutschland akzeptieren? Außenminister Maas zeigt sich nach dem ersten Treffen mit seinem türkischen Kollegen Cavusoglu zuversichtlich. Es gibt aber neuen Ärger.mehr...

New York/Berlin. Ist das Atomabkommen mit dem Iran noch zu retten? Die Europäer versuchen US-Präsident Trump von einer Aufkündigung abzuhalten. Jetzt scheint es dafür einen ersten konkreten Plan zu geben.mehr...

Den Haag. Der Völkermord-Prozess gegen den Angeklagten Karadzic (72) geht in die letzte Runde. 40 Jahre Gefängnis lautete das Urteil der ersten Instanz. Aber der Ex-Serbenführer will sich damit nicht abfinden und sieht sich als „Friedensstifter“.mehr...

Toronto. Außenminister Heiko Maas hat vor dem Treffen mit seinem türkischen Amtskollegen Cavusoglu bekräftigt, dass die Bundesregierung keine Wahlkampfauftritte türkischer Regierungsvertreter in Deutschland zulässt. Drei Monate vor Wahlen im Ausland dürfe in Deutschland kein Wahlkampf stattfinden, sagte er. Das gelte für alle, unabhängig davon, von wo sie kommen. Maas reist heute nach New York zu den Vereinten Nationen und trifft dort Cavusoglu. Der türkische Präsident Erdogan hatte angekündigt, auch im Ausland Wahlkampf machen zu wollen.mehr...

New York. UN-Generalsekretär António Guterres hat die Ankündigung Nordkoreas begrüßt, Tests mit Atombomben und Interkontinentalraketen einzustellen. „Dieser positive Schritt nach vorne trägt zur Bildung von Vertrauen und dem längerfristigen Prozess zu einer friedlichen Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel bei“, sagte Guterres laut Mitteilung. Nordkorea hatte in der Nacht zum Samstag mit der Ankündigung überrascht, Atomversuche und Tests mit Interkontinentalraketen einstellen zu wollen.mehr...

New York. Nach wochenlangem Streit über den Konflikt in Syrien zieht sich der UN-Sicherheitsrat zu seiner jährlichen Klausurtagung nach Schweden zurück. Vertreter aller 15 Mitgliedsländer wurden am Freitag in der frisch renovierten Sommerresidenz des früheren UN-Generalsekretärs Dag Hammarskjold erwartet, sagte Schwedens Vertreter Carl Skau vor dem Abflug. Traditionell findet die Tagung auf Long Island in der Nähe von New York statt, in diesem Jahr nahm der Rat aber eine Einladung des derzeitigen Gremiumsmitglieds Schweden an.mehr...

Den Haag. Im Fall der Nervengift-Attacke auf den Ex-Doppelspion Sergej Skripal hat Großbritannien seine Vorwürfe gegen Russland erneuert. Der britische Botschafter Peter Wilson sagte vor dem Exekutivrat der Organisation für ein Verbot der Chemiewaffen: Sein Land glaube, dass nur Russland die technischen Mittel, Erfahrungen und ein Motiv habe, die Skripals anzugreifen. Experten hatten festgestellt, dass das in der früheren Sowjetunion fabrizierte Nervengift Nowitschok bei dem Anschlag eingesetzt wurde. Der Bericht nennt aber keine möglichen Täter. Russland weist die Vorwürfe zurück.mehr...

Schlaglichter

18.04.2018

OPCW: Angriff auf UN-Mitarbeiter in Duma

Den Haag. UN-Sicherheitsmitarbeiter sind bei einer Erkundungsfahrt in der syrischen Stadt Duma unter Beschuss geraten. Bei dem Zwischenfall sei auch ein Sprengsatz detoniert, teilte der Generaldirektor der Organisation für ein Verbot der Chemiewaffen (OPCW), Üzümcü, in Den Haag mit. Das UN-Team sollte die Lage in Duma erkunden, bevor dort Experten der OPCW ihre Untersuchung eines möglichen Giftgasangriffs aufnehmen. Laut Üzümcü ist aktuell unklar, wann das Expertenteam nach Duma geschickt werden kann. Das passiere nur dann, wenn aus Sicht der UN die Sicherheit gewährleistet sei.mehr...

Den Haag. UN-Sicherheitsmitarbeiter sind im syrischen Duma unter Beschuss geraten. Bei dem Zwischenfall gestern sei auch ein Sprengsatz detoniert, teilte der Generaldirektor der Organisation für ein Verbot der Chemiewaffen (OPCW), Ahmet Üzümcü, in Den Haag mit. Das UN-Team sollte die Lage in der Stadt erkunden, bevor Experten der OPCW ihre Untersuchung eines möglichen Giftgasangriffs aufnehmen.mehr...

Den Haag. UN-Sicherheitsmitarbeiter sind im syrischen Duma unter Beschuss geraten. Bei dem Zwischenfall am Dienstag sei auch ein Sprengsatz detoniert, teilte der Generaldirektor der Organisation für ein Verbot der Chemiewaffen (OPCW), Ahmet Üzümcü, am Mittwoch in Den Haag mit. Das UN-Team sollte die Lage in der Stadt erkunden, bevor Experten der OPCW ihre Untersuchung eines möglichen Giftgasangriffs aufnehmen.mehr...

Den Haag. Schon fast zwei Wochen sind vergangen seit dem mutmaßlichen Giftgasangriff auf die syrische Stadt Duma. Die entsandten Chemiewaffenexperten können aber nicht mit der Spurensuche beginnen - obwohl die Zeit drängt.mehr...

New York. Der von Frankreich vorgelegte Entwurf einer neuen UN-Resolution zum Syrien-Konflikt hat nach russischer Einschätzung keine Chancen auf Erfolg. Russlands UN-Botschafter Wassili Nebensja sagte, die in dem Entwurf enthaltenen Vorschläge würden schon von bestehenden Resolutionen gedeckt und müssten schlicht umgesetzt werden. Seit vergangenem Mittwoch waren im UN-Sicherheitsrat vier Resolutionen zu Syrien gescheitert.mehr...

Den Haag. Für die Ermittlungen wegen des mutmaßlichen Giftgasangriffs in Syrien soll ein zunächst blockiertes Team der Organisation für ein Verbot der Chemiewaffen (OPCW) nun morgen in die Ortschaft Duma reisen können. Das kündigte der russische Botschafter Alexander Schulgin an. Die neun Experten waren am Samstag in Damaskus eingetroffen, bekamen aber zunächst keinen Zutritt zu dem Ort, an dem am 7. April möglicherweise Chemiewaffen eingesetzt worden waren. Großbritannien hatte Russland und Syrien bei einer Sondersitzung des Exekutivrates der OPCW vorgeworfen, die Ermittlungen zu blockieren.mehr...

Den Haag. Das Ermittler-Team der Organisation für ein Verbot der Chemiewaffen soll nach russischen Angaben nun am Mittwoch nach Duma reisen können. Das kündigte der russische Botschafter Alexander Schulgin in Den Haag an. Die neun Experten sollen den mutmaßlichen Giftgasanschlag in dem syrischen Ort untersuchen. Sie waren am Samstag in Damaskus eingetroffen, bekamen aber bislang keinen Zutritt zu dem Ort, an dem am 7. April möglicherweise Chemiewaffen eingesetzt worden waren.mehr...

Den Haag. Nach dem mutmaßlichen Giftgasanschlag in Syrien hat das Ermittler-Team der Organisation für ein Verbot der Chemiewaffen noch immer keinen Zugang zu dem betroffen Ort Duma. Das bestätigte der Generaldirektor der OPCW, Ahmet Üzümcü, in Den Haag. Syrische und russische Vertreter hätten das Team informiert, dass zuvor noch Sicherheitsfragen geklärt werden müssten. Die neun Experten der OPCW sind seit Samstag in Damaskus und warten auf ihre Weiterreise.mehr...

Den Haag. Syrien und Russland haben nach Angaben westlicher Diplomaten das Ermittler-Team der Organisation für ein Verbot der Chemiewaffen bislang nicht nach Duma gelassen. In der Stadt in Syrien soll die Bevölkerung mit Giftgas angegriffen worden sein. Das Experten-Team der OPCW sei am Samstag in Damaskus eingetroffen, könne aber nicht weiterreisen, teilten die britische und die schwedische Delegation bei der OPCW auf Twitter mit. Russland weist die Vorwürfe zurück. „Das ist vollkommen ausgeschlossen. Das ist eine weitere Erfindung der Briten“, sagte Vizeaußenminister Sergej Rjabkow.mehr...

Luxemburg/Den Haag/Moskau. Der Staub hat sich gelegt nach dem Raketenangriff in Syrien, nun schlägt die Stunde der Diplomatie. Dabei wird auch eine größere Rolle für Kanzlerin Merkel gefordert. Ermittler der OPCW sollen Spuren sichern. Doch sie kommen nicht weiter.mehr...

New York. Russland ist im UN-Sicherheitsrat mit einem Resolutionsentwurf zum Militärangriff der USA, Frankreichs und Großbritanniens in Syrien gescheitert. Der Rat lehnte den Entwurf mit acht zu drei Stimmen ab. Es gab vier Enthaltungen. In dem Entwurf wurde der Angriff der drei Westmächte verurteilt. Russland agiert als Schutzmacht Syriens. Die Dringlichkeitssitzung des Sicherheitsrates wurde auf Bitten Moskaus einberufen. Russlands UN-Botschafter Nebensja nannte den Angriff eine aggressive Aktion Amerikas und seiner Alliierten.mehr...

New York. Nach dem Militärangriff der USA, Frankreichs und Großbritanniens in Syrien hat Russland die USA im UN-Sicherheitsrat scharf angegriffen. Russlands UN-Botschafter Nebensja nannte den Angriff eine aggressive Aktion Amerikas und seiner Alliierten. Die USA machten eine bereits katastrophale humanitäre Situation in Syrien noch schlimmer, sagte er. Die von Washington betriebene Eskalation destabilisiere den gesamten Nahen Osten. Unverhohlen ignorierten die USA und ihre Verbündeten internationales Recht. Dies erinnere an das Verhalten von „Hooligans“.mehr...

New York. Nach dem Militärangriff der USA, Frankreichs und Großbritanniens in Syrien wird der UN-Sicherheitsrat noch heute zusammenkommen. Die Sitzung sei auf Bitten Russlands einberufen worden, teilte die peruanische Ratspräsidentschaft mit. Das Treffen soll demnach um 17.00 Uhr deutscher Zeit beginnen. Die USA, Frankreich und Großbritannien hatten in der Nacht Ziele in Syrien angegriffen - als Vergeltung für einen mutmaßlichen Chemiewaffeneinsatz in dem Bürgerkriegsland, für den sie die syrische Regierung verantwortlich machen.mehr...

New York. Hinter verschlossenen Türen hat der UN-Sicherheitsrat um einen Ausweg aus der Syrienkrise gerungen. „Es ist dringend erforderlich, die Gefahr eines Krieges abzuwehren“, sagte Russlands UN-Botschafter Wassili Nebensja nach dem Treffen in New York. Vor dem Treffen hatte Schwedens UN-Botschafter Olof Skoog einen neuen Resolutionsentwurf eingebracht, der eine Abrüstungsmission in Syrien vorsieht. Darüber sei aber zunächst nicht weiter gesprochen worden, sagten UN-Diplomaten nach der Sitzung.mehr...

Schlaglichter

12.04.2018

OPCW-Team unterwegs nach Syrien

Den Haag. Ermittler der Organisation für ein Verbot der Chemiewaffen sind auf dem Weg nach Syrien und sollen dort ab Samstag die Untersuchung nach einem mutmaßlichen Giftgas-Angriff starten. Das teilte eine Sprecherin der OPCW in Den Haag mit. Syrien hatte zuvor erklärt, dass die Experten Duma besuchen könnten. Zu dem Team gehören unter anderem Chemiker, Mediziner sowie Waffenexperten. Die OPCW hatte zuvor einen Bericht veröffentlicht, worin sie den Einsatz des Nervengiftes Nowitschok gegen Skripal und seine Tochter bestätigt. Die Experten lieferten aber keine Hinweise auf die Täter.mehr...

Berlin. Die Bundesregierung hat Moskau aufgefordert, endlich bei der Aufklärung des Giftanschlags auf den ehemaligen Agenten Sergej Skripal und seine Tochter in Großbritannien mitzuarbeiten. „Russland ist nun aufgerufen, endlich eine konstruktive Rolle einzunehmen und offene Fragen zu beantworten“, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amts. Er reagierte damit auf den Bericht der Organisation für ein Verbot von Chemiewaffen. Die Experten hatten britische Analysen bestätigt, dass Skripal und seine Tochter mit dem Nervengift Nowitschok vergiftet worden waren. Über die Herkunft des Giftes jedoch teilte die OPCW in Den Haag nichts mit.mehr...

London. Im Fall des Nervengift-Anschlags auf den früheren russischen Doppelspion Sergej Skripal und seine Tochter in Südengland hat Großbritannien nun eine Sitzung des UN-Sicherheitsrates beantragt. Das bestätigte das britische Außenministerium in London. Die Sitzung werde für nächste Woche erwartet. Großbritannien will dann über die Ergebnisse der Untersuchung von Experten der Organisation für ein Verbot von Chemiewaffen beraten. Die Experten hatten britische Analysen bestätigt, dass Skripal und seine Tochter mit dem Nervengas Nowitschok vergiftet worden waren.mehr...

New York. Angesichts der Spannungen nach dem mutmaßlichen Einsatz von Giftgas in Syrien hat UN-Generalsekretär António Guterres die Mitglieder des Weltsicherheitsrates davor gewarnt, die Lage außer Kontrolle geraten zu lassen. Er habe die Botschafter der fünf ständigen Mitglieder des höchsten UN-Gremiums kontaktiert, um seine Sorge über die Pattsituation im Rat zu bekräftigen, teilte Guterres mit. Er erinnerte daran, dass es letzten Endes um ein Ende des „schrecklichen Leidens der Syrer“ gehen müsse.mehr...

New York. Nach dem mutmaßlichen Giftgasangriff in Syrien sind drei Resolutionsentwürfe im UN-Sicherheitsrat gescheitert. Zunächst verhinderte Russland per Veto einen Entwurf der USA zu der Frage, wie genau der Einsatz von Chemiewaffen in Syrien untersucht werden soll. Danach stimmten unter anderem die USA und Großbritannien gegen einen russischen Resolutionsentwurf. Anschließend scheiterte dann auch ein dritter, ebenfalls von Russland vorgelegter Resolutionsentwurf, der die Organisation für ein Verbot von Chemiewaffen zu einer Untersuchung des Vorfalls in der syrischen Stadt Duma aufrief.mehr...

New York. Nach dem mutmaßlichen Giftgasangriff in Syrien sind zwei rivalisierende Resolutionsentwürfe im UN-Sicherheitsrat gescheitert. Zunächst verhinderte Russland bei der Sitzung per Veto einen Entwurf der USA zu der Frage, wie genau der Einsatz von Chemiewaffen in Syrien untersucht werden soll. Danach stimmten unter anderem die USA und Großbritannien gegen einen russischen Resolutionsentwurf. Russland und die USA sind ständige Mitglieder mit Veto-Recht im Sicherheitsrat und können jede Resolution zu Fall bringen.mehr...

New York. Schon wieder ein mutmaßlicher Giftgasangriff in Syrien - und schon wieder kann sich der Sicherheitsrat nicht einigen. Diesmal scheitern gleich zwei rivalisierende Resolutionen.mehr...

Schlaglichter

10.04.2018

OPCW schickt Experten ins syrische Duma

Den Haag. Die Organisation für ein Verbot von Chemiewaffen wird in Kürze Experten in die syrische Stadt Duma schicken, um dort einen möglichen Angriff mit Chemiewaffen zu untersuchen. Das teilte die OPCW in Den Haag mit. Wann das Team abreisen wird, wurde nicht mitgeteilt. Bei dem mutmaßlichen Angriff waren am Wochenende nach Angaben von Hilfsorganisationen Dutzende Menschen getötet und Hunderte verletzt worden. US-Präsident Donald Trump sagte wegen der jüngsten Ereignisse in Syrien eine geplante Reise nach Südamerika ab.mehr...

Schlaglichter

10.04.2018

OPCW schickt Experten ins syrische Duma

Den Haag. Die Organisation für ein Verbot von Chemiewaffen wird in Kürze Experten in die syrische Stadt Duma schicken, um einen möglichen Angriff mit Chemiewaffen zu untersuchen. Das teilte die OPCW in Den Haag mit.mehr...

Eilmeldungen

10.04.2018

OPCW schickt Experten ins syrische Duma

Den Haag. Die Organisation für ein Verbot von Chemiewaffen (OPCW) wird in Kürze Experten in die syrische Stadt Duma schicken, um einen möglichen Angriff mit Chemiewaffen zu untersuchen. Das teilte die OPCW am Dienstag in Den Haag mit.mehr...

New York/Damaskus. Syrische Aktivisten verweisen beim mutmaßlichen Angriff mit Giftgas auf dutzende Tote, doch Russland stuft den Vorfall als Fälschung ein. Eine fast dreistündige UN-Sitzung endet ergebnislos, während sich das Verhältnis zwischen Washington und Moskau wohl weiter verschlechtert.mehr...

New York. Russland hat die Echtheit eines mutmaßlichen Giftgasangriffs in Syrien in Frage gestellt. Aktivisten zufolge waren dabei mehr als 150 Menschen getötet und rund 1000 verletzt worden. Russische Ermittler hätten keine Belege für einen solchen Angriff gefunden, sagte Russlands UN-Botschafter Wassili Nebensja in einer Sitzung des Weltsicherheitsrats in New York. Rebellen hätten den Angriff lediglich inszeniert. Experten der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen sollten umgehend in die Region reisen, um sich ein eigenes Bild von der Lage vor Ort zu machen, sagte Nebensja.mehr...

New York. Der UN-Sonderbeauftragte Staffan de Mistura hat eine rasche und unabhängige Aufklärung des mutmaßlichen Giftgasangriffs im syrischen Duma gefordert. Giftgasangriffe seien „extrem besorgniserregend“ und stellten einen Bruch internationalen Rechts dar, sagte De Mistura in einer Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats zu Syrien. Er forderte den Rat zu raschem Handeln auf. Nach Angaben von Aktivisten sollen bei dem mutmaßlichen Giftgaseinsatz auf die von Rebellen kontrollierte Stadt Duma in Ost-Ghuta am Samstag mehr als 150 Menschen getötet worden sein.mehr...

New York. Vor den für heute angekündigten neuen palästinensischen Protesten an der Grenze zu Israel hat UN-Generalsekretär António Guterres alle Beteiligten zur Zurückhaltung aufgerufen. Er unterstreiche seinen Aufruf an alle Beteiligten, alles zu unterlassen, was zu mehr Gewalt führen könnte, oder Zivilisten in Gefahr bringen könnte, sagte Guterres. Vor allem rufe er Israel dazu auf, Vorsicht beim Einsatz von Gewalt auszuüben, um Opfer zu verhindern. Zivilisten müssten ihr Recht auf Demonstrationen ausüben können.mehr...

Genf. UN-Generalsekretär Antonio Guterres hat die internationale Gemeinschaft aufgefordert, die Hilfe für die Menschen im Bürgerkriegsland Jemen deutlich aufzustocken. „Der Jemen ist die weltweit schlimmste humanitäre Krise“, sagte Guterres in Genf zum Auftakt der Jemen-Geberkonferenz. 8,4 Millionen Menschen wüssten nicht, wo sie ihr nächstes Essen herbekommen sollten. Viele hätten keinen Zugang zu sauberem Wasser. Fast drei Millionen Kinder unter fünf Jahren seien unterernährt, kritisierte der UN-Generalsekretär. „Alle zehn Minuten stirbt ein Kind aus vermeidbaren Gründen.“mehr...

Genf. Der Hilferuf blieb nicht ungehört: Viele Staaten beteiligen sich an den UN-Programmen für die notleidende Bevölkerung im Bürgerkriegsland Jemen. Doch das zentrale Problem bleibt das Finden einer politischen Lösung.mehr...

Genf. Zur Linderung der Not der Zivilbevölkerung im Bürgerkriegsland Jemen hoffen die Vereinten Nationen bei einer Geberkonferenz in Genf auf großzügige Zusagen. UN-Generalsekretär António Guterres will heute in Genf persönlich um Mittel werben. Die Vereinten Nationen brauchen nach eigener Schätzung in diesem Jahr umgerechnet 2,4 Milliarden Euro. Rund 22 der etwa 27 Millionen Einwohner des Jemen sind nach drei Jahren Bürgerkrieg auf Hilfe angewiesen, vor allem auf Lebensmittel und medizinische Versorgung.mehr...

New York. Der UN-Sicherheitsrat will sich in Myanmar und Bangladesch ein Bild vom Konflikt um die muslimische Rohingya-Minderheit machen. Die Reise sei noch für April geplant, sagte Perus UN-Botschafter Gustavo Meza-Cuadra, dessen Land in diesem Monat turnusgemäß die Präsidentschaft des Rates innehat. Weitere Details gab er zunächst nicht bekannt. Knapp 700 000 Angehörige der muslimischen Minderheit der Rohingya sind vor Gewalt durch das Militär aus Myanmars Bundesstaat Rakhine ins überwiegend muslimische Bangladesch geflohen.mehr...

New York. UN-Generalsekretär António Guterres hat Winnie Mandela als „starke und furchtlose Stimme im Kampf für Gleichberechtigung“ gewürdigt. Mandelas Tod habe Guterres traurig gemacht und er richte ihrer Familie sein Beileid aus, sagte ein mehr...

New York. Wegen der Unruhen entlang der israelischen Grenze zum Gaza-Streifen soll der UN-Sicherheitsrat noch in der Nacht zusammentreten. Das Gremium wolle sich in einer geschlossenen Sitzung über die Vorgänge informieren lassen, erklärte ein UN-Diplomat der Deutschen Presse-Agentur. Bei den Unruhen waren 15 Palästinenser von israelischen Soldaten erschossen worden. Mehr als 1400 wurden verletzt, vor allem durch Tränengas.mehr...

New York. Die USA wollen in Zukunft weniger Geld für die Friedensmissionen der UN-Blauhelme ausgeben. Der US-Anteil werde in Zukunft bei 25 Prozent liegen, sagte die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Nikki Haley, in New York. Bislang steuerte Washington etwas mehr als 28 Prozent zum Budget für die UN-Blauhelmeinsätze bei. Die friedenserhaltenden Einsätze müssten „realistisch“ sein, betonte Haley. Die gesetzten Ziele müssten erzielbar sein und ein Ausstiegsszenario müsse ebenfalls vorgesehen sein, fügte die US-Diplomatin hinzu.mehr...

New York. Mit der Forderung nach einer Stärkung der Vereinten Nationen in Zeiten zunehmender nationaler Alleingänge hat Außenminister Heiko Maas seine Kampagne für einen deutschen Sitz im UN-Sicherheitsrat gestartet. „Wir leben in einer Zeit, in der wir mehr Vereinte Nationen brauchen und nicht weniger, wie das einige glauben“, sagte Maas bei seinem Antrittsbesuch bei den UN in New York auch mit Blick auf US-Präsident Donald Trump, der die Organisation äußerst kritisch sieht. Deutschland bewirbt sich um eine Mitgliedschaft im UN-Sicherheitsrat in den Jahren 2019 und 2020.mehr...

New York. Außenminister Heiko Maas hat sich für eine Stärkung der Vereinten Nationen in Zeiten zunehmender nationaler Alleingänge ausgesprochen. „Wir leben in einer Zeit, in der wir mehr Vereinte Nationen brauchen und nicht weniger, wie das einige glauben“, sagte Maas bei seinem Antrittsbesuch bei den UN in New York auch mit Blick auf US-Präsident Donald Trump, der die Organisation mit ihren 193 Mitgliedern kritisch sieht. Maas ist vor allem in New York, um für eine zweijährige Mitgliedschaft Deutschlands im UN-Sicherheitsrat 2019/20 zu werben.mehr...

New York. Wahlkampf mal anders: Außenminister Maas will 192 Staaten überzeugen, dass sie für Deutschland stimmen, wenn es im Juni um die Vergabe von Sitzen im UN-Sicherheitsrat geht. In New York startet er seine Kampagne - mit einem Seitenhieb gegen US-Präsident Trump.mehr...

Berlin. Außenminister Heiko Maas will morgen in New York bei den Vereinten Nationen für eine zweijährige Mitgliedschaft Deutschlands im UN-Sicherheitsrat werben. „Wir wollen bei der Bewältigung der größten Herausforderungen für Frieden und Sicherheit mitwirken“, sagte der SPD-Politiker vor seinem Abflug. Deutschland sei fähig und bereit, mehr Verantwortung zu übernehmen. Auf seiner ersten USA-Reise wird Maas nur in New York und nicht in Washington Station machen, weil der von US-Präsident Donald Trump entlassene Außenminister Rex Tillerson nur noch wenige Tage im Amt ist.mehr...

Berlin. Deutschland bewirbt sich wieder einmal um eine zweijährige Mitgliedschaft im UN-Sicherheitsrat. Außenminister Maas geht auf Werbetour. Die Entscheidung fällt am 8. Juni.mehr...