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Umstellungen fruchten beim BV Brambauer

Fußball

Fußball-Bezirksligist BV Brambauer hat sich am Sonntag eindrucksvoll zurückgemeldet. Der Plan von Trainer Jascha Keller ging vollends auf.

Lünen

, 05.03.2018
Umstellungen fruchten beim BV Brambauer

Brambauers Trainer Jascha Keller stellte sein Team am Sonntag taktisch anders ein – mit großem Erfolg. © Foto: Reith

Den Spielern des BV Brambauer war die Erleichterung anzusehen. Die Mini-Krise seit Jahresbeginn wurde mit dem starken 7:0 beim SC Dorstfeld vergessen gemacht.

Den Grundstein für den Kantersieg legte Trainer Jascha Keller schon vor dem Spiel. Er ließ seine eigentlich in einer 4-1-4-1-Formation auflaufende Mannschaft im 4-2-3-1 agieren, was dem BVB deutlich besser zu Gesicht stand. „Das hat uns mehr Sicherheit auf der Sechs gegeben“, sagte Keller. Sein Team hatte so mehr Möglichkeiten, aus dem Defensivverbund spielerische Lösungen zu finden – und tat das mit klugen Pässen auf die Außen und auf Stürmer Marcel Bieber. Zudem wirkte das Rollenverständnis der einzelnen Akteure besser aufeinander abgestimmt. Keller hat nun eigentlich keinen Grund, zum alten System zurückzukehren. „Tendenziell werden wir auch die nächsten zwei, drei Spiele so bestreiten. Eigentlich können wir aber auch im 4-1-4-1 spielen“, sagt er.

Auch die Viererkette, die zuletzt gegen Kellerkind VfR Sölde noch vier Gegentore schlucken musste, präsentierte sich stark. In Innenverteidiger Ricardo Rimkus und Rechtsverteidiger Joachim Coers brachte Keller zwei neue Kräfte. „Es haben alle einen guten Job gemacht. Aber Ricardo hat eine tadellose Leistung gezeigt“, so Keller.

Auch die Einstellung stimmte beim BVB. „Die Mannschaft war nach dem 0:4 sehr selbstkritisch. Ich habe nichts anderes erwartet als so eine Reaktion.“ Von der ersten Minute an zeigte Brambauer eine engagierte Leistung. „Genau die Sachen, die wir uns schon gegen Sölde vorgenommen hatten, haben funktioniert“, so Keller erleichtert.

„Bonusspiel“ am Dienstag“

Schon am Dienstag (19.30 Uhr) steht für den Bezirksligasechsten die nächste Partie an. Im Kreispokal gastiert Oberligist ASC Dortmund am Freibad – ein echtes Schwergewicht. Das sieht auch Trainer Keller so: „Das ist in erster Linie ein Spiel, aus dem wir lernen wollen.“

Aplerbeck hat in der Oberliga als Zweiter noch Chancen auf den Aufstieg. „Wir wollen möglichst lange mithalten“, gibt Keller das Ziel aus. Er betrachtet die Partie als „Bonusspiel, das sich die Jungs erarbeitet haben“.

Keller wird wohl nicht die gleiche Elf auf den Brambauer Kunstrasen schicken, die noch am Sonntag in Dorstfeld gewann. Möglicherweise werden einige zuletzt kranke oder angeschlagene Spieler zurückkehren. Den ASC Dortmund erwartet aber keine B-Elf des BVB, schließlich setzt Keller auf den „Lerneffekt, warum der Gegenspieler drei Klassen höher spielt“.

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