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Umweltminister beraten über Energiewende

Dessau-Roßlau (dpa) Die Umweltminister von Bund und Ländern sind am Donnerstag zu einer Konferenz in Dessau-Roßlau zusammengekommen. Ein Schwerpunkt der zweitägigen Beratungen ist die Energiewende nach dem Atomausstieg in Deutschland.

Umweltminister beraten über Energiewende

Alternative Energiequellen werden immer wichtiger. Archivfoto: Bernd Wüstneck

Auf Antrag von Sachsen-Anhalt, das den Vorsitz der Konferenz hat, soll über den Bau von Windenergieanlagen in Wäldern gesprochen werden. Sachsen-Anhalt sei da sehr skeptisch und wolle dies eher nicht, hatte Ressortchef Hermann Onko Aeikens (CDU) vor Beginn der Tagung erklärt. Die Minister wollen auch über den anstehenden UN-Klimagipfel in Durban (Südafrika) Ende November reden.

Im Mai hatten sich die Minister in Wernigerode (Harz) darauf verständigt, dass die sieben ältesten deutschen Atommeiler nie wieder ans Netz gehen. Zudem soll der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromversorgung bis 2020 auf 40 Prozent steigen, zuvor waren 35 Prozent als Ziel genannt worden.

Die Koordinatorin der unionsgeführten Bundesländer, Hessens Resssortchefin Lucia Puttrich (CDU), brachte einen Beschlussvorschlag zum UN-Klimagipfel in die Konferenz ein. Demnach sollen die Länder den Bund auffordern, sich bei dem Gipfel in Südafrika für ein rechtsverbindliches Klimaschutzabkommen einzusetzen.

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