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Uni Münster stellt Bericht zu illegalen Tierversuchen vor

Münster. Neun Monate nach dem Fund von illegal gehaltenen Versuchsmäusen an der Uni Münster stellt Rektor Johannes Wessels heute den Bericht einer internen Untersuchungskommission vor. Nach einem anonymen Tipp hatte im Juni 2017 das Veterinäramt der Stadt Münster 77 Mäuse einer nicht genehmigten Anlage der Medizinischen Fakultät beschlagnahmt. Sechs der Tiere mussten wegen ihres schlechten Zustands getötet werden.

Die Uni in Münster hält für Tierversuche rund 35 000 Mäuse, knapp 1000 Ratten, 40 000 Fische, 40 Makaken- und 90 Marmosetten-Affen sowie knapp 900 weitere Tiere. Im November 2017 hatte die Uni ein neues Leitbild für den ethischen Umgang mit Tieren in der Wissenschaft verabschiedet. Die Uni hatte bei der Vorstellung betont, dass der Diskussionsprozess dazu bereits Ende 2012 begonnen worden war und somit nicht im Zusammenhang stand mit dem Aufdecken der illegalen Tierbestände.

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