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Unsicherheit bei Kreisumlage

NORDKIRCHEN Finanziell geht es in der Gemeinde Nordkirchen leicht aufwärts. Der positive Einfluss der Konjunktur ist durch Mehreinnahmen bei Gewerbe- und Einkommenssteuer spürbar. Trotzdem plädiert Bürgermeister Friedhard Drebing erneut für eine bessere finanzielle Ausstattung der Kommunen.

von Von Malte Woesmann

, 18.12.2007
Unsicherheit bei Kreisumlage

Manfred Mitschke.

 "Ein neues Gemeindefinanzierungsgesetz muss kommen", so der Bürgermeister. In den vergangenen Jahren seien immer mehr Aufgaben von Bund und Land auf die Städte und Gemeinden übertragen worden, ohne eine dementsprechende finanzielle Kompensation zu bekommen. "Seit Jahren sind zudem die ländlichen Regionen benachteiligt", so Drebing weiter. Diesem Umstand müsse das Land Nordrhein-Westfalen endlich Rechnung tragen.

4,9 Millionen Euro

Immer wieder Anlass für Ärger ist in den letzten Jahren auch die Kreisumlage gewesen. Diese stieg in den letzten Jahren beständig. Im letzten Jahr betrug die Umlage 4,9 Millionen Euro. Bei einem Volumen von 20 Millionen Euro des gesamten Haushaltes nimmt hier die Umlage einen der größten Anteile ein. 4,9 Millionen Euro sind auch wieder für das Jahr 2008 in den Haushalt eingestellt worden. Ob dies ausreicht, wird sich noch zeigen.

Keine sicheren Zahlen

"Der Kreis stellt bereits im kommenden Jahr auf das Neue Kommunale Finanzmanagement um und bringt daher erst den Haushalt im März ein", berichtet Kämmerer Manfred Mitschke. Daher sei eine wirklich verlässliche Planung hier nicht möglich.

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