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„Unumschränktes Bekenntnis“ zur Hauptschule

KÖLN Die nordrhein-westfälische Schulministerin Barbara Sommer (CDU) hält an den Hauptschulen fest.

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Anders als in Rheinland-Pfalz, das diese Schulform bis 2013 abschaffen wolle, gebe es in NRW „das unumschränkte Bekenntnis zur Hauptschule“, sagte Sommer am Mittwoch. „Wir gehen den Weg, zunächst einmal den Unterricht zu verbessern und die Ziele der einzelnen Schulform festzulegen.“

Sommer kündigte an, ein neues Curriculum, „also einen neuen, lebensbezogenen Lehrplan“ zu entwickeln. Die Landesregierung werde dafür sorgen, dass die Hauptschüler frühzeitig mit Praktikumsstellen vertraut würden und sich dadurch eine Verbindung zum Beruf ergeben könne. Durch die Förderung von Ganztagshauptschulen habe diese Schulform fünf Prozent mehr Schüler erhalten. Jeder Lehrer unterrichte im Durchschnitt 18 Schüler, das seien „wundervolle“ Arbeitsbedingungen.

Sie wehre sich dagegen, die Hauptschule als „Restschule“ zu bezeichnen, weil viele Eltern ihre Kinder nur auf die Hauptschule schickten, wenn ihnen keine Wahl bleibe, so Sommer weiter. „Eltern sind sehr verunsichert, dazu tragen auch viele Diskussionen um Schulstrukturen bei.“ Dabei sei die Schulstruktur nicht das vorrangige Ziel der Landesregierung. „Unser Ziel bleibt der einzelne Schüler.“ Der Weg sei die „individuelle Förderung“, betonte die Schulministerin.

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