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Urteil im Prozess gegen mutmaßliche IS-Terroristen geplant

Düsseldorf. Sie kommen aus Hagen und Ennepetal und sollen sich in Syrien der Terrorgruppe Islamischer Staat angeschlossen haben. Nach vier Monaten Prozessdauer soll nun das Urteil gegen zwei mutmaßliche IS-Kämpfer verkündet werden.

Im Prozess gegen zwei mutmaßliche IS-Terroristen aus Ennepetal und Hagen soll am kommenden Mittwoch (14.3.) das Urteil verkündet werden. Der Düsseldorfer Generalstaatsanwalt hat drei Jahre und zehn Monate Jugendhaft für den 21-Jährigen aus Ennepetal beantragt. Er soll im Juni 2014 über die Türkei nach Syrien gelangt sein.

Gegen einen mitangeklagten 26-Jährigen aus Hagen beantragten die Ankläger zwei Jahre Haft auf Bewährung. Die Verteidiger haben für beide Angeklagten in dem Prozess am Düsseldorfer Oberlandesgericht Freisprüche beantragt.

Der 26-Jährige hatte sich beim Prozessauftakt vom Islamischen Staat distanziert. Von dessen Gräueltaten habe er damals noch nichts gewusst: „Das sind für mich Terroristen, Mörder“, hatte er gesagt. Die Syrien-Rückkehrer sollen in einem Ausbildungslager des IS gewesen und von der Terrororganisation als „Kämpfer“ registriert worden sein.

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