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Uwe Esser: Harte Nuss muss geknackt werden

Zwei Besonderheiten prägen das kommende Bezirksliga-Heimspiel von Wacker Obercastrop. CASTROP-RAUXEL Zum einen findet die Partie bereits am Samstag, 1. September statt, um den Gästen aus Bochum die Feierlichkeiten zu ihrem 100-jährigen Vereinsjubiläum zu ermöglichen. Zum anderen werden die Obercastroper vor dem Spiel als fairste Mannschaft der Liga in der Spielzeit 2006/07 ausgezeichnet.

von JL

, 31.08.2007
Uwe Esser: Harte Nuss muss geknackt werden

Martin Banaszak (links) zeigte im Spiel des SV Wacker gegen Brünninghausen wieder eine ganz souveräne Leistung und hatte Pech mit einem nicht anerkannten Kopfballtor.

Pünktlich um 18.15 Uhr, wenn in der Erin-Kampfbahn angepfiffen wird, soll jedoch alle Feierstimmung vergessen sein. "Diese Partie wird eine harte Nuss werden", glaubt Wacker-Trainer Uwe Esser. Auch wenn die Bochumer noch punktlos auf dem vorletzten Tabellenplatz stehen, so haben sie doch mit einer couragierten Leistung beim 0:2 gegen die Spvg Schwerin am letzten Spieltag auf sich aufmerksam gemacht.

Mit Rücken zur Wand

"Langendreer steht mit dem 'Rücken zur Wand' und muss auf jeden Fall punkten", erklärt Esser. Allerdings wollen auch die Obercastroper unbedingt den vierten "Dreier" im vierten Spiel einfahren, um sich in der Spitzengruppe der Tabelle festzusetzen. Bemerkenswert ist dabei, dass die optimale Punkteausbeute erreicht wurde, ohne dass der Coach ein einziges Mal vollauf mit seiner Mannschaft zufrieden war.

Ansätze für Kritik

Beim 4:2 in Kirchhörde sah Esser in der letzten Woche zwar die bis dato beste Saisonleistung seiner Schützlinge, fand aber dennoch Ansätze für Kritik. "Mit einer 3:1-Führung im Rücken muss man einfach ruhiger spielen, als wir das getan haben", sagt der Obercastroper Trainer. Allerdings sieht er zunehmend Fortschritte bei seinen Spielern: "Wenn man mit drei Siegen in die Saison startet, ist das Selbstvertrauen natürlich gestärkt." Dennoch mahnt Esser seine Mannen zur vollen Konzentration. "Wir müssen jeden Gegner ernst nehmen", lautet auch die Devise für das Langendreer-Spiel. Der Wacker-Coach kann neben seinem Erfolgskader auf eine weitere personelle Alternative zurückgreifen, nachdem Vadim Glöckner aus dem Urlaub zurückgekehrt ist. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Sven Stypers, der leicht angeschlagen ist.

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