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Vandalismus mit Domino-Effekt

NORDKIRCHEN Randalierer weichen dem Sicherheitsdienst aus und treiben ihr Unwesen nun in Nordkirchen: Als Vandalismus und Schmierereien an bestimmten Ecken in Olfen überhand nahmen, engagierte die Stadt einen privaten Sicherheitsdienst. Der hat sich bewährt.

Vandalismus mit Domino-Effekt

Dieser zerbrochene und angebrannte Plastikstuhl lässt vermuten, dass es an der Skateranlage in Nordkirchen nicht immer wie beim Damen-Kaffeekränzchen zugeht.

Die Probleme verschwanden zwar nicht, wurden aber geringer. Dafür nahmen sie dann aber in Selm zu. Zum Beispiel im Umfeld der Realschule oder an der Ludgerigräfte wurde es lauter und schmutziger.

Von Olfen nach Selm

Dafür sorgten auch einige Jugendliche und junge Erwachsene, die wegen der Kontrollen in Olfen in die Nachbarstadt kamen oder als Selmer gleich dort blieben.

Dann hat auch die Stadt Selm einen Sicherheitsdienst beauftragt, der vor allem zu späterer Stunde nach dem Rechten sieht. Auch hier sind die Dinge noch nicht wie sie sein sollten. Aber die Kontrollen zeigen Wirkung. Einige randalierende Zeitgenossen wichen weiter in die Nachbarschaft aus - offenbar nach Nordkirchen.

Skateranlage und Sportplatz besonders betroffen

Dies stellte Thomas Reichmann (Grüne) in der Gemeinderatssitzung am Donnerstag mit Bedauern fest. Vor allem an der Skateranlage am Nordkirchener Sportplatz gebe es in letzter Zeit immer mehr Beschädigungen, Müll und kaputte Flaschen. Reichmann: "Es sieht oft wüst aus." Seit in Olfen und Selm stärker kontrolliert werde, seien Selmer Autos häufig dort zu sehen, wo man dann später Zerstörungen und Glasscherben vorfinde.

Bürgermeister Friedhard Drebing stimmte zu, dass das Vandalismus-Problem in der Schlossgemeinde zugenommen habe. Bestimmte junge Erwachsene suchten nun mal Orte, an denen sie sich treffen können, und schlügen dabei über die Stränge: "Nun kommen sie aus Selm zu uns. Und wenn wir jetzt auch stärker kontrollieren, dann ziehen sie vielleicht nach Ascheberg weiter."

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