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Verbandsliga-Derby: Hart, aber fair

LÜNEN Mit Nachspielzeit 95 packende und prickelnde Minuten Lokalduell zwischen den beiden Fußball-Verbandsligisten BV Brambauer 13/45 und Lüner SV 45 sind vorbei. Auch gedanklich auf den Kommandobrücken der beiden Lager. Jetzt blicken die Konkurrenten schon auf ihr letztes Spiel in diesem Jahr.

von Von Bernd Janning

, 03.12.2007
Verbandsliga-Derby: Hart, aber fair

"Und Sonntag gegen Hordel schlagen wir wieder zu!" Osman Kumac (19) schoss in seiner Heimat Brambauer sein neuntes, Rafik Chaou sein erstes Tor für Lünen.

"Wir müssen bei Mitaufsteiger Langscheid einen Dreier holen. Dann können wir ganz beruhigt in die Winterpause gehen", hat BVB-Trainer Dirk Bördeling das Spiel beim Vorletzten und dann mögliche 28 Punkte vor Augen.

Sein Bruder Mark, Spielertrainer des LSV, schaut mit den gleichen Gedanken auf das Heimspiel gegen Hordel, als Schlusslicht mit 16:53 Toren die Schießbude der Liga, das auch noch über den zweitschlechtesten Sturm verfügt.

Wir wollen ein guten Abschluss", fordert er. Mit dann 21 Punkten wäre zumindest ein Minimalziel erreicht, müsste ein Platz über den drei Abstiegsrängen gehalten werden.

Warum nicht immer so?

"Hätten wir solch einen Einsatz wie gegen Brambauer und Siegen gezeigt, hätten wir nicht den einen oder anderen Punkt liegen gelassen, ständen wir jetzt noch besser da", so der LSV-Börderling.

"Einen neuen Knipser? Nein, den brauchen wir eigentlich nicht. Wir haben doch mit Fathallah Boufeljat, Dennis Stolzenhoff und Thorsten Nitsche drei torgefährliche Leute. Wir hatten zuerst drei 100-prozentige Chancen, der Lüner SV nicht eine", blickte BVB-Bördeling noch einmal auf das 2:2 im Derby am Sonntag. Nur da fällte sein torgefährliches Trio keine Vorentscheidung, traf Nitsche erst bei der Aufholjagd.

Schiedsrichter kommt mit wenig Karten aus

Das insgesamt faire Derby profitierte auch von der guten Leitung von Schiedsrichter Ulrich Wessel aus Ladbergen. Schien er mit seinen energischen Pfiffen am Anfang eher das Spiel zu unterbrechen, so zeigte sich schnell, dass er mit weniger als einem halben Dutzend gelber Karten auskam, um alles zu kontrollieren. Bei aller Rivalität gab es keine nennenswerten Verletzungen.

Beim Lüner SV wird der Schmerz in der Wade bei Stürmer Thorsten Heinze schnell abklingen. Sein Angriffskollege Dominik Hanke, der sich bei einer Notbremse von Eric Weis leicht am Knie verletzte, lief nach dem Abpfiff mit seiner Tasche auf dem Rücken schon wieder zu Fuß nach Hause - Hanke wohnt nur 500 m von er Glückauf-Arena entfernt.

  

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