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Verbandstag: "Tennis ist ein schlafender Riese"

LÜNEN Der Westfälische Tennis Verband (WTV) hat sich am Verbandstag mit dem Thema Fernsehen beschäftigt. Dabei gab es viele Vorschläge dazu, wie man dem Tennis mehr Sendezeit im Fernsehen sichern könnte.

04.03.2008
Verbandstag: "Tennis ist ein schlafender Riese"

Diskussionsteilnehmer: Heribert Faßbender, Dr. Georg Freiherr von Waldenfels und Alexander Waske.

Der Präsident des Deutschen Tennis-Bundes Dr. Georg Freiherr von Waldenfels, Patrik Kühnen, Alexander Waske, Heribert Faßbender, Simon Papendorf (Sales Manager und Consultant der Sport + Markt AG) une viele andere diskutierten unter der Leitung von Frank Hofen (WTV-Medienreferent), wie der Sport wieder mehr Sendezeiten erhalten kann.

"Tennis ist ein schlafender Riese, was das Fernsehpublikum anbetrifft. Ein Grand Slam-Sieger kann alles wieder ändern", erklärte Faßbender.

Kühnen will die Begeisterung für den Tennissport neu entfachen: "Mit dem Aufbau des Fanclubs für das deutsche Davis Cup-Team haben wir den ersten Schritt bereits gemacht. Es ist wichtig, dass sich die Fans mit den Spielern identifizieren können."

Deshalb gründete Alexander Waske zusammen mit seinen Kollegen die Spielervereinigung Tennis Germany. "Regeländerungen, durch die ein fester Zeitplan wie 12 Uhr Nadal, 14 Uhr Federer, 16 Uhr Haas, 18 Uhr Waske eingehalten werden kann, gäbe den Fernsehsendern wesentlich mehr Möglichkeiten, Tennis zu übertragen."

Die Quote gibt den Ausschlag

Dabei ist Tennis nach Fußball und Formel 1 die meistgezeigte Sportart im Fernsehen. "Rund 1000 Stunden werden im Jahr übertragen", fand Simon Papendorf heraus.

Die Quote gibt bei den Fernsehsendern tatsächlich den Ausschlag für oder gegen eine Übertragung. "Deshalb muss sich jeder - Sportler und Funktionäre - fragen, was er tun kann, um Tennis wieder für das TV interessant zu machen. Dies gilt nicht nur auf der Ebene des Spitzensports, das gilt auch für die Akteure auf Kreisebene", fordert Faßbender alle auf, dem Tennissport neue Impulse zu geben.

Waldenfels brachte es denn auch zum Abschluss der Diskussion auf den Punkt: "Wir brauchen Typen. Typen, die durch ihr Engagement und ihre Ausstrahlung Tennis wieder den Stellenwert in der Öffentlichkeit geben, den die Sportart verdient."

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