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Verdi berät über Lohnzugeständnisse bei Kaufhof

Köln. Der Warenhauskonzern Kaufhof steckt in der Krise. Die Umsätze sinken und das Unternehmen schreibt rote Zahlen. Die Kaufhof-Leitung drängt deshalb auf Lohnzugeständnisse der rund 18 000 Mitarbeiter. Sie will mit der Gewerkschaft Verdi einen Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung abschließen. Die Tarifkommission berät heute an einem geheim gehaltenen Ort darüber, ob sie auf die Forderungen eingehen und in Verhandlungen mit der Kaufhof-Führung eintreten soll.

Verdi berät über Lohnzugeständnisse bei Kaufhof

Das Galeria Kaufhof Logo an der Fassade einer Kaufhof-Filiale. Foto: Marijan Murat/Archiv

Grundlage der Beratungen der Tarifkommission ist ein Gutachten zur wirtschaftlichen Lage der Warenhauskette, das ein Wirtschaftsprüfer in den vergangenen Monaten im Auftrag der Gewerkschaft angefertigt hat. Kaufhof war im Herbst 2015 von der kanadischen Hudson's Bay Company übernommen worden. Seitdem haben sich die Geschäfte deutlich schlechter entwickelt als erwartet. Die Gewerkschaft macht dafür neben den allgemeinen Umbrüchen im Textilhandel auch Managementfehler der Konzernleitung verantwortlich.

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