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Verdi unterstützt Energie-Deal um Innogy

Potsdam. Die Gewerkschaft Verdi will die geplante Neuordnung bei den Energieriesen Eon und RWE unterstützen. „Das ist in der Tat ein Mega-Deal in der Größenordnung von 43 Milliarden Euro, den wir als Gewerkschaften - und das gilt sowohl für Verdi als auch für die IG BCE - begrüßen“, sagte Verdi-Chef Frank Bsirske am Montag in Potsdam. Bsirske ist zugleich Vizechef des RWE-Aufsichtsrats.

Verdi unterstützt Energie-Deal um Innogy

Ein Mann hat vor dem Verdi-Logo eine Trillerpfeife im Mund. Foto: Patrick Seeger/Archiv

Am Montagabend werde es eine Aufsichtsratsentscheidung geben. „Wir werden aber zustimmen, weil wir das als eine Chance für alle Beteiligten sehen, hier starke und investitionskräftige Unternehmen aufzubauen, und auch Perspektiven zu erschließen für Wachstum und für die Arbeitsplätze“, kündigte Bsirske an.

Eon will zunächst die RWE-Ökostrom- und -Netztochter Innogy komplett übernehmen und danach im Gegenzug den Konkurrenten RWE am eigenen Unternehmen beteiligen. Eon würde dabei das lukrative Netzgeschäft von Innogy erhalten. Die erneuerbaren Energien sollen unter dem Dach von RWE vereint werden, Innogy würde zerschlagen.

Bsirske sagte, der Deal sei für beide Unternehmen vorteilhaft und wertsteigernd. Er verbessere die Möglichkeiten, in Wachstum zu investieren sowohl auf der RWE-Seite als auch auf der Eon-Seite. „Und das schließt Innogy im Grunde mit ein.“

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