Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Vergewaltigungen im Ruhrgebiet: Weitere Geschädigte

Essen. Im Fall der Mitte Februar bekannt gewordenen Vergewaltigungen mehrerer Schülerinnen in Essen und Gelsenkirchen haben sich weitere Geschädigte gemeldet. Dies teilte die Staatsanwaltschaft Essen am Freitag auf Anfrage mit. Weitere Angaben machte die Behörde nicht. Die „Westdeutsche Allgemeine Zeitung“ (Freitag) hatte zunächst berichtet. Nach früheren Angaben der Polizei waren die Ermittler davon ausgegangen, dass mindestens sechs Mädchen Opfer geworden waren. Drei 16-Jährige hatten sich bereits gemeldet.

Ermittelt wird gegen fünf junge Männer aus Gelsenkirchen im Alter von 16 bis 23 Jahren, alle deutscher Nationalität. Vier von ihnen sitzen in Untersuchungshaft. Sie sollen in wechselnder Tatbeteiligung für die Sexualstraftaten verantwortlich sein. Die mutmaßlichen Täter sollen über soziale Netzwerke oder Bekannte Kontakt zu den Mädchen aufgenommen haben. Nachdem den Opfern ihr Handy abgenommen worden war, wurden sie an einem entlegenen Ort zu sexuellen Handlungen gezwungen. Bislang bekannt gewordene Tatorte waren der Essener Süden und Gelsenkirchen.

Anzeige
Anzeige