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Verletzter Spieler darf den Kollegen nicht das Wasser reichen

Auf der Außenbahn

CASTROP-RAUXEL Ein Radprofi auf Durchreise in Castrop-Rauxels Partnerstadt. Ein verletzter Spieler, der den Kollegen nicht das Wasser reichen darf. Und ein Fußball-Chef, bei dem alte Wunden immer noch nicht verheilt sind. Um sie geht es heute in unser Rubrik "Auf der Außenbahn".

von Von Jens Lukas, Carsten Loos und Jörg Laumann

, 26.04.2010

, Vorsitzender des Fußball-A-Kreisligisten FC Frohlinde, unterstreicht, dass er ein Mann mit Prinzipien ist. Er legte sich vor dem Spiel auf eine 0:4-Niederlage des VfB Habinghorst in der Landesliga beim TuS Stockum fest. Blau: „Wenn es um Habinghorst geht, tippe ich immer ein 0:4. Weil der VfB vor Jahren am letzten Spieltag in letzter Minute mit 0:4 verloren hat, sind wir aus der Bezirksliga abgestiegen.“

, Radprofi in Diensten des US-Rennstalls HTC-Columbia, könnte während seines Debüts beim "Giro d´Italia" (8. bis 30. Mai) gut und gerne den Botschafter seiner Heimatstadt geben. Die Italien-Rundfahrt gastiert nämlich an ihren ersten drei Tagen in den Niederlanden. Und auf der dritten Etappe, auf dem 209 Kilometer langen Weg von Amsterdam raus an die Küste Zeelands, in die Urlauber-Hochburg Middelburg im Schelde-Delta, kommt Sieberg mit dem Peloton mitten durch Castrop-Rauxels holländische Partnerstadt Delft. Viel Zeit bleibt Sieberg dort jedoch nicht: Binnen Minuten ist das Fahrerfeld schon wieder raus aus Delft. Die Partnerstadt hat auch nur einen einzigen, knappen Eintrag im Zeitplan des Renntages: Delft, Rijkstraatweg, km 69,6 an diesem Tag, 12.52 Uhr Durchfahrtzeit.

, derzeit verletzter Spieler beim Fußball-Landesligisten Spvg Schwerin, unterstützte seine Teamkollegen bei der 3:4-Niederlage gegen den FC Brünninghausen. In "Zivil" stand der Mittelfeldakteur am Spielfeldrand, feuerte die Mannschaft an und half auch schon einmal aus, als bei frühsommerlichen Temperaturen Wasserflaschen gereicht werden mussten. Dem Schiedsrichter-Assistenten ging das Engagement des zuschauenden Spielers bisweilen jedoch zu weit: Als Caki in einer Spielpause den Platz betrat, wurde er freundlich, aber bestimmt hinter die Bande zurückbeordert.