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VfB 08 siegt 8:1 - Oberaden gewinnt Derby - Gahmen verliert 3:4

Fußball-Kreisliga A

LÜNEN Samir Zulfic schießt sechs Tore für den VfB 08 Lünen. Der ATC Brambauer fühlt sich nach einer 0:8-Klatsche vom Schiedsrichter benachteiligt. Der BV Brambauer II siegt nach einer souveränen taktischen Leistung 1:0. Und Oberaden gewinnt im Derby bei Niederaden. Die Nachholspiele der heimischen Mannschaften vom Donnerstag, 15. April, in der Übersicht.

von Von Marco Winkler und Steven Roch

, 15.04.2010

Die Süder zeigten gegenüber dem schwachen Unentschieden vom Samstag eine Leistungssteigerung, hatten Eving vollkommen im Griff. Dabei spielten den 08ern die frühen Tore in die Karten. In den zweiten 45 Minuten schaltete der VfB einen Gang zurück, sodass die Partie offener wurde. Überragender Mann war Goalgetter Samir Zulfic mit sechs Toren. „Zwar haben wir uns gebessert, aber für das Spiel gegen Kemminghausen muss noch was kommen“, fordert Spielführer Michael Schlein, der für den verhinderten Trainer Andreas Roch einsprang.

Alexander Ruscher – Oliver Hilkenbach, Peter Malik (65. Christopher Weis), Patrick Klink (75. Timo Hoischen), Güney Kurt, Michael Steinhofer, Michael Schlein (75. Swen Schulze), Matthias Hiltawski, Samir Zulfic, Arif Bagriacik, Rene Harder –

Andreas Roch

1:0, 2:0 beide Zulfic (10., 15., HE), 2:1 (20.), 3:1 Schlein (30.), 4:1, 5:1, 6:1 alle Zulfic (40., 42., 45.), 7:1 Steinhofer (78.), 8:1 Zulfic (88., FE)

Ein klassischer Fehlstart: 25 Sekunden nach Anpfiff gingen die Gastgeber bereits per Elfmeter in Führung. „Eine Schwalbe“, befand Coach Karsten Franke, der aber kurz danach einen weiteren berechtigten Elfmeter gegen sein Team sah. Erst das 0:3 rüttelte die Blau-Gelben wach. In den ersten 20 Minuten war der VfL dominierend. Danach waren die Gahmener ebenbürtig, bauten Druck auf und erarbeiteten sich mehr Chancen. Durch Tore von Mohammed Kara, Ramazan Sari und Hakan Kula kam die SG nochmal heran, doch für einen verdienten Punkt reichte es nicht.

Jörn Herzer – Özkan Kaymak, Thomas Ehring (56. Murat Kula), Onur Karaosman, Tasin Oguz, Sinan Kaya, Ramazan Sari, Daniel Draht (46. Andreas Gutbier), Hakan Kula, Güven Ak, Mohammed Kara (61. Sebastian Burmann) –

Karsten Franke

1:0 (1., FE), 2:0 (10., FE), 3:0 (19.), 3:1 Kara (32.), 3:2 Sari (56.), 4:2 (65.), 4:3 H. Kula (85. FE)

Mit einer taktischen Meisterleistung gewann die BVB-Zweite. Die Schwarz-Weiß-Roten standen sehr gut in der Abwehr und schalteten die gefährlichsten Spieler des Gegners. Die Gastgeber spielten zwar Powerplay, doch Chancen gab es kaum. Die wenigen Möglichkeiten parierte Michel Kröger. Kurz nach der Halbzeit traf Oliver Szewczyk zum goldenen Tor. In der Schlussphase drängte Neuasseln auf den Ausgleich, doch Kröger hielt einen Kopfball aus kürzester Distanz.

Michel Kröger - Arkadi Dannhauer, Dominik Pott, Sven Neckel, Patrick Janzen (57. Adrijan Pavlovic), Sascha Hahne, Manuel Orgelmacher, Remi Bischof (68. Kai Finke), Marcel Riepert, Oliver Szewczyk (80. Dawid Piontek), Philipp Scheuren –

Wolfgang Sadlowski

0:1 Szewczyk (47.)

Die Grün-Gelben hielten dem Husen-Kurler Druck eine halbe Stunde lang Stand. Danach gerieten die 74er aus dem Tritt und kassierten innerhalb von vier Minuten drei Gegentore. Danach fing sich der FC. Mario Naß konnte sogar zur Pause mit einem Kopfballtor auf 1:3 verkürzen. Doch der Spitzenreiter war läuferisch besser und immer schneller am Ball.

Mario Weber – Tobias Kraeling, Marco Persighe, Markus Malaschewski, Stephan Denz, Daniel Baumgardt, Yannic Vinken, Steven Pauer, Mario Naß, Christian Strauß, Frederik Hann–

Christian Skaletz

0:1 (27.), 0:2 (29.), 0:3 (30.), 1:3 Naß (40.), 1:4 (55.), 1:4 (77.)

Nach dieser deutlichen Klatsche gegen den Mitkonkurrenten ist ATC bei jedem weiteren Punktverlust sicher abgestiegen. In einer einseitigen Partie hagelte es aus ATC-Sicht Kritik an den Unparteiischen. „Der hat klar gegen uns gepfiffen“, beklagt Trainer Hasan Eryigit.

Serdar Akpinar – Mohammed Aydin, Erkan Tabakoglu, Ferhat Kösen, Koray Demircan, Murat Eryigit, Hasan Elikalfa (50. Yüksel Yavuz), Mustafa Sisman (70. Orcun Sari), Osman Vuran, Murat Aksoy, Semih Parsuk –

Hasan Eryigit

0:1 (4.), 0:2 (12.), 0:3 (21.), 0:4 (38.), 0:5 (56.), 0:6 (66.), 0:7 (72.), 0:8 (84.)

Aydin (85., wiederholtes Foulspiel)

Das Derby an der Kreisstraße war in der ersten Hälfte ausgeglichen. Die Gäste aus Oberaden hatten spielerische Vorteile gegenüber den Blau-Weißen. Dafür hatte der TuS die besseren Torchancen. Sowohl Kevin Genter, als auch Mehmet Oezbay, gingen allein aufs Tor, doch vergaben. „Aufgrund der besseren Chancen haben wir uns eine Führung zur Pause ausgerechnet“, war Interimstrainer Christian Rixe nicht ganz zufrieden mit dem Halbzeitstand. In den zweiten 45 Minuten war TuS kämpferisch stark. Doch ein Eigentor von Julian Sawatzki schockte die TuSler eiskalt. Der Verteidiger lenkte einen flachen Ball von Benjamin Weihrich unhaltbar für Keeper Roger Nüssen ins eigene Netz. Danach waren die Blau-Weißen verwirrt, ließen die Köpfe hängen. Engin Duman nutzte dies und traf zum 2:0. „Trotzdem großes Lob an mein Team“, so Rixe.

Roger Nüssen – Christian Neus, Khaled Ayoub, Julian Sawatzki, Dominik Kooke, Stefano Denaro (79. Steffen Leismann), Juri Buch, Andreas Sawatzki, Kevin Genter, Mehmet Oezbay, Dominik Hans (82. Marcel Burchardt) –

Christian Rixe

Thomas Schmidt – Lars Kirschberg, Matthias Potthoff, Matthias Block (82. Thomas Dähn), Dennis Schmidt, Andreas Schmidt, Mike Rothe, Florian Knepper (62. Marcel Westkamp), Engin Duman, Benjamin Weihrich, Bastian Sudhaus –

Frank Lewandowski

0:1 Sawatzki (68., Eigentor), 0:2 Duman (70.)

In einer überragenden ersten Hälfte fand der TWW den Spaß am Fußball zurück. Trotz späteren Beginns war es ein leichtes Spiel für die Grün-Weißen. Dabei half auch, dass Union ersatzgeschwächt war. „Wir haben bewiesen, das wir oben mitspielen können“, freute sich Coach Andreas Schneider.  K mawi/roch

Rene Woydschiske – Daniel Koch, Michael Grotefels (62. Andreas Wies), Thomas Sajonz, Robert Kittel, Thomas Westrup (75. Marcel Koch), Benny Baier, Robin Möller, Phillip Herburg, Tim Hempelmann, Stephan Kühne (65. Christoph Cieslik) – Trainer: Andreas Schneider

1:0 Hempelmann (10.), 2:0 Westrup (22.), 3:0 Kittel (35.), 4:0 R. Möller (63.)