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VfB: Durchblick nicht verlieren

HABINGHORST Ob die Kicker des VfB Habinghorst nach dem torlosen Unentschieden gegen Mengede gut geschlafen haben ist nicht bekannt. Jedoch für das Spiel bei Eintracht Gelsenkirchen am Sonntag (21. Oktober) sollten sich die Jungs von VfB-Trainer Dieter Beleijew gut ausgeschlafen präsentieren.

von Von Jürgen Weiß

, 19.10.2007
VfB: Durchblick nicht verlieren

Auf die Treffsicherheit ihres mit fünf Treffern bislang erfolgreichsten Torschützen Marc Olschewski setzt der Landesligist VfB Habinghorst.

Eine weitere Niederlage gegen ein Team auf "Augenhöhe" könnte am Ende des Tages bitter aufstoßen. Die "Südlichter" aus Gelsenkirchen belegen den 13. Platz mit acht erzielten Punkten. Habinghorst steht synchron mit den elf erzielten Zählern auf dem elften Rang. Bei zehn Spielen und einer rechnerischen Möglichkeit von 30 Punkten, ist das natürlich nicht die Welt.

Also hat der heimische Aufsteiger nur ein Drittel alles Zählbarem ausgeschöpft. Da tun die vermeintlich verschenkten Punkte (zum Beispiel zum Auftakt beim Remis gegen Leithe oder bei der Niederlage in Südfeldmark) ganz besonders weh. Man stelle sich nur die vier Zähler mehr auf dem Konto vor, dann hätten die Habinghorster auf dem achten Rang weniger Sorgen.

Keine Träumerei

Nur ein Traum. Die Realität sieht anders aus und nicht zuletzt der eigene Trainer hat das schon vor der Saison geahnt. Beleijew damals: "Es wird eine Zweiklassen-Gesellschaft geben, oben streiten sich vielleicht fünf Mannschaften (jetzt sind es wohl nur noch drei) um den Titel, beim Rest geht es um die Platzierung oder gegen den Abstieg!" Der Trainer hat Ahnung und bewies damit seine intensive Vorbereitung auf die neue Liga.

Da kann man nur hoffen, dass das auch die Mannschaft so aufnimmt und ihren erfolgreichen Teil im beginnenden zweiten Saisondrittel dazu beiträgt. Nur mit Glück wird man die Klasse nicht halten können. So hofft denn auch Beleijew wieder, dass seine Burschen auf dem Gelsenkirchener Rasen von der ersten Minute an den Kampf annehmen. Der Gastgeber hat diesen Willen schon angekündet und wird nach dem Remis in Waltrop sicherlich höchst motiviert auf dem eigenen Rasen auftreten.

In "Sahne-Form"

Da kann man nur hoffen, dass Torwart Andrè Dante seine "Sahne-Form" auf die Mitspieler übertragen kann. Nur so wird man in "königsblauer" Schalker Nähe, kein blaues Wunder erleben. Beleijew wartet mit der Bekanntgabe der Anfangsformation bis der Spielbericht vor ihm liegt. Letzte Woche hat er Marvin Willenberg und Thorben Zöllner, zwei seiner Youngster, eingewechselt, als das Spiel zu kippen drohte. Vielleicht kann das "junge Blut" ja in Zukunft für die nötige Auffrischung im Mannschafts-Verbund sorgen.

Während sich ein Routinier freut, dass er vor dem Spiel erst noch seiner geregelten Laborarbeit nachgehen darf: "Kapitän Gordon Schwarze letzte Woche zum Chronisten dieser Zeilen: "Ich habe heute frei und bin kaputt, wenn ich von meiner Arbeit zum Spiel komme kann ich laufen bis der Arzt kommt!" Na dann kann am Sonntag ja kaum etwas schief gehen. Oder?

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