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VfB: Gastgeber mit Zwangspause

HABINGHORST Überglücklich lagen sich Trainer und Spieler nach dem Sieg in Waltrop in den Armen, und etwas Glück war sicherlich auch dabei: Fußball-Landesligist VfB Habinghorst (7.) kann beim zweiten Auswärtsspiel in Folge, diesmal beim SSV Südfeldmark (11.), mit den wieder zurück erkämpften „Genen“ mit einer breiten Brust antreten.

von Von Jürgen

, 05.10.2007
VfB: Gastgeber mit Zwangspause

VfB-Coach Dieter Beleijew (vorn) im Gespräch mit seiner Elf.

Vergessen die schwächeren Vorstellungen (man denke an Günnigfeld). Die Mannschaft von VfB-Trainer Dieter Beleijew hat sich in der höherklassigen Landesliga-Luft eingelebt. Und kann, wenn denn auch auf dem Wattenscheider Rasen gepunktet wird, so richtig durchatmen. Beleijew: „Meine Jungs wissen jetzt, dass nur mit Schönspielerei in dieser Klasse nichts zu holen ist.“ Richtig Mut machte selbst die vorherige 2:5-Niederlage gegen den haushohen Favoriten aus Aplerbeck (1.), gegen den man einige Zeit doch wirklich gut mithalten konnte. Dazu Beleijew: „Wir waren doch nahe dran, als die Dortmunder um den Bundesliga reifen Spielertrainer Hannes Wolf und dem schon für Borussia Dortmund im Europa-Cup spielenden Ralf Sauerland mit uns nur noch ‚Öhrchen‘ spielen wollten.“

Dieses Wissen um die eigene Stärke bündelte sich schließlich in der kompakten Leistung in Waltrop. Gut in der Defensive mit einem überaus starken Torwart André Dante (Beleijew: „Super hoch eins!“), wurde der knappe 2:1-Erfolg in trockene Tücher gebunden. „Mit diesen drei Punkten hat doch vorher niemand gerechnet“, so der Habinghorster Fitmacher – der natürlich auch dem Personal der letzten Woche vertraut.

Kristler umkurvt die Pyramiden

So lockt zum Beispiel für Levant Ak oder Marvin Willenberg ein Platz in der Start-Aufstellung. Beleijew: „Das haben sie sich verdient.“ Bei Michael Bittner, der in dieser Woche aus dem Urlaub zurückkehrte, wollte der Coach beim Training „noch genau hinschauen“. Was bei Daniel Kristler nicht möglich ist, der sich bis Dienstag rund um die Pyramiden in Ägypten tummelt. Vielleicht ja auch im „Tal der Könige“, wobei sich nicht nur sein Trainer bei einem Sieg gegen Südfeldmark „königlich“ freuen würde. Was nicht so einfach wird. Beleijew: „Südfeldmark ist auch im letzten Jahr anfangs ganz schlecht aus den ‚Schlappen‘ gekommen, um dann die beste Rückrunde zu spielen.“ Alleine diese Tatsache sollte im VfB-Tross niemanden Glauben machen, dass diese Sonntags-Aufgabe leicht zu lösen wäre.

Dazu hat der Habinghorster Gastgeber am letzten Spieltag durch eine Zwangspause ohne Fußball-Stress relaxen können, weil der Platz von RW Leithe unter Wasser stand. Jetzt wollen wir nur hoffen, dass der VfB, weil tabellarisch diesmal der Favorit, in Südfeldmark – die Wortspielerei sei erlaubt – nicht untergeht. 

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