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VfL 1:1 im Siegerland - Podeschwa trifft

SCHWERTE Mit einem 1:1-Unentschieden sind die Verbandsliga-Fußballer des VfL Schwerte von ihrem Siegerland-Trip beim TSV Weißtal zurück gekommen. Die Gastgeber gingen nach einer halben Stunde mit 1:0 in Führung, die VfL-Routinier Gregor Podeschwa in der 69. Minute egalisieren konnte. In der Schlussphase waren die Schwerter am Drücker, doch der starke Weißtaler Keeper hielt mit Glanzparaden gegen Flamme und Peterson den Punkt für die Gastgeber fest.

von Von Jörg Krause

, 09.12.2007
VfL 1:1 im Siegerland - Podeschwa trifft

Mit einem Teilerfolg im Siegerland und dem Sprung auf Platz elf verabschiedet sich der VfL Schwerte in die Winterpause. Auch im letzten Spiel in diesem Jahr präsentierte sich die Kneuper-Elf in einer guter Verfassung und konnte hoch erhobenen Hauptes mit einem Punkt nach Hause fahren.

Dass es  am Ende nicht sogar drei Zähler waren, lag auch an Weißtals Torwart Michael Melzer, der aus kürzester Entfernung zunächst nach einer Vardi-Flanke gegen Peterson und auch den Nachschuss von Flamme parierte (79.). Auch in der 86. Minute war er nach einer Kozole-Flanke erneut gegen Peterson mit einem Reflex zur Stelle.

Damit blieb Flamme erstmals nach sieben Spielen ohne Treffer und auch Peterson blieb in seinem vorerst letzten Spiel für den VfL ein Tor verwehrt. Dafür traf Gregor Podeschwa zum dritten Mal in Folge. Diesmal hatte Melzer seiner Mannschaft einen Bärendienst erwiesen, als er mit dem Ball unter dem Arm lamentierte und die Sechs-Sekunden-Regel deutlich überschritt.

   Den fälligen indirekten Freistoß drosch schließlich Podeschwa nach Ablage auf das Tor und der Ball schlug, noch abgefälscht, im Kasten ein. Der verdiente Ausgleich, denn die Blau-Weißen hatten nach dem Wechsel mächtig Druck gemacht.

Auch im ersten Abschnitt hatte der VfL das Spiel weitestgehend im Griff und ließ sich nicht provozieren. Denn was sich auf der Bank der Gastgeber abspielte ging schon nicht mehr auf die berühmte Kuhhaut.

Pausenlos wurden Karten gefordert

Pausenlos wurden Karten gefordert und Hektik in das Spiel getragen, unterstützt von theatralischen Hinfallen und Schreien der eigenen Spieler in einem zwar nickligen, aber keineswegs überharten Spiel.

Umso überraschender die Führung für Weißtal nach einer halben Stunde, mit dem ersten ernsthaften Angriff: Einen Freistoß von Nies köpfte Waldrich ins lange Eck. Zuvor hatte Vardi zweimal Pech. Einen fulminanten Freistoß in der sechsten Minute konnte Melzer noch über die Latte lenken und einen Nachschuss nach abgewehrter Podeschwa-Ecke schoss Vardi nur knapp neben das Gehäuse (18.).

Auch Kozole hatte kurz nach der Pause per Kopfball das Weißtaler Tor nur knapp verpasst. Dennoch kann sich die Bilanz, seit Kneuper die Mannschaft übernommen hat, sehen lassen: 13 Punkte aus sechs Spielen.   

             

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