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VfL: Podeschwa der neue Torjäger?

SCHWERTE Die letzte Partie des Verbandsligisten VfL Schwerte vor der Winterpause war alles andere als ein ganz normales Auswärtsspiel. Spielfeld, Atmosphäre, Ergebnis: Viel Diskussionsstoff auch für Trainer "Kiki" Kneuper.

von Von Michael Dötsch

, 10.12.2007

Das geht mit der Spielfläche los: Der Sportplatz im siegerländischen Gernsdorf ist im Vergleich zum Schützenhof 16 Meter schmaler und zwölf Meter kürzer – VfL-Chef Udo Wilkes hatte extra nachgemessen.

Dazu kommt die Atmosphäre. „Ich habe die Mannschaft die ganze woche darauf vorbereitet, dass sie sich nicht provozieren lassen soll“, erklärte Trainer „Kiki“ Kneuper. In Sachen Provokation spielte der Weißtaler Trainer Thomas Scherzer eine unrühmliche Hauptrolle. Kneuper, ganz sicher nicht bekannt dafür Trainerkollegen zu kritisieren, rüffelte Scherzer auch im Nachhinein nochmal. „Dieses ewige Provozieren und Karten fordern, das geht einfach nicht. Da muss er sich eindeutig zurücknehmen“, so Kneuper.

Cool geblieben, Ausgleich erzielt

Der VfL-Coach lobte seine Schützlinge dafür, cool geblieben zu sein – auch nach dem Rückstand. Der verdiente Lohn war der Ausgleich des „neuen Torjägers“: Gregor Podeschwa, eigentlich nicht für seine „Knipser“-Qualitäten bekannt, erzielte zum dritten Mal in Folge ein Tor.

„Und danach haben doch eigentlich nur noch wir Fußball gespielt“, erkannte Kneuper – leider ohne einen weiteren zählbaren Erfolg. Chancen waren da, doch der Trainer war weit davon entfernt, seinen beiden Stürmern Flamme und Peterson einen Vorwurf zu machen. „Man muss anerkennen, dass der Torwart da richtig gut gehalten hat.“

VfL kann mit dem Punkt gut leben

So blieb es letztlich bei dem einen Punkt, mit dem der VfL letztlich gut leben kann. Das gilt umso mehr, als dass das Unentschieden in der Tabelle einen Sprung auf den elften Platz zur Folge hatte. Als „psychologisch ausgesprochen wertvoll“, bezeichnete Kneuper die Tatsache, dass immerhin fünf Mannschaften hinter den Blau-Weißen überwintern.

„Eigentlich beginnt der Abstiegskampf schon bei Platz sechs. Das ist mir sehr recht, denn je mehr Mannschaften darin involviert sind, dest besser für uns“, findet der Trainer.

          

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