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VfL Schwerte verpasst "Dreier" - Nächste Chance in wenigen Tagen

Fußball-Westfalenliga 2

SCHWERTE Und wieder nicht gewonnen. Dabei wäre ein "Dreier" doch so wichtig gewesen im Abstiegskampf der Fußball-Westfalenliga 2. Doch der misslang dem VfL Schwerte auch im Nachbarschaftsduell gegen die Sportfreunde Iserlohn-Oestrich. Die nächste Chance steht schon in wenigen Tagen an - erneut gegen eine Iserlohner Mannschaft

von Von Michael Dötsch

, 12.04.2010
VfL Schwerte verpasst "Dreier" - Nächste Chance in wenigen Tagen

So sehr sich der VfL Schwerte auch windet - es klappt nicht mit dem Sieg.

"Dass es gegen den Abstieg geht, war von vorn herein klar", so VfL-Trainer Olaf Muschal: "Und trotz der Niederlage ist es nach wie vor unser Ziel, am 30. Mai auf einem Nichtabstiegsplatz zu stehen."

Klar, das klingt nach Durchhalteparolen. Aber was soll der Schwerter Coach auch sonst sagen nach dem 0:2? "Wir müssen den Kopf hoch nehmen", so Muschal weiter - mit Borussia Dröschede am Donnerstag steht das nächste Spiel schon vor der Tür.

Immerhin: Der VfL Schwerte hatte einige Torchancen Für den VfL ist diese Partie eine erneute Gelegenheit, endlich den ersten Auswärtssieg der Saison einzufahren. Wenn dies gelingen soll, müsse sich vor allem die Chancenverwertung verbessern, weiß Muschal. Immerhin: Im Gegensatz zu manch anderem Heimspiel hatten es seine Schützlinge gegen Oestrich immerhin geschafft, sich Chancen herauszuspielen. In einigen Szenen fehlten nur die berühmten Zentimeter, wie zum Beispiel nach etwa einer Stunde Spielzeit bei Schepers´ Kopfballversuch nach Tabanoglu-Flanke. "Wenn du unten drin stehst, gehen solche Dinger eben nicht rein", haderte Muschal."Tut mir leid, aber mit einem Svante Rasmus wäre das Tor nicht gefallen" Aber es kam ja sogar noch schlimmer. Denn ausgerechnet in der Phase, als die Schwerter am Drücker waren, schlug Oestrich zu. Dass die Sportfreunde dabei von einem Stellungsfehler des eingewechselten Wemmer profitierten, war umso ärgerlicher. "Es tut mir leid für den Jungen. Aber mit einem Svante Rasmus wäre dieses Gegentor wohl nicht gefallen", meint Muschal.

Jener Svante Rasmus war zu diesem Zeitpunkt aber schon lange nicht mehr auf dem Platz. Dass sich der Abwehrhüne schon nach zehn Minuten ohne Fremdeinwirkung eine schwere Fußverletzung zuzog, passte irgendwie ins Bild - es war einfach nicht der Tag des VfL Schwerte. Mal wieder nicht.