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Volleyball: Ein Türchen ist noch geöffnet

WERNE Mit dem Gruppensieg in der Qualifikationsrunde A haben sich die A-Jugendlichen von Bernd Purzner für die letzte Vorstufe zur Westdeutschen weiterqualifiziert und sind damit jetzt schon unter den Besten 20 Teams aus Nordrhein-Westfalen. Allerdings wird es jetzt mächtig schwer für die TVer, denn nun stoßen auch die NRW-Ligisten zu den Konkurrenten.

von Von Diane Fante

, 20.12.2007
Volleyball: Ein Türchen ist noch geöffnet

Jana Reininghaus (l.) von der A-Jugend des TV Werne stellt hier einen erfolgreichen Block.

Oberliga Jugend A Qualifikationsrunde A: VC Minden - TV Werne 0:2 (13:25, 20:25); Arm. Ibbenbüren - TV Werne 2:1 (21:25, 25:23, 15:13); VC Herten/Langenbochum - TV Werne 0:2 (10:25, 5:25)

Purzner betont aber, dass er unbedingt zur Westdeutschen Meisterschaft, die in Lünen ausgetragen wird, will. Der Lüner SV feiert in 2008 sein 40-jähriges Abteilungsbestehen.

In Minden, Austragungsort der Quali A, hatten die TVer zu Beginn große Probleme. "Ich kann gar nicht erklären was da passiert ist", gibt Purzner sich völlig verwundert über die 1:2-Klatsche im ersten Spiel gegen Ibbenbüren. Der Gegner hatte nur einen Minikader von sechs jungen Damen, die im Damenbereich auch nur Bezirksliga spielen.

Unter Normalform

Also weit unter dem Niveau des TV Werne, der viele Damen-Oberligisten im Team hat. "Einfach nur eine desolate Leistung. Damit waren schon fast alle Züge abgefahren für uns", so Purzner. Denn als nächstes war der selbsterklärte Favorit Minden an der Reihe. "Ich habe noch nie gesehen, dass ein Team in so kurzer Zeit zwei so unterschiedliche Gesichter zeigen kann", blieb Purzner erneut ratlos.

Nur diesmal musste er sich nicht ärgern. Seine Truppe spielte hier den Gastgeber bravourös aus und hatte mit dem glatten und verdienten 2:0 Erfolg wieder einen Fuß in der Tür zur begehrten Westdeutschen. Mindens Angriffe waren zwar tadellos, aber ihre Abwehr parierte nicht.

Keine Glanzleistung

Für Herten/Langebochum benötigten die Wernerinnen dann nicht mehr die Glanzleistung aus dem Vorspiel. Der Konkurrent entpuppte sich im Laufe des Turniers als das schwächste Glied der Kette. Mit dem besseren Satzverhältnis belegten die TVer den ersten Platz vor Minden. Für Ibbenbüren und Herten/Langenbochum ist der Traum von der Westdeutschen in der Königsklasse damit vorbei.

TV Werne: Böhle, Engel, Jäger, Kersting, Nentwig, Niemietz, Reininghaus, Rottmann, Schumacher

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