Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Volleyball: Phönix ist der tanzende Spitzenreiter

SCHWERTE Ringel, Rangel, Rose - im Jubelkreis tanzten die Spielerinnen des VV Phönix Schwerte samt Trainer Ralf Tinnefeld. Gerade hatten die Phönix-Damen mit einem Viersatz-Sieg in einem attraktiven Lokalduell gegen die SG Schwerte/Holzwickede ihre Tabellenführung der Volleyball-Verbandsliga untermauert. Danach hatte es im ersten Satz aber ganz und gar nicht ausgesehen.

von Von Melanie Tigges

, 16.12.2007

Denn dieser ging klar an die "Roten". Beim 21:15-Vorsprung hatten sie den Satzgewinn schon klar vor Augen. Phönix kam zwar nochmal auf 22:24 heran, doch dann hatte der Schiedsrichter Anika klotz zweimal am Ball erkannt und wertete somit den Punkt für die SG zum Satzgewinn.

Auch im zweiten Satz führten die Schramm-Schützlinge zunächst. Erst zum 10:9 stellte Katrin Koopmann für Phönix die erste Führung her. Bis zum 17:17 ging es dann wechselweise hin und her, ehe sich der Tabellenführer frei spielen konnte. Kristin Köppen manövrierte den Ball mit Fingerspitzengefühl unerwartet in die hintere Ecke des Spielfeldes und punktete zum 20:18. Der Weg zum 1:1-Ausgleich war geebnet, letztlich hieß es 25:18.

Mit Trommeln

Danach stieg die Leistung des Spitzenreiters kontinuierlich an - parallel dazu auch das Stimmungsbarometer bei den Phönix-Fans unter den etwa 150 Zuschauern in der Sporthalle Nord-West. Mit Trommeln und ihren Stimmbändern unterstützten sie ihre Mannschaft tatkräftig - mit Erfolg, denn auch der richtig spannende dritte Durchgang ging an die Tinnefeld-Schützlinge. Beim 20:20 war noch alles offen, doch nur wenige Minuten später machte Kristin Köppen bei 21 SG-Punkten den Sack zu.

Es folgte der vierte und auch schon letzte Durchgang, in dem man einen immer aufgeregteren Peter Schramm am Spielfeldrand erleben konnte, während Ralf Tinnefeld dem Treiben auf dem Parket t gelassen zusehen konnte - er hatte allen Grund dazu, denn die Spielgemeinschaft konnte nochmal zum 15:15 ausgleichen, doch dann zog Phönix mit spielerischer Leichtigkeit davon und verbuchte letztlich mit 25:17-Punkten den prestigeträchtigen Erfolg, der die Mannschaft als umjubelter Tabellenführer ins Volleyball-Jahr 2008 neue Jahr gehen lässt.

Lesen Sie jetzt