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Vor dem Bezirksliga-Derby: Schmusekurs im Süden

LÜNEN Echte Rivalität sieht anders aus. Der VfB Lünen trifft am Freitag (7. Dezember) in der Bezirksliga auf den SV Preußen. Beide Süd-Teams wären mit einem Unentschieden zufrieden - und finden bei sich noch mehr Gemeinsamkeiten als nur den Willen zum Klassenerhalt.

von Von Marco Winkler

, 06.12.2007

Bezirksliga 8, VfB Lünen - SV Preußen, Fr. 19 Uhr  - Doch diese Frage sehen beide Trainer nicht so dramatisch an. "Ich hoffe auf ein faires Derby. Die bessere Mannschaft soll gewinnen", sind sich die VfB-Trainer Uwe Höhn und sein SVP-Kollege Bernd Schawohl ausnahmsweise einig. Bekanntlich pflegen die beiden Coaches nicht das beste Verhältnis zueinander. Dies ist bei den beiden Vereinen anders.

So werden den Klubs immer wieder Fusionsgespräche nachgesagt. Außerdem richten sie die Hallen-Stadtmeisterschaften der Senioren gemeinsam aus.

Eine weitere Verbindung ist der Abstiegskampf in der Bezirksliga. Dort machten beide in den letzten Wochen Boden gut. Der VfB verlor nur eines der letzten vier Spiele, der SVP ist seit vier Begegnungen sogar ungeschlagen. Dadurch haben die Horstmarer bereits fünf Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz.

Auch die Süder erkämpften sich bereits ein Polster von vier Zählern und haben noch ein Spiel weniger. "Trotzdem ist die Situation gefährlich. Massen hat zweimal hintereinander gewonnen und Südkirchen hat schon drei Neuverpflichtungen für die Rückrunde getätigt", fühlt sich Höhn noch nicht sicher.

"Ich sehe meine Mannschaft für den Kampf um den Klassenerhalt gewappnet, weil wir auch gegen bärenstarke Teams bestanden haben", ist Schawohl optimistischer. Den Optimismus zieht der 45-Jährige besonders aus der guten Leistung beim 2:2 gegen Kamen zuletzt. Dass das Team vom Alten Postweg im Gegensatz zum VfB am Ball war, sieht Höhn als Vorteil: "Die sind im Gegensatz zu uns im Rhythmus."

2:1 für den VfB - harter Kampf im Hinspiel

Die beiden vergleichbaren Mannschaften lieferten sich schon im Hinspiel einen spannenden Kampf. Schließlich setzte sich der VfB mit etwas Glück 2:1 durch. "Dieses Mal werden wir uns ganz anders präsentieren", verspricht Schawohl.

Personell haben beide Trainer keine großen Probleme. Beim Gastgeber fehlt nur der Langzeitverletzte Swen Schulze. Im Kasten steht wie bereits letzte Woche angekündigt Peter König. Die Gäste müssen auf Christian Kwiatkowski und Raphael Gigla verzichten.

    

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