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Vor den Oscars: Indie-Preise für „Get Out“

Los Angeles. Kurz vor der Oscar-Show triumphiert „Get Out“ bei den Spirit Awards für Independent-Filme. Der Horrorfilm hat auch bei den Oscars Chancen. Hollywood verteilt zudem die traditionellen Schmähpreise.

Vor den Oscars: Indie-Preise für „Get Out“

Jordan Peele (M) erhält die Trophäen für besten Film und Regie für „Get Out“ bei der Verleihung der Independent Spirit Awards. Foto: Chris Pizzello/Invision/AP

Einen Tag vor der Oscar-Gala hat der Gruselfilm „Get Out“ bei der Verleihung der Independent Spirit Awards die wichtigsten Preise gewonnen. Als Produzent und Regisseur holte der Afroamerikaner Jordan Peele am Samstag die Trophäen für den besten Film und die beste Regie.

Das Werk ist eine sozialkritische Horrorkomödie gegen Rassismus. „Unsere Wahrheiten sind die stärksten Waffen gegen die Lügen in dieser Welt“, sagte Peele in seiner Dankesrede. Bei den Oscars hat „Get Out“ vier Gewinnchancen, auch für das beste Drehbuch und Hauptdarsteller Daniel Kaluuya.

Oscar-Anwärterin Frances McDormand („Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“) setzte sich als beste Hauptdarstellerin unter anderem gegen Margot Robbie („I, Tonya“) und Saoirse Ronan („Lady Bird“) durch. Der auch für einen Oscar nominierte Hauptdarsteller Timothée Chalamet („Call Me By Your Name“) schlug Mitbewerber wie Daniel Kaluuya („Get Out“) und James Franco („The Disaster Artist“).

In den Nebendarsteller-Sparten siegten Allison Janney („I, Tonya“) und Sam Rockwell („Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“), beide gelten auch als Oscar-Favoriten.  

Im vergangenen Jahr hatte „Toni Erdmann“ den Independent Spirit Award als bester Auslandsfilm gewonnen, diesmal waren keine deutschen Filme unter den Anwärtern. Der Preis ging an den chilenischen Film „Eine fantastische Frau“, der von Deutschland mitproduziert wurde. 

Die Spirit Awards zeichnen Produktionen aus, die nicht mehr als 20 Millionen Dollar gekostet haben. In den vergangenen vier Jahr holten die Siegerfilme „12 Years a Slave“, „Birdman“, „Spotlight“ und „Moonlight“ jeweils auch den Oscar als bester Film.

Traditionell werden am Tag vor der Oscar-Gala auch die Schmähpreise, die „Goldenen Himbeeren“, verkündet: „Emoji - Der Film“ räumte gleich vier Trophäen ab, unter anderem als schlechtester Film und für Regie. Der Erotikfilm „Fifty Shades of Grey - Gefährliche Liebe“ wurde zweifach bedacht: für Kim Basinger als Nebendarstellerin und als schlechteste Fortsetzung. Bei den Männern bekam Tom Cruise als Hauptdarsteller in „Die Mumie“ den Spott ab.

Die „Razzies“ wurden 1980 von dem Cineasten John Wilson als Gegenstück zur glanzvollen Oscar-Verleihung ins Leben gerufen. Nach Angaben der Gruppe hatten mehr als 1000 Mitglieder aus den USA und 26 weiteren Ländern abgestimmt.

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