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Vorglühen - Hitze für den Dieselstart

Hannover (dpa/tmn) Beim Kaltstart von Dieselmotoren hilft das Vorglühen. Dabei werden in den Verbrennungsraum beziehungsweise die Vorkammer Glühkerzen oder Glühstifte gesetzt.

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Dadurch wird die Temperatur beim Kaltstart in der Nähe der Einspritzdüse auf etwa 850 Grad angehoben. So kann sich der eingespritzte Dieselkraftstoff entzünden und der Motor starten, erläutert der TÜV Nord in Hannover. Hintergrund ist das Arbeitsprinzip der sogenannten Selbstzündungsmotoren: Bei niedrigen Temperaturen kommt es hier vor, dass die verdichtete Luft im Verbrennungsraum nicht die zum Entzünden des eingespritzten Kraftstoffs erforderlichen Temperaturen erreicht.

Grundsätzlich wird bei einem laufenden Dieselmotor während des Verdichtungstaktes die angesaugte Luft komprimiert. Dabei entstehen im Verbrennungsraum so hohe Temperaturen, dass sich der durch die Einspritzdüse eingespritzte Kraftstoff entzündet. Die früher beim Vorglühen übliche Wartezeit - die «Diesel-Gedenkminute» - ist durch moderne Glüheinrichtungen auf weniger als vier Sekunden verkürzt worden. Durch das sogenannte Nachglühen wird auch nach dem Start des Motors die Glüheinrichtung weiter betrieben. Damit sollen der Motorlauf verbessert und die Blaurauch-Emissionen verringert werden.

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