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Fußball: Westfalenliga 1

Vreden mit frischem Wind

VREDEN. Ein frischer Wind weht durchs Vredener Hamalandstadion. Mit Trainer Marcus Feldkamp und insgesamt zehn Neuzugängen hat das Team sein Gesicht deutlich verändert. Auch sportlich soll sich in der neuen Westfalenliga-Saison einiges tun: Bangen um den Klassenerhalt wollen die Vredener nicht wieder müssen. Die erste Aufgabe erwartet die SpVgg am Sonntag beim SV Schermbeck (15 Uhr).

Vreden mit frischem Wind

Neuzugang Marco Aydin (r.) wird den Saisonstart in Schermbeck höchstwahrscheinlich verpassen.

Die Gastgeber, letzte Saison Liga-Siebter, verfolgen das Saisonziel, oben mitzuspielen. „Die Schermbecker sind eine sehr aggressive Mannschaft mit großer Offensiv-Qualität. Außerdem sind sie eine echte Heimmacht“, sagt Feldkamp. 38 Punkte auf eigenem Platz in der Vorsaison untermauern diese Aussage. Doch der neue Vredener Trainer hat sich schon Maßnahmen überlegt, um beim SVS zu bestehen. Grundsätzlich weiß Feldkamp, der die Liga als ehemaliger Nottuln-Trainer schon gut kennt, ganz genau, was er von seiner Mannschaft sehen will: „Es geht vor allem um die Arbeit gegen den Ball. Wir haben in der Vorbereitung jede Position einzeln aufgedröselt. Jeder weiß, was er individuell und auch mannschaftstaktisch auf dem Platz zu tun hat.“

Die Spieler seien in den zurückliegenden Wochen sehr lernwillig gewesen. Feldkamp: „Das ist nicht selbstverständlich. Was mir aber am besten gefällt: Die Jungs haben Herz.“ In der Vorbereitung zeigte die SpVgg gerade offensiv ihre Qualitäten. Dazu haben auch die Neuzugänge Christian Cicek (VV Rigtersbleek), Mike Börsting (Eintracht Ahaus) und Nils Temme beigetragen. Letzterer hatte eigentlich seinen Abgang zum FCE Rheine bekannt gegeben, blieb nun aber doch in Vreden. Im defensiven Mittelfeld steigert unter anderem Nicolas Klein-Günnewick (SuS Stadtlohn) die Qualität. In der Vierer-Abwehrkette scheint sich Dominic Steiner (Eintracht Coesfeld) einen Stammplatz erkämpft zu haben. Ebenfalls neu dabei sind Marco Aydin und Özbey Genc. Beide werden aber wohl den Saisonstart aufgrund von Verletzungen verpassen. Auch Marc van den Berg und Jannick Rickert, der in der Vorbereitung einen Kreuzbandriss erlitt, fehlen erst einmal. Privat verhindert ist Moritz Uppenkamp für das Schermbeck-Spiel. Feldkamp hofft indes, dass Yuzuru Okuyama rechtzeitig fit wird. Doch egal, wer am Sonntag im Vredener Trikot aufläuft, „wir werden versuchen, unser Spiel durchzudrücken und uns nicht nur nach dem Gegner richten“, fordert der Trainer.

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