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Fußball-Westfalenliga: SpVgg besiegt Beckum 4:0

Vreden wieder mittendrin im Rennen

VREDEN Beim 4:0-Erfolg über Beckum zog die SpVgg Vreden endlich wieder einmal das Spielglück auf ihre Seite. Die Aussichten im Ringen um Platz zwei und den möglichen Aufstieg sind nun besser.

Vreden wieder mittendrin im Rennen

Mitten in eine zähe Phase hinein war der verwandelte Strafstoß von Nico Klein-Günnewick für Vreden ein Dosenöffner, für die Gäste ein Wirkungstreffer. Foto: Michael Schley

Die SpVgg Vreden ist wieder mittendrin im Rennen um Platz zwei in der Westfalenliga: Der 27. Spieltag hat die Kandidaten noch einmal zusammengeschoben. Der Tabellenfünfte hat seinen Teil mit dem 4:0 über die SpVg Beckum dazu beigetragen. Es war kein einfaches Spiel und sicher nicht die überzeugendste Vorstellung der SpVgg, sie erzwang allerdings endlich einmal wieder das Spielglück.

Wäre Marvin Möllers schon mit dem ersten Angriff nicht am starken Gästekeeper Damian Liesemann gescheitert, die Partie hätte für die Vredener einfacher laufen können. Ab Minute 15 wurde es dann die Begegnung, die Coach Marcus Feldkamp erwartet hatte. Beckum setzte auf das Mittel der langen Bälle, Vreden tat sich schwer, in die Pressingsituationen zu kommen. Und so war es dann ein Strafstoß, der für die Hausherren als Dosenöffner diente und beim Gast merklich nachwirkte: Kamaljit Singh ging an der Strafraumgrenze zu Boden, Schiedsrichter Gregor Werkle pfiff – und zog sich damit den Unmut der Gäste zu. Gelbe Karten folgten. „Für mich ein klarer Kontakt“, erklärte Feldkamp. Nico Klein-Günnewick verwandelte (35.). Beckum war nun sichtlich gezeichnet. Und Vreden legte nach – und hatte den nächsten Moment auf seiner Seite: Vom Innenpfosten prallte eine Abnahme von Nils Temme zu Lars Ivanusic, der ebenso über das Aluminium vollendete (44.).

Die nötige Sicherheit verlieh diese Führung dem Spiel der Blau-Gelben aber nicht. Zu viele Standards des Gegners, zu wenige klare Aktionen, bemängelte Feldkamp zunächst in Durchgang zwei. Beckum wurden einige Abschlüsse gegönnt. So prüfte Milad Ghafori Torhüter Ricardo Ottink (66.).

SpVgg zu fahrig

Die Gäste durften ein wenig am Anschluss schnuppern, so richtig zwingend waren die Aktionen in Richtung Tor nicht. Und so sorgte der eingewechselte Claudio Vieira Martins mit dem 3:0 für den dritten wichtigen Moment im Spiel der Gastgeber (85.).

Möllers legte kurz darauf zum 4:0 nach (88.). „Wir haben offensiv aufgestellt, das hat sich letztlich ausgezahlt. Jetzt müssen wir den Druck hoch halten“, blickt Feldkamp auf die Reise nach Bielefeld. Die Konkurrenz misst sich parallel untereinander.


SpVgg Vreden - SpVg Beckum 4:0
SpVgg:
Ottink - Hahn, Wiesweg, Enning, Ivanusic, Klein-Günnewick, Niehuis (77. Vieira Martins), Hakvoort (69. Kondring), Möllers, Singh (80. Leifkes), N. Temme
Tore: 1:0 Klein-Günnewick (35., Foulelfmeter); 2:0 Ivanusic (44.); 3:0 Vieira Martins (85.); 4:0 Möllers (88.).

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