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Abwassergebühr bleibt

Vreden Unverändert bleiben die Abwassergebühren im Jahr 2008 - das hat der Rat in seiner jüngsten Sitzung auf einstimmige Empfehlung des Betriebsausschusses beschlossen.

19.12.2007

Abwassergebühr bleibt

<p>In der Kläranlage in Ellewick wird das Abwasser aus den Vredener Haushalten gereinigt. Hier ist ein Mitarbeiter mit dem Entlüften des Klärbecken beschäftigt. Heisterborg</p>

So müssen die Vredener Haushalte auch im nächsten Jahr für jeden Kubikmeter abgeleiteten Schmutzwasser eine Gebühr von 2,47 Euro zahlen. Nach der Kalkulation sei eigentlich eine Erhöhung um 3 Cent pro Kubikmeter auf 2,50 Euro vonnöten gewesen, blickte Barbara Drösser von der Kämmerei in der Ratssitzung auf die Sitzung des Betriebsausschusses zurück. Doch sowohl die Verwaltung als auch der Ausschuss seien der Meinung gewesen, dass es die vorhandenen "Unwägbarkeiten" es zuließen, auf die durch eine Erhöhung in Aussicht stehenden 30 000 Euro Mehreinnahmen zu verzichten.

Die Unwägbarkeiten resultierten daraus, dass die Kämmerei durch etliche technische Probleme und die knappe Personalsituation im vergangenen Jahr das Jahr 2006 nicht buchhalterisch abschließen konnte. So fehle die Datengrundlage - die Frage, ob es eventuell Überschüsse oder Defizite gibt, die verrechnet werden müssten, könne noch nicht beantwortet werden. Auch bezüglich der Abschreibungen, die bei der neuen städtischen Buchhaltung nach NKF eine große Rolle spielen, gebe es noch leichte Unsicherheiten. Dennoch aber könne eine "solide Kalkulation" vorgelegt werden, betonte Drösser. Die Gebührensatzung, die nicht geändert wurde, sieht vor, neben den 2,47 Euro für die Schmutzwasserentsorgung pro Kubikmeter die Grundgebühr Regenwasser bei 21 Cent/cbm und die Arbeitsgebühr Regenwasser bei 20 Cent/cbm zu erheben.

Auch die Betreiber von Kleinkläranlagen müssen für die Entsorgung des Klärschlamms in 2008 nicht tiefer ins Portemonnaie greifen: Laut Kalkulation könne die Gebühr um 13 Cent pro Kubikmeter erhöht werden, um ein kostenrechnendes Ergebnis zu erhalten. "Bei 52 Euro Mehreinnahmen versteht es sich von selbst, dass man dafür die Satzung nicht ändert", meinte aber Barbara Drösser - der Rat sah es genauso. Es bleibt bei der Gebühr von 48,39 Euro pro Kubikmeter Klärschlamm. ewa

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