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Aus einer Kläranlage wird ein Solarpark

Vertrag

VREDEN Auf dem Gelände der alten Kläranlage am Grünen Weg kann nun mit den Arbeiten für den Solarpark begonnen werden: Wie die Stadtverwaltung mitteilte, unterzeichneten jetzt Bürgermeister Dr. Christoph Holtwisch, Kämmerer Hermann Schwering als stellvertretender Geschäftsführer der Klärwerk Vreden GmbH und Björn Kemper, Geschäftsführer der Kemper Solar GmbH, den Vertrag zur Nutzung des Geländes.

22.04.2010
Aus einer Kläranlage wird ein Solarpark

Björn Kemper, Geschäftsführer der Kemper Solar GmbH (l.) und Bürgermeister Dr. Christoph Holtwisch.

In Kürze werden bis zu 22 freistehende, aufgeständerte Fotovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von bis zu 250 kw/peak die Sonnenstrahlung optimal nutzen. Der Solarpark diene nicht nur der Erzeugung von umweltfreundlichem Strom, sondern bewirke als örtliche Demonstrations- und Testanlage auch einen positiven Marketingeffekt für die Kemper Solar GmbH und für die Stadt Vreden, heißt es in der Pressemitteilung.

Für die Dauer von 20 Jahren mit einer Option um fünf Jahre Verlängerung stellt die Klärwerk Vreden GmbH das alte Kläranlagengrundstück der Kemper Solar GmbH zur Mitnutzung zur Verfügung. Die Gesamtinvestition seitens der Kemper Solar GmbH für die Realisierung des Solarparks beläuft sich auf 1,1 Millionen Euro. Die Kosten für die Nutzbarmachung des Geländes trägt ebenfalls der Investor. Zudem zahlt Kemper eine jährliche Pacht in Form eines Anteiles der Einspeisevergütung für den Solarstrom an die Klärwerk Vreden GmbH.

„Ich freue mich, dass es in Zusammenarbeit mit der Firma Kemper gelungen ist, eine sinnvolle Nutzungsintensivierung für das Gelände der alten Kläranlage zu entwickeln. Wirtschaftlich profitieren sowohl die Kemper Solar GmbH als auch die Klärwerk Vreden GmbH von dem Vertrag. Es handelt sich um eine klassische Win-win-Situation“, betonte Bürgermeister Holtwisch. „Wir freuen uns besonders darüber, dass wir die Möglichkeit bekommen, einen solchen Solarpark an unserem Heimatstandort Vreden zu realisieren. Sowohl für die Stadt als auch für unser Unternehmen und unsere Mitarbeiter ein Vorzeigeobjekt in jeder Hinsicht“, resümierte Geschäftsführer Björn Kemper.