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Bald bauen am „Nienkamp“

Dorferweiterung

VREDEN Die künftige Straße „Nienkamp“ ist schon zu erahnen: Der Bagger hat den Oberboden abgeschoben und die ockerfarbene Sandschicht freigelegt. Wer in Ellewick bauen möchte, sollte spätestens jetzt mit den konkreten Planungen anfangen.

von Von Anne Winter-Weckenbrock

, 09.04.2010

Denn: Sobald die Kanäle verlegt sind und die Baustraße erstellt, kann die Vermarktung der Baugrundstücke beginnen – und das wird nach Auskunft von Fachabteilungsleiter Hermann Wilmer Anfang Juni soweit sein: Dann ist „Fertigstellungstermin“ im Kalender eingetragen. Im ersten Abschnitt werden 16 Baugrundstücke erschlossen, wie Diana Niestegge von der Stadtverwaltung erläuterte. In einem zweiten Abschnitt können dann weitere 18 Grundstücke baureif gemacht werden. Rat und Verwaltung hatten diese Vorgehensweise gewählt, weil ein Landmaschinenbetrieb an das neue Baugebiet angrenzt, dem eine Option auf Erweiterung erhalten werden soll.

Rückt später die Wohnbebauung im westlichen Teil des Neubaugebiets näher heran an das Unternehmen oder der Betrieb baut eine neue Halle, entsteht eine Situation, die dann neu bewertet werden kann. Schon jetzt in eine Lärmschutzwand zu investieren, hielten Rat und Verwaltung nicht für sinnvoll. Einstimmig fiel im Herbst des vergangenen Jahres der Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan, der die rechtliche Grundlage für die Dorferweiterung in Ellewick darstellt. Nachdem sich abgezeichnet hatte, dass das Baugebiet „Up de Haare“ den Bedarf nach städtischen Baugrundstücken nicht decken konnte, war lange nach einer geeigneten Lage für ein neues Wohngebiet in Ellewick gesucht worden.  

Nachdem ein landwirtschaftlicher Betrieb in der Nähe die Viehhaltung eingestellt hatte und die Geruchsimmissionsschutzrichtlinie geändert worden war, konnte die Dorferweiterung im Osten an der Pfarrer-Holtmann-Straße geplant werden. Die Baugrundstücke werden zum Teil von der Stadt und zum Teil von privat im Erbbaurecht angeboten. Interessenten sind aber auf jeden Fall bei Fachabteilungsleiterin Marianne Polkermann von der Stadtverwaltung richtig aufgehoben: Dort ist zu erfahren, welche Kriterien Bauherren zu erfüllen haben müssen, wenn sie in Ellewick sesshaft werden möchten: Entweder müssen sie dort wohnen, von dort kommen oder dort arbeiten. So sehen es, wie auch in den anderen Kirchdörfern, die regionalplanerischen Vorgaben vor.

  • Für das neue Baugebiet rund um die Straße „Schlatt“ in Ammeloe werden die ersten Grundstücke in der kommenden Ratssitzung an Interessenten vergeben. Insgesamt 20 Baugrundstücke kann die Stadt dort anbieten. In Ellewick wird im Juni mit vielen Interessenten für den „ersten Schwung“ gerechnet. In Lünten am Mergelkamp wird noch hin und wieder ein Baugrundstück vergeben.
  • Interressierte wenden sich an die Fachabteilung Liegenschaften und Wirtschaftsförderung im Rathaus, Tel. (0 25 64) 30 30.