Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Bewährungsstrafe für Drogeneinfuhr

17.12.2007

Vreden Die unerlaubte Einfuhr von Betäubungsmitteln ahndete das Amtsgericht in Ahaus bei einem 30-Jährigen aus Vreden mit einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten und 100 sozialen Arbeitsstunden. Die Strafe setzte das Gericht für drei Jahre zur Bewährung aus. Es wurde ihm außerdem zur Auflage gemacht, die begonnene Therapie weiterzuführen. Der bereits einmal einschlägig vorbelastete Mann war im Frühjahr dieses Jahres mit einem Bekannten (dieser wurde bereits verurteilt) zwei Mal nach Enschede gefahren und hatte von einem Dealer jeweils 100 Gramm Amphetamine erworben. Die Häfte der Droge war für ihn zum Eigenbedarf bestimmt. Mit dem Rauschgift wollte er nach seiner Darstellung vor dem Richter seine Krankheit lindern. Die erste Sendung war von schlechter Qualität, er habe sich nach der Einnahme einer Probe schlecht gefühlt und das Betäubungsmittel weggespült, erklärte der Angeklagte. Das Gericht warnte ihn eindringlich vor der gefährlichen Droge, hatte auch bei der nicht gerade kleinen Menge Zweifel am Eigenbedarf, die allerdings nicht widerlegt werden konnten. ek

Lesen Sie jetzt