Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Brandeinsatz nach Todesfall

Vreden Ein 83-jährige Frau ist am Samstagabend bei einem Brand im Wohnpark für betreutes Wohnen An't Lindeken tot aufgefunden worden. Die Polizei geht nach derzeitigem Erkenntnisstand davon aus, dass die Frau gestorben ist, während auf dem Herd Speisen kochten, die später den Brand verursachten.

06.01.2008

Brandeinsatz nach Todesfall

<p>In der Seniorenwohnanlage am Krankenhaus ist am Samstagabend eine 83-jährige Frau verstorben. Auf dem Herd kochende Speisen lösten dann einen Großeinsatz der Feuerwehr aus. Wissing</p>

Gegen 21.20 Uhr waren Polizei und Feuerwehr alarmiert worden, nachdem eine 82-Jährige, die im ersten Obergeschoss des Gebäudes wohnt, Brandgeruch bemerkt hatte, der aus der Wohnung der 83-jährigen Frau im Erdgeschoss drang. Die 82-Jährige verständigte sofort die Zentrale des Krankenhauses und weckte die sechs Bewohner des Hauses. Das herbeigeeilte Krankenhausespersonal geleitete die Bewohner ins Freie. In der Brandwohnung fanden sie die leblose Bewohnerin auf der Couch vor.

Wiederbelebungsmaßnahmen auf dem Flur der Wohnanlage hatten keinen Erfolg. Ein Arzt des Krankenhauses konnte nur noch den Tod der Frau feststellen. Die schnell eintreffende Feuerwehr unter der Einsatzleitung von Bernhard Nienhaus schickte Feuerwehrleute mit Atemschutzgeräten in die verqualmte Wohnung. Diese löschten den brennenden Topf auf dem Herd und belüfteten das Treppenhaus und die Wohnung mit einem Hochleistungslüfter.

Vorsorglich untersucht

Zwei Bewohner und Ersthelfer, die Brandrauch eingeatmet hatten, wurden vorsorglich zur Untersuchung ins Krankenhaus eingewiesen. Ein Notfallseelsorger wurde zur Betreuung aller Bewohner hinzugezogen.

Zur weiteren Klärung der Frage, ob die Frau schon vor dem Feuer oder durch den Brandrauch verstorben ist, wurde, wie in solchen Fällen üblich, die Kriminalpolizei eingeschaltet. Nach dem Groß-Alarm mit Sirene war die Feuerwehr Vreden mit beiden Löschzügen Vreden-Stadt und Ammeloe sowie dem Rettungsdienst des Kreises Borken ausgerückt. Der Einsatz dauerte bis 23 Uhr.

Lesen Sie jetzt